Beratungsbeihilfe trotz laufenden Verfahren (Scheidung)?

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4 Antworten

Du hast der Anwältin nur ein Mandat gegeben, wenn du es unterschrieben hast. Jeder Anwalt lässt sich eine Vollmacht unterschreiben.

Du solltest entweder mal beim Anwaltsverein oder bei einer Beratunsstelle nachfragen, wie das zu laufen hat.

So wie du es schilderst ist es echt komisch und auch nicht wirklich korrekt. Lass dich nicht einwickeln, such dir eine/n Anwlalt/in, der du vertraust. Und sprich mit ihr / ihm über die Finanzen. Normalerweise kümmert sich der Anwalt dann auch gleich mal darum, dass Versicherung, Beihilfe oder sonst was beantragt wird.

Lass dich nicht unterkriegen, handle überlegt, auch wenn der Anwalt deines Mannes drängelt.

Du kannst jederzeit darauf bestehen, dass der Schriftverkehr an deine Adresse geht, es ist totaler Quatsch, dass ein Anwalt nicht mir dir kommunizieren darf.

Falls er Briefe mit Zeitrahmen schickt, dann kannst du immer eine Fristverlängerung verlangen, denn du musst die Möglichkeit haben, dich vorzubereiten. Alles andere ist der Versuch dich über den Tisch zu ziehen.

Sei stark, hol dir Beratung, entscheide dich, ob du eine andere Anwältin möchtest.

Viel Kraft,

LG Mata

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Kommentar von Matahleo
10.04.2017, 23:15

Vielen Dank fürs Sternchen :)

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Ich mach zur Zeit eine ähnliche Situation durch und gib dir den Rat , stark sein und weiter kämpfen. Auch wenn es manchmal aussichtslos erscheint , ich kämpf bis zuletzt , dann kann man wenigstens sagen " ich hab alles versucht " . Drück dir die Daumen.

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Geh zu einer Sozialberatungsstelle (Awo, Diakonie, Caritas, vermutlich berät auch Pro Familia bei Scheidungen...). Dort sind oft Anwälte tätig, die dir ein paar grundlegende Dinge gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erklären, Unterlagen durchsehen und Tipps geben, was du weiter unternehmen solltest...

Wenn du deiner Anwältin nicht vertraust, kannst du ihr das Mandat natürlich jederzeit entziehen! Allerdings würde ich dir raten, dieses Mal VORHER nachzudenken und dann erst zu handeln...

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Beratungshilfe ist außergerichtlich. PKH gibt es  im Verfahren - insofern ist nichts schiefgelaufen.

Mich wundert nur, dass die Anwältin ohne Mandatsbeauftragung tätig wurde.  Der gegnerische Anwalt hat wohl einfach die Anwältin als deine Bevollmächtigte benannt.

Hast du Ihr eine Vollmacht erteilt?  Sonst hätte die Anwältin den Scheidungsantrag an das Gericht zurücksenden müssen, wenn sie zu diesem Zeitpunkt  noch nicht bevollmächtigt war.

Im übrigen  stellt das Gericht den Scheidungsantrag zu.


Wenn es weitere Probleme im Scheidungsverfahren gibt, so kann deine Anwältin die Entscheidung des Gerichts als sogenannte Folgesache, z. B. ehegattenunterhalt beantragen.   Und - ich würde mich erst scheiden lassen, wenn alles geklärt ist!


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