Benziner oder Diesel, was lohnt sich in meinem Fall mehr?

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7 Antworten

Hi,

da Du wohl oft Kurzstrecken fährst und allgemein nicht soviel unterwegs bist, lohnt sich für Dich kein Diesel. Ich würde zum Benziner greifen.

LG

Danke für die schnelle Antwort. Das war auch mein Gedanke. Ich habe gar nicht die Strecke, um den Diesel überhaupt "warm zu fahren".

Ich habe angeschlossen an diese Frage noch eine. Und zwar, sind bsp. 124t km auf dem Tacho nicht so dramatisch bei einem Diesel. Ist das bei einem Benziner auch so oder ist der dann mehr "verbraucht"?

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@schokobong

Gerne :-)
Pauschal kann man das nicht sagen. Die KM-Laufleistung ist erstmal egal. Wichtig ist der Gesamtzustand vom Fahrzeug. Wie läuft der Motor, wie gepflegt ist das Fahrzeug, ist das Fahrzeug Scheckheftgepflegt? Wurden alle Inspektionen pünktlich und fachgerecht eingetragen / durchgeführt?
Wie ist das Fahrverhalten ? Motorlauf etc.

Daran kann man dann beurteilen, ob das alles in Ordnung ist oder nicht.
Ein Wagen, was 40.000 KM auf der Uhr hat, aber nur Kurzstrecke immer gesehen hat und schlecht behandelt wurde, ist schlechter als ein Fahrzeug, was z.B 200.000 KM auf der Uhr hat, aber alles perfekt ist und immer gewartet wurde :-)

LG

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@Cclass22

Prima ich danke Dir. Wenn ich mir ein Auto angucken gehe, muss eh jemand mit der mehr Ahnung hat als ich bzw. lasse es nochmal durchchecken, wenn es in die engere Auswahl kommt.

Wäre denn der Mondeo, nicht der Kombi, eine gute Wahl? Ich fahre momentan auch einen Ford und bin mit der Fahrweise etc. so recht zufrieden. Meine Mutter meinte, ich solle auch nach Japanischen Alternativen ausschau halten. Wüsste da aber nichts.

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@schokobong

Grundsätzlich haben weder Diesel- noch Ottomotoren einen Vorteil in Sachen Haltbarkeit. Der Pkw mit der weltweit wohl höchsten Laufleistung (um die 5 Mio. km) ist ein Volvo P1800 - ein Benziner.

Der Umstand, dass Autos mit hohen Laufleistungen hierzulande meist Diesel sind, ist nur der besseren Wirtschaftlichkeit geschuldet. Wer massig Kilometer abspult, kauft sich halt im Normalfall keinen Benziner.

In den USA legen manche Autofahrer enorme Entfernungen zurück, und Dieselmotoren spielen fast keine Rolle. Allerdings sind die Motoren dort tendenziell auch anders ausgelegt - und das ist es, worauf es im wesentlichen ankommt.

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@Havenari

Kann mir nicht vorstellen, dass fast 50% der Autokäufer jährlich mehr als 20000 Kilometer zurücklegen. Ich denke oft haben die Leute keine Ahnung was besser ist und für die massive Gesundheitsschädlichkeit interessiert sich ja kaum jemand. Nach mir die Sintflut...

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Bei so einem Fahrprofil auf keinen Fall Diesel, da bekommst du nur Probleme (Partikelfilter, Ölverdünnung, Fahrverbote,...). Du brauchst einen Saugrohreinspritzer-Benziner und Allradantrieb ist zum Hänger ziehen ein großes Plus. Daher solltest du dich unbedingt mal bei Subaru umsehen, die haben Allrad und sind als Benziner besonders zuverlässig.

Also:

Ein Diesel lohnt sich schon ab 10 000 km allerdings ist hier etwas anderes ausschlaggebend. Wenn du zu oft Kurzstrecken fährst und kaum Autobahn, sprich ab und zu mal volle Kanne aufs Gaspedal drückst, ist es sehr wahrscheinlich, das sich der Rußpartikelfilter sehr schnell verabschiedet, was wiederum sehr teuer wird. Dazu kommt eine fette Steuer und schon hast du ein minusgeschäft gemacht. In deinem Fall lohnt sich definitiv kein Diesel Fahrzeug!

Gruß Cuno

Früher wurde immer gesagt ein Diesel lohnt sich erst ab mindestens 15t Km Laufleistung pro Jahr. Bei heutigen Modellen ist dieser Punkt aber teils schon ab ca. 9000 Km erreicht.

Wenn du selbst da noch drunter liegst, dann wird sich ein Diesel kaum lohnen.

Ich denke, dass es gerade so an die 9000km reichen würde.

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@schokobong

Dann hast in dem Jahr mit 8500km vermutlich eher ein Minus gemacht, im Jahr mit 9500km passt es dann wieder. ;)

Geht es bei dir eigentlich um einen Neuwagen oder einen (alten) gebrauchten? Bei den alten Dieseln ist die Grenze vermutlich weiter oben als bei den modernen Dieseln.

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@Kamikaze2001

Es wird ein gebrauchter werden. Momentan fahre ich noch einen Benziner, der leider aber nicht ziehen kann. Die Kilometer die ich jetzt drauf habe kann ich leider nicht als Anhaltspunkt nehmen, da ich in den letzen zwei Jahren wesentlich mehr gefahren bin.

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@schokobong

Du musst im Prinzip die zu erwartene Kilometerlaufleistung des Jahres nehmen und mit dem Durchschnittsverbrauch verrechnen. Dazu dann eben so Dinge wie Steuer und Versicherung der Autos bei Benzin und Diesel, dann weißt grob was sich eher rechnet.

Aber wenn du da wirklich nur so bei 8000 km landest, da glaube ich nicht das ein Diesel die bessere Wahl sein wird.

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@Kamikaze2001

ich fahre knapp 100km die Woche. Ich bin diesen Monat bisher 350km gefahren. Da komme ich im Jahr auf 6000km, wenn man ein paar außerplanmäßige Fahrten mit einrechnet. lach, das ist ja nichts.

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@schokobong

Nö, das ist nicht wirklich viel. Ich fahr zwischen 12 und 15 tausend Kilometer im Jahr und der Turbo-Benziner hat mich bisher auch noch nicht arm gemacht. Man muss einfach immer nur für 20 Euro tanken, dann fällt das gar nicht so auf... ;)

Bleib mal besser beim Benziner. Da gibt es sicherlich auch genügend Modelle die einen Pferdeanhänger von A nach B ziehen.

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Rechne doch mal die Mehrkosten der Steuer gegen die Ersparnis beim Kraftstoff auf und dann hast du deine Antwort.

Benzin und Diesel lohnen sich nicht mehr, da es in mehreren Städten in Deutschland ab Sommer 2017 Diesel-Fahrverbote und in einigen Jahren auch Benzin-Fahrverbote geben wird. Am besten ist ein Fahrzeug mit Erdgas (CNG) Antrieb. Erdgas ist ein Alternativer Antrieb und von Fahrverboten ausgenommen.

Und wie sieht das da mit der Zugleistung aus? Kann ich mit so einem Auto bedenkenlos ziehen?

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Ein Hybrid wäre sicher auch nicht schlecht. 

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Definitiv der Benziner.

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