Beratender Biologe? An der Uni oder so? Wie heißt der Beruf?

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4 Antworten

Ungewöhnlicher Beruf. Den würde ich mir nicht als Ziel setzen, weil es davon wahrscheinlich in ganz Deutschland alle zehn Jahre mal eine freie Stelle gibt.

Wenn du promovierter Biologe bist, ist es an sich schon schwer, eine forschende Stelle an der Uni zu bekommen. Zudem ist die Stelle dann meist heillos unterbezahlt und befristet und obendrein musst du dich womöglich noch zusätzlich mit der undankbaren Lehre rumschlagen. Und dann willst du auch noch andere promovierte Biologen beraten? Das würde ja bedeuten, dass du mehr Erfahrung und Ahnung haben müsstest als besagte andere Biologen. Und ich kenne kaum selbstständig forschende Biologen, die sich gern von anderen dahergelaufenen Biologen in ihre Forschungsarbeit reinreden lassen.

Wenn dich Biologie an sich interessiert, würde ich dir raten, darin höchstens einen Bachelor zu machen. Den Master kannst du dann z.B. in molekularer Biomedizin machen und dann schaust du einfach mal weiter, was sich beruflich so ergibt. Oder du lässt das und studierst gleich Medizin oder Pharmazie. Das ist auf jeden Fall aussichtsreicher. Du kannst auch in die Forschung, aber wärst immer noch mit anderen beruflichen Perspektiven abgesichert, falls es nichts wird.

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Ich habe davon noch nicht so gehört.
Wissenschaftliche Mitarbeiter gibt es zwar, und die sind auch nur da, um zum helfen, aber einen Doktortitel brauchst dafür nicht. Meistens reicht es, wenn du in deinem Studiengang im 5. Semester bist, und dich dann in diesem Bereich als wissenschaftlicher Mitarbeiter bewirbst.

Wenn du promovierts, und an der Uni bleiben willst, dann musst du wahrscheinlich auch etwas als Dozent arbeiten. Gleichzeitig kannst du aber auch selber wissenschaftlich Arbeiten, und dich dafür mit anderen zusammen tun.

Aber "rumlaufen und helfen/ratschlagen" kenne ich nicht :D
Man muss auch erstmal schaffen, ca. 40 std. die Woche nur beraten. Aber ich will es mal lieber nicht ausschließen, dass es sowas gibt. Ich kenne es nur nicht^^


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Die Wissenschaftler in einem Forschungsbetrieb arbeiten doch meist Hand in Hand. Was du beschreibst ist deren ganz normaler Arbeitsalltag. Aber "nur" beraten, daran hat kein Wissenschaftler Interesse. Die sind alle bestrebt eigene Forschung zu betreiben, Daten zu sammeln und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Die Ergebnisse diskutiert man dann untereinander, öfters auch mal auf einer Konferenz im Internationalen Rahmen.
Du musst dafür übrigens nicht zwangsweise an einer Universität arbeiten. Es gibt genügend andere Einrichtungen.  

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Kommentar von Vadfingel
07.04.2016, 22:17

Danke :) Sicher? Ist man dann nicht für seine eigene Arbeit verantwortlich und hilft anderen eben nur so?

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Kommentar von Yingfei
07.04.2016, 23:19

Was meinst du mit "nur so"?

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