benötigt man zum Schachspielen (wenn man nicht nur verlieren will) einen etwas höheren IQ als sagen wir mal ein (sorry) nur BILD-Leser?

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10 Antworten

Mit dem IQ hat das weniger zu tun als mit breiterem Interesse,was ich den Bild-Lesern jetzt mal nicht ganz absprechen möchte.Interesse am Schachspiel ist in diesen Kreisen eher unterdurchschnttlich vorhanden.Man muss sich auf den Punkt konzentrieren können und möglichst über einen langen Zeitraum.Dazu sollte man ein Gutes bildliches und räumliches Vorstellungsvermögen haben,was man zwar intensivieren und weitertrainieren kann,es aber einem ein bissel in die Wiege gelegt sein muss.Das Schachspiel kann man auf unterschiedliche Weise gewinnen.Durch einige überraschende Spielzüge,ein Opfer bringen,einen Vorteil erreichen.Einen sehr ehrgeizigen und starken Spieler wirst Du so gar zur Aufgabe bringen können.

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Nicht unbedingt. Ein Mensch mit einem hohen IQ hat eventuell ein paar Vorteile, weil er schneller bestimmte Züge erlernen kann.

Allerdings kann ein durchschnittlich begabter Mensch, der viel trainiert auch einen überdurchschnittlich begabten Spieler schlagen.

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Kommt auf deinen Gegner an und natürlich wirst du besser, wenn du öfter spielst und dir vielleicht sogar jemand Taktiken beibringt.

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Ich denke, dass man vieles auch mit geringem IQ erlernen kann. Jedoch hat man mit mehr IQ einen gewissen Vorteil und muss evtl. weniger üben um gut zu werden.

Aber ich glaube, dass viel Training mehr wert ist als IQ.

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„Gute“ Schachspieler kann man mit Allgemeinmedizinern vergleichen. Jeder weiß in seinem Fachgebiet vieles; aber es könnte noch immer etwas mehr Wissen vorhanden sein. Deswegen gibt es ja auch Orthopäden, Gynäkologen, Neurologen ebenso wie ebenso wie es Schachmeister, Studienkomponisten oder Problemkomponisten gibt … :-)

Auch solltest du keinesfalls den Fehler begehen, Bild-Leser mit Dummköpfen gleichzusetzen. Die Bild ist zwar ein „Massenblatt“, doch heißt das nicht, dass deren Leser deswegen dumm seien. Sie wollen morgens im ÖPVN nur die Nachrichten überfliegen. Dafür stehen eben auch viele und vielseitige Informationen in der Bild.

Was ist schon ein IQ? Einfach das Ergebnis eines Tests, den man zu einem bestimmten Zeitpunkt absolviert hat. Dabei können nicht einmal die „intelligentesten“ Intelligenz-Forscher genau definieren, was Intelligenz überhaupt ist.

Gerade in abstrakte Begriffe wie Intelligenz, Begabung oder auch Liebe kann man man ganze Welten hineininterpretieren. Manchmal übertreiben die Leute auch gerne mal ein bisschen … :-)

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Alle Weltklassespieler haben früh mit dem Spiel angefangen und machen es jeden Tag, außerdem haben sie sich meist / oft auf bestimmte Eröffnungen spezialisiert, anstatt ein extrem breites Eröffnungsrepertoire zu haben.

Das alles hat, meiner Meinung nach, einen wesentlich höheren Einflussfaktor als die Intelligenz.

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Naja als ich schachgespielt habe habe ich mich nur konzentriert habe nein Zeugnis 2,9 und habe sehr oft gewonnen

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In der Europarochade gibt auch der Deutsche Trainer ein Statement zu einer ähnlichen Frage.

Es ist so dass keiner genial vom Hocker gefallen ist. Vieles ist knallhartes Training.

Und ein unterdurchschnittlicher IQ kann ohne Probleme ein genialer Schachspieler werden/sein. Denn es kommt nur auf die Lösung von Rechenzügen an. 
Im späteren wird dann daraus Intuition - das sogenannte aus dem Bauch herausspielen -.

Üben, Üben, Üben.

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Das ist Trainingssache.

Man muss halt 3-4 Züge vorrausdenken. Mit der nötigen Übung gelingt das auch mit durchschnittlichem IQ.

Es gibt bestimmte Schachzüge und Strategien ein Spiel zu gewinnen. Die sollte man so weit es geht können. Ziel des Spiels ist es die Strategie vom Gegner zu durchschauen und zu vereiteln

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Kommentar von hohlefrucht
15.07.2016, 14:39

Ach so ist das. Da hab ich was falsch verstanden. Ich dachte immer Ziel ist es, den feindlichen König irgendwie Matt zu setzen. Gut dass ich hier gefragt habe.

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Ja, wäre angebracht u. trainieren ist immer gut!

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