Benzinkosten in Einkommenssteuererklärung -> Spart man soviel Steuern wie bezin gekostet hat?

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3 Antworten

...dann erhöht sich doch der Betrag, für den keine Steuer anfällt, richtig? 

Nein, leider nicht richtig! Bis zur Arbeitnehmerpauschale von 1000 € für Werbungskosten, z.B. Fahrtkosten zur Arbeit, spielt dein Spritzverbrauch eh' keine Rolle - die Pauschale gibt es immer, egal ob du mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gehst! Solltest du über die 1000 € Werbungskosten kommen, dann hängt die zusätzliche Steuerersparnis von deinem Grenzsteuersatz ab!

Hat man dann auch so viel Steuern "gespart", wie einen der Spit für den Arbeitsweg tatsächlich gekostet hat?    

Angenommen, du hast deinen Arbeitsplatz 30 km einfache Entfernung vom Wohnort, dann wären dies Werungskosten von 30km x 220 Arb.tage (40 Tage Url./Krankheit schon abgezogen) x 0,30 €/km = 1980 € Werbungskosten, egal ob Auto, Fahrrad oder Zug! Abzüglich 1000 € Pauschale wären dann 980 € zusätzlich absetzbar, also 980 € x ca. 30% Grenzsteuersatz (bei 30.000 Bruttoeinkommen als Single) ergibt ein zusätzl. Erstattungsbetrag von 980 € x 30% = 294 € !

Gruß siola

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Kommentar von tobyffm12
27.06.2013, 14:23

Danke

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Nein, auf gar keinen Fall. Zumal du ja eh nur einen Pauschbetrag ansetzen kannst.

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Nee, die echten Benzinkosten bekommst Du nicht raus. Dein zu versteuerndes Einkommen wird um die Werbungskosten (darin sind auch die Fahrten zur Arbeitsstätte enthalten) gemindert.

Beispiel mit wllkürlichen Zahlen:

Einkommen 10.000 €, Einkommensteuer darauf 1000 ł

./. Werbungskosten von 1000 €

verbelibt als stpfl. Einkopmmen 9000 €, darauf Einkommensteuer 900 €

Du sahlst also 100 € weniger Einkommensteuer bzw. erhältst die im Wege der Erstattung vom Fiananzamt zurück.

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Kommentar von siola55
27.06.2013, 14:18

@JJOPLIN

Deine willkürliche Zahlenaufstellung ist leider grundsätzlich falsch, da ein zusätzlicher steuerlicher Absetzbetrag (z.B. Werbugskosten) sich immer nach dem Grenzsteuersatz richtet und nicht nach dem Einkommensteuersatz!

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