Beratungsprotokoll Immobilienkauf: Inhalt, Rechte und Pflichten?

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Exposé, Baubeschreibung, Kaufvertrag, Teilungserklärung sind Unterlagen, die während einer Kaufvertragsverhandlung gemeinsam durchgesprochen werden. Das ist m.e. völlig korrekt, wenn diese Unterlagen im Beratungsprotokoll aufgeführt sind. Daran ist nichts Negatives. Was du in dieses Protokoll einfügen möchtest, nämlich - obs zur Kapitalanlage geeignet ist, gute Lage etc. sollte ausführlich im Exposé zu lesen sein. Sollte dies der Fall sein, ist es doch ok? Warum möchte der Makler dieses Protokoll unbedingt unterzeichnet haben? Das kommt mir schon seltsam vor. Davon hab ich noch nie gehört. Such dir am besten einen spezialisierten Anwalt, ein Beratungsgespräch kostet bestimmt nicht die Welt. Und dann bist du auf der sicheren Seite. Good luck!

In Ergänzung dazu: Im Nachhinnein braucht man nix. Allerdings sollte der Kollege klären, was sich denn im Umfeld der Immobilie geändert haben könnte, oder ob der Preis nicht doch reichlich überzogen war. Ansonsten verstehe ich den Makler nicht.

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Wenn das Protokoll nicht der tatsächlichen Beratung entspricht, solltest du es auf keinen fall unterschreiben. Verpflichtet bist zu zu nix. Der Makler will sich nun nachträglich nur gegen etwaige Vorwürfe deinerseits absichern, dass er dir Risiken verwiegen hat. Das nach dem notariellen Beurkundungstermin zu machen, ist schon eine Frechheit. Da würde ich nix mehr unterschreiben.

Der Gesetzgeber schreibt für Banken und Berater seit der Finanzkrise bei allen Finanz- und Immobiliengeschäften zwingend ein Beratungsprotokoll vor. Darin sind alle Chancen und Risiken punktuell aufzulisten. Das ist durch die Schuld des Maklers bisher versäumt worden. Im Nachhinein entsteht mit dem Fehlen eines solchen Beratungsprotokolls ein rechtliches Risiko dahingehend, daß der Kunde unter Hinweis auf dessen Fehlen vom Geschäft zurücktreten kann. Ich würde es im Nachhinein nicht unterschreiben, erst recht nicht, wenn es meinen Vorstellungen nicht entspricht!!!

Immobilienkauf ohne deutscher Staatsbürgerschaft

Hallo, habe folgende Frage: Meine Oma (lebt in Russland) möchte eine Wohnung hier in Deutschland kaufen.

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Hausverkauf - gekauft wie gesehen oder das was im Expose steht?

Ich verkaufe über einen Makler ein Haus. Der Makler hat allerdings vergessen den neuen Käufern mitzuteilen dass ein paar Dinge nicht im Kauf enthalten sind. Küche, Spielhaus, Kaminofen und noch ein hochwertiges Möbelstück Im Exposé sind diese zum Teil mit Foto abgebildet, allerdings nicht darin beschrieben. Im Exposé steht nur Kamin. Wir haben allerdings einen Kaminofen. Es war auch ein Foto im Exposé. Die Küche und das Spielhaus sind ebenfalls abgebildet. Nun will der neue Käufer, entgegen unseres Wunsches das Spielhaus haben weil er es bei der Besichtigung gesehen hat. Die Küche überlässt er uns. Auch besteht er darauf, weil, es im Exposé zu sehen war. Im Exposé sind natürlich auch weitere Möbel zu sehen wie Schränke usw. Bei der Besichtigung hat er die komplette Einrichtung gesehen. Uns wurde gesagt wenn wir das Haus umdrehen das was fest bleibt ist drinnen der Rest nicht. Wir haben nun vorerst mündlich diesen Irrtum angezeigt.

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Wann Maklercourtage bei Immobilienkauf mit Betreuungsgericht?

Es geht um einen Hauskauf, bei dem die Verkäuferin von einem Betreuer vertreten wird. Nach schwierigen Verhandlungen wurde uns vom Makler kund getan, dass eine Kaufpreisanpassung nach unten nur nach einem Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen möglich ist. So wurde ein solches Gutachten erstellt, auch da wir die Aussage vom Makler bekamen, dass dann der Verkauf nicht über das Betreuungsgericht laufen müsse.

Heute waren wir zu einem Vorgespräch im Notariat. Die dortige Amtfrau erklärte uns, dass der notarielle Kaufvertrag vom Betreuungsgericht genehmigt werde muss. Dies wird einen zeitlichen Rahmen von ca. 3 Monaten in Anspruch nehmen, erst dann wird gegebenen Falls ein Käufereintrag ins Grundbuch erfolgen. Was widerum ca. 6 Wochen in Anspruch nimmt. Also alles in allem mindestens 4 Monate.

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Nun habe ich recherchiert, dass die Maklerprovision bereits nach Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages fällig wird. In unserem Fall, da ja ein Kauf der Zustimmung des Betreuungsgerichts bedarf, finde ich den Zeitpunkt der Bezahlung als verfrüht an.

Falls die Verkäuferin verstirbt ist unter den gegebenen Umständen ein Kauf als unrealistisch anzusehen da ein Nachlass von den Erben höchstwahrscheinlich ausgeschlagen wird.

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wie bindend ist ein kaufvertrag von einem haus, wenn das grundstück dazu erst später erwerbbar ist?

ich habe einen kaufvertrag unterschrieben für ein kleines haus.

als klauseln habe ich eintragen lassen, dass dauerwohnrecht besteht und dass das grundstück zu verkaufen ist.

der verkäufer  hat das grundstück dazu nur gepachtet, verpächter ist das land.

sowas sei im osten wohl üblich gewesen. das grundstück soll später vom land auch verkauft werden. ich könne es dann ja dazu kaufen, denn trennung von grundstück und immobilie soll ja aufgehoben werden.

wie gehe ich jetzt am besten vor, um

a) herauszufinden, ob dort wirklich ein dauerwohnrecht besteht (das steht ja wohl im grundbuchauszug, den der verkäufer des hauses ja auch nicht hat, da er nur pächter des grundstücks ist)

b) herauszufinden, ob das haus alle erfoderlichen baugenehmigungen vorweist (insbesondere, wenn der großteil des gebäudes schon zu ddr-zeiten errichtet war)

und nun noch die schwierigkeit:

der verkäufer will sofort eine anzahlung auf den kaufpreis, ich will aber erst etwas zahlen, wenn das mit dem grundstückskauf geklärt ist.

der makler möchte (auch laut maklervertrag) seine provision sofort, denn er hat es ja vermittelt. ich weiss aber noch gar nicht, ob das grundstück vom land wirklich verkauft wird und ob wohnrecht besteht, also ob er mir das "wirklich gewünschte" vermittelt hat.

wer kennt sich mit sowas aus und kann mir helfen?

 

Danke im Voraus,

BC

 

 

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Rücktritt von Grundstückskauf

Hallo, folgender fiktiver Fall: Ein Käufer besichtigt mit einem Makler ein Grundstück und möchte dieses kaufen. Es wird ein Kaufvertrag bei einem Notar geschlossen. Bei dieser Gelegenheit wird, im beisein des Notars, nochmals anhand der Bilder aus dem Expose des Maklers vom Verkäufer das Grundstück als das zu verkaufende identifiziert. Einen Tag später wird dem Käufer der Lageplan vom Grundstück zugesendet und darauf ist klar zu erkennen daß das gekaufte Grundstück ca. 900m vom besichtigten Grundstück entfernt ist.

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Hallo zusammen, mit Makler und Bank drehen wir uns im Kreis...Wir wollen ein Haus kaufen, Verkäufer (bzw. Makler) möchte eine Finanzierungsbestätigung. Wir sind also mit allen Unterlagen etc. zur Bank, Berater sagt die Finanzierung zu und erstellt uns ein Angebot über Kreditsumme X zu bestimmten Konditionen. Angebot ist 10 Tage gültig. Wir haben ihn extra gefragt, ob das für einen Makler denn ausreicht? Bankberater sagt: ja! Der Makler sieht das aber nicht so und besteht auf eine Finanzierungsbestätigung. Bankberater sagt: die gibt es erst, wenn ein Kaufvertrag vorliegt mit allen Details. Makler nun wieder: ohne Bestätigung macht er keinen Notartermin. Wie soll das also gehen? Wer von Beiden hat "Unrecht"? Wie ist es allgemein üblich?

Danke und Grüße

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