Benutzen die Menschen den Coronavirus um rassistische Verhaltensweisen zu erklären?

11 Antworten

Das Verhalten des Taxifahrers ist lächerlich. Aber wieviel Verhalten von Menschen ist lächerlich? Viel zu viel!!

Immerhin wurdet Ihr befördert. Aber echt nervig UND lächerlich. Aber nicht alle! Taxifahrer in Deutschland sind die hellsten- auch wenn wenn in Deutschland der Akademikeranteil unter Taxifahrern sehr hoch ist.

In China blieben wir teils einfach , ob unseres Aussehens (westlich) am Straßenrand stehen bei augenscheinlich unbelegtem Taxi mit "Frei" anzeige. Ohne konkretem Anlaß.

Leider geht es nicht nur Dir so.

Es gibt #IchbinkeinVirus auf Twitter. Da erzählen Asiaten, was sie in Zeiten von Corona so in Deutschland erleben.

Im Moment schäme ich mich gerade mal wieder in Grund und Boden für die Dummheit meiner Zeitgenossen.

Ich kann Dir nicht wirklich etwas raten - aber vielleicht gibt es Dir ja etwas Kraft, dass Du nicht alleine bist.

Tolle Antwort! dem kann ich mich nur anschließen^^

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Also das was der Taxifahrer gemacht hat ist unterste Schiene. Coronavirus hin oder her, gerade in Deutschland gibt es nur wenige Fälle und die sind so weit ich weiß nicht mal Asiaten. Ich finde nicht das du zu empfindlich bist. Rassismus hat leider viele Gesichter und sowas macht es nur noch einfacher das auszuleben. Ich würde dich nicht meiden also Kopf hoch es gibt auch noch Menschen die nicht AFD und NPD verblödet sind.

Was du tun kannst? Nun ich würde provozieren und absichtlich Husten wenn die Leute schon so kommen. Aber jeder ist da auch anders. Ich bitte dich nur, gib den glauben an die Menschheit nicht auf. Es gibt mehr Menschen die Rassismus verabscheuen als welche die rassistisch sind. Es kommt einem im Moment nur so vor, weil die meisten ihr unterdurchschnittliches Wissen aus der Bild Zeitung haben.

Ich hoffe das du dich nicht unter kriegen lässt.

Ich habe auch schon solche Geschichten gehört und kann das Verhalten solcher Menschen überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich kam gerade von einem Auslandssemester aus China zurück und habe mich noch nie so fremd in Deutschland gefühlt. Ich fühle mich China mehr hingezogen als Deutschland!

Du solltest versuchen, so ein Verhalten, zu ignorieren und daran zu denken, dass nicht alle Leute so ein dummes Verhalten haben!

Es gibt auch "normale" Leute ... :-)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Studiere Sinologie und bin mit einer Chinesin verheiratet

Ich muss echt auch den Kopf schütteln wie viele Dumme Menschen es anscheinend hier in DE gibt. Noch sehe ich es positiv und denke die Mehrheit ist wohl doch intelligenter. Also sehe es so. die 100 Leute die euch völlig ignoriert haben an dem Tag und nur 1 Person die blöd war. Das ist gerade mal 1%. Es ist halt so das dieser eine Dumme Mensch sich einprägt und nicht die 100 anderen die eben nichts tun, was sollen die auch machen? Sagen "toll das Ihr kein Corona habt"? Das wäre doch auch dämlich. Also nicht unterkriegen lassen! Sind nicht alle doof!

Genau, die negativen Erlebnisse bleiben viel zu oft als erstes haften, selst , wenn der weit geringere Anteil. Ich versuche mich eher auf positive und normale Erlebnisse zu konzentrieren und fahre besser damit.

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@Silo123

Gute Einstellung. Ich wurde ja im Ausland, insbesondere Asien auch oft mit Xenophobie konfrontiert. Aber ich sehe das nicht als Rassismus. Ich bin nun mal anders, sehe anders aus, da ist es doch normal das manche eben Angst haben die vielleicht keine Ahnung haben. Ich konzentriere mich dann auch auf die Positiven Erlebnisse.

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@Bearman1974

Ich nenne Xenophobie schon Rassismus. Und ja ist mir in Asien öfters begegnet. Aber oft auch das Gegenteil. Super nette, freundliche Menschen und an DIE will ich mich einfach lieber! erinnern. Eines meiner super netten Erlebnisse in China:

Meine Tochter bestellte Frosch- mag sie sehr gerne. Die, die den Stand hatte, hatte irgendwie mitbekommen, daß Europäer mit Frosch oft Probleme haben, und meinte es einfach nur nett mit meiner Tochter. Sie betonnte nochmal, daß das Frosch sei, meine Tochte bejahte nur, daß sie das verstanden hätte. Irgendwie glaubte die Verkäuferin das aber nicht so richtig. Das Ende war, daß sie, um das meiner Tochter klarzumachen, Froschhüpfbewegungen und Quaken nachmachte. Sas ist und bleibt eines der nettesten Erlebnisse für mich in China. Die Verkäuferung zeigte uns ihren Respekt uns gegenüber, in dem sie auf ein - ihrer Meinung nach - Problem hinwies- auch wenn die Annahme falsch war. Der Frosch schmeckte übrigends meiner Tochter fantastisch. Und lobte ihr Gwericht dann auch entsprechend (ich stehe übrigends nicht auf Frosch- der größte Teil sind Knochen- ich esse lieber anderes)

In einem anderen Restaurant hingegen, waren die Leute extrem disrespektful. Wir wollten nur eine Karte haben- eine englische erwarteten wir selbstverständlich nicht. Die wurde uns als Ausländern verweigert. Es wurde uns nur immer wieder gesagt, daß das Essen nichts für uns sei. O.k. nach dem ersten Eindruck und der ersten Reaktion tat meine Tochter dann tatsächlich so, als , ob sie kein Chinesisch verstände. Die Lästereien waren übelst. Am Ende behaupetete meine Tochter dann, wir würden doch lieber Pizza essen gehen, um deren Vorurteile zu bedienen. Ich fand das! nicht o.k. Ich meine, es wäre besser gewesen sich beim Rausgehen auf chinesisch für die einzigartige, zuvorkommende Behandlung zu bedanken.m Die wären dann eher vor Scham im Boden versunken.

2 Mal ähnliche Sitution: Chinesen glaubten, unsere essenstechnischen Vorlieben zu kennen. Das eine Mal mit Respekt, das andere Mal ohne. Aber ich versuche immer den positiven Erlebnissen mehr Gewicht zu geben, bei meiner Tochter hingegen brennen sich negative Erlebnisse zu sehr ein. Ich reise mittlerweile viel lieber nach China als sie, weil ich positiven Erlebnissen einen höheren Rang einräume.

Aber im Berufsleben bin ich! leider umgekehrt (das hat aber nichts mit Rassismus zu tun)- ich räume da die negativen Erlebnissen zu große Bedeutung zu und brauche da meine Tochter, um die Welt wieder gerade zu rücken. Nichtsdestoweniger ist es echt an der Zeit, meinen jetzigen Job aufzugeben. Es ist zu viel negatives passiert und auch bei meiner Tochter ist es am umkippen., der Teil, den sie im Betrieb schon übernommen hat, ihr eigener Beruf ist schon umgekippt (sehr verständlicherweise) Es muß ein Neuanfang her! Und das wird jetzt gemacht.

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@Silo123

Verstehe ich auch. Selbstverständlich prägen solche Erlebnisse auch und man handelt eben dementsprechend selber. Aber ich sehe das trotzdem nicht als Rassismus sondern eben eher Unwissen.

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@Bearman1974

Das erste war Unwissen und ist als ein extrem positives Erlebnis hängengeblieben. Es war so mit Respekt und einfach nur toll.Das 2. hingegen einfach nur rassistisch. Ich meine, daß gerade diese Beispiele genau DEN Unterschied ausmachen. Fast die gleiche Situation. Jemand meint, das ein anderer irgendein Essen nicht mögen würde. Das erste mal mit Respekt , daas 2. Mal nur pauschal ohne irgendwelchen Respekt. Die Lästereiern- schon ich bekam die Krise. Ständig fiel das Wort "Laowei", ein Wort auf das sogar ich mittlerweile empfindlich reagiere. . Wenn Freunde dieses Wort benutzen ist es für mich grenzwertig, aber ich will mich nicht übermäßig aufregen

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