Benziner statt Diesel, 20 PS mehr aber 0,2l Hubraum weniger spürbar?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Der 1,4-Liter ist wahrscheinlich haltbarer & kommt mit niedrigeren Drehzahlen klar, was den Verbrauch und die Geräuschkulisse senkt ------> Hubraum ist durch nix zu ersetzen außer durch mehr Hubraum wie es so schön heißt^^

Den Golf und den Audi-A1 kann man jedoch nur bedingt miteinander vergleichen.. der eine ist ein relativ schwerer Kompaktwagen mit kleinem Diesel, der andere ein leichterer, kleinerer Kleinwagen der eher mit dem Polo verglichen werden kann & wird seine Kraft wohl auch mit 95 PS gut auf die Straße bringen. Wenn du dich nicht entscheiden kannst fahre beide zur Probe ------> exakt dafür wurde die Möglichkeit von Probefahrten erfunden :)

Viel Glück!

Hubraum kann man ganz gut durch Aufladung ersetzten xD Aber oft fährt man z. B. entspannter oder sparsamer mit mehr Hubraum, da man allgemein weniger gas geben muss um den PKW zu bewegen.

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@McSaege

Genau deswegen lasse ich nix auf meinen alten Benz kommen :)

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@McSaege

Also je mehr Hubraum ein Auto hat, desto leichter ist auch das Anfahren? Da das mit dem 1.6er Tdi ziemlich einfach ist da man eigtl gar kein Gas geben muss, nehm ich mal an, dass es mit dem 1,0 deutlich schwerer ist (dazu ist es ja auch ein benziner). Dann wär doch der 1.4 tfsi die goldene Mitte oder? ;)

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A1? Ernsthaft jetzt? Ein Luxus-Polo? Denn nichts anderes als ein Polo in teuer ist das.

Was die Motoren angeht, du wirst Unterschiede merken. Ein Diesel hat mehr Drehmoment. Klar kommt davon durch die längere Getriebeübersetzung (ein Diesel dreht weniger hoch und braucht längere Gänge) nicht mehr so viel am Rad an, aber man merkt es beim Anfahren. Ein Benziner ist als Fahranfänger schnell abgewürgt, aber das legt sich.

Ich bin zwar in der letzten Zeit aktuelle VW-Motoren gefahren (VW Touran mit einem mir unbekannten TDI als Firmenwagen und Skoda Yeti 1.8TSI als Leihwagen bei einem Auslandseinsatz), aber beide mit DSG, weshalb es schwer ist, über die Kraftentfaltung zu reden. Der Touran vibriert jedenfalls ständig da das DSG ihn permanent niedertourig fahren lässt. Bei Handschaltung war es ganz okay. Der TSI soll ja eine sehr gleichmäßige Kraftentfaltung haben, ich fand sie aber eher gleichmäßig-schlecht.

Privat bin ich primär in einem Lexus IS220d (2.2l 4-Zylinder Turbo-Diesel) XE20 (eigener) und einem BMW 325i (3l 6-Zylinder Saug-Benziner) E90 (vom Vater) unterwegs, und das sind zwei Musterbeispiele wie sich Diesel und Benzin gegeneinander verhalten. Der Lexus entwickelt im mittleren Drehzahlband eine brachiale Kraft die den nominell 40PS stärkeren BMW in die Schranken verweist. Man spürt aber das Turboloch und die Lustlosigkeit an der roten Linie. Der BMW zieht gleichmäßiger aber gediegener, lässt aber gleich mal 3l/100km mehr Sprit durch die Leitungen laufen.

Beim 1.0TFSI wirst du schon merken dass der etwas weniger Leistung hat, aber die reicht für den Anfang. Dafür ist er sehr sparsam. Der 1.4TFSI wird beim Anfahren etwa dem TDI gleich sein, aber "oben raus" etwas spritziger unterwegs, also man spürt da schon ein bischen was.

Der 1.0 hat einen Zahnriemen, der muss nach 100.000 gewechselt werden und das kostet ein bischen. Beim 1.4 bin ich mir nicht sicher, ob er immer noch eine theoretisch wartungsfreie Steuerkette (praktisch muss bei Rasselgeräuschen gewechselt werden, die treten teilweise recht früh auf, und dann wirds vielfach teurer als beim Riemen) oder zwischenzeitig auch einen Zahnriemen hat. Beide sind von der Leistung her okay, die stärkeren 1.4TSI/TFSI haben ja teilweise haarsträubende Probleme mit den Turbos, total überzüchtet und dann Sparbrötchen-Turbo fest am Krümmer verbaut (Krümmerriss oder Turbo gefressen, beides keine Seltenheit, direkt die Einheit neu).

Turbo-Benziner brauchen übrigens immer eine Abkühlfahrt bevor du ihn abstellst. Auf der Autobahn kann durch die heißen Benzinabgase (Dieselabgase sind kühler) der Turbolader anfangen zu glühen. Stellst du ihn zu schnell ab, führt das zu Materialspannungen was zu Rissen oder fressenden Lagern führen kann.

Ganz ehrlich, meine Empfehlung wäre ein ganz anderer: Ein Toyota Yaris oder Auris Hybrid. Mehr Auto fürs Geld, noch sparsamer und durchaus interessante Fahrleistungen. Den Lexus CT (der "Edel-Prius") bin ich schon selbst gefahren, mit 3.7l im Eco-Modus (etwas langweilig aber man kommt voran) und 4.5l im Sportmodus (macht Spaß).

Hey, tausend dank für die Antwort, hat mir nicht nur bezüglich der entscheidung, sondern auch wegen zukünftiger pflege geholfen. Echt danke für die ganzen Tipps und das umfangende Maß an Wissen, das ich dadurch bekommen hab :D

Ich hab allerdings ausversehen die falsche Antwort als hilfreichste ausgezeichnet, da ich gedacht hab, es wäre deine... Hoffe, das ist nich ganz so schlimm :/ 

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Beim Fahrschulauto hast du von der vorhandenen Leistung doch höchstens 50 PS genutzt, wie kommst du dann darauf, dass es mindestens 105 sein müssen? Ein Audi A1 ist außerdem extreme Geldverschwenung, ein billiger Kleinwagen zu lächerlichen Preisen, das kaufen nur ahnungslose Markensnobs / Audi-Fanboys, um das Geld bekommt man schon ganz andere Autos.

1. wieso sollte ich nicht die vollen PS genutzt haben, wenn ich auf die Autobahn fahre und das Ding vom Fleck bekommen muss? 

2. Danke fürs Kompliment, kann ja wohl mit meinem Geld machen was ich will und ich wette du würdest dir auch einen holen, hättest du das Geld ;)

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@MarvinMan

Sorry aber nen A1? Das Auto ist total überteuert, hat nichts was du bei einem Polo oder einem Ibiza nicht auch haben kannst und das Spitzenmodell das um die 30k kostet hat sogar weniger Leistung obwohl es den selben Motor wie der Polo GTI und Ibiza Cupra hat, dann gibt's den nur mit Automatik, elektronischer Handbremse und pseudo Allrad...

Für das Geld bekommst du wesentlich bessere und schnellere sowie edlere Autos als diesen überteuerten Kleinwagen 😅

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@RefaUlm

Naja du kannst das jetzt nicht verstehen aber soll mir egal sein...

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