Beleidigung oder Erziehungsmaßnahme?

16 Antworten

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Also ich bin Mutter von 3 Kindern, 2 davon schon erwachsen - mein Sohn ist in der Pubertät - wenn ich nicht mit ihm respektvoll umgehe, wie soll er dann lernen, was Respekt und Achtsamkeit ist? Er ist ein toller Junge, auch wenn er mich manchmal zur Weißglut bringen kann - aber ihm geht das sicher genauso. Wenn ich möchte, daß mein Kind sich selbst und andere mag, dann muß es wissen, wie das ist, gemocht zu werden. Wenn ich möchte, daß mein Kind Rücksicht auf mich nimmt, dann muß ich sagen können: "Stell dir mal vor, ich würde das mit dir machen....du möchtest auch, daß ich Rücksicht auf dich nehme." Bis jetzt bin ich sehr gut damit gefahren, und ich glaube, es gibt auch keinen anderen Weg. Wenn ich meine, mein Kind wäre dumm, faul, egoistisch oder sonstwie- dann muß ich mich als Elternteil fragen, was ich falsch gemacht habe. Kinder lernen nur durch Vorleben - Reden allein ist nur Theorie und funktioniert nicht.

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Absolut DH!

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@Lapislazuli111

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Ich fürchte auch ein Erwachsener der seinen Pflichten nicht nachkommt, sich drückt wo es nur geht und ''faul'' genannt wird, wird, wenn er dagegen klagen will in erster Linie Gelächter ernten. Ich frage mich nur wie man bei deiner Auslegung beleidigungsfrei ausdrücken soll was davon zu halten ist, wenn Kinder bei Unstimmigkeiten mit ihren Eltern als erstes daran denken vor Gericht zu gehen. Wäre es da nicht viel klüger zunächst mal eine außergerichtliche Lösung zu suchen? Die haben nicht nur besseres zu tun, die arbeiten auch nicht umsonst, du verursachst also ansehnliche Kosten. Also ich wäre jetzt nie auf die Idee gekommen familiäre Auseinandersetzungen vor Gericht zu tragen, nicht so lange es nicht noch irgendeine andere Möglichkeit gäbe. Wie ist das denn, hast du wenigstens schon mal mit anderen Angehörigen/Bekannten oder notfalls auch Lehrern geredet bzw. wenn das alles nicht half warst du schon bei den entsprechenden Jugendeinrichtungen in letzter Instanz dem Jugendamt?

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Danke für deine Antwort. Deine Anregungen, solche Erziehungsfragen außergerichtlich zu klären, halte ich natürlich für sehr sinnvoll. Es geht nicht darum, vor Gericht zu gehen wegen solcher elterlicher Äußerungen. Mir geht es vor allem um eine Verhältnismäßigkeit:

Einerseits klagen Erwachsene, wenn sie jemandem unter Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen haben und der andere ihnen einen Scheibenwischer zeigt, auf Beleidigung. Obwohl die Reaktion des Gefährdeten erstens berechtigt und verständlich, zweitens weiter gar nicht schlimm und drittens an der nächsten Kreuzung schon wieder vergessen ist.

Andererseits werden Kinder jahrelang von den Eltern beschimpft und übernehmen diese Betitelungen automatisch in ihr Selbstbild. Noch als Erwachsene ringen sie um ihr Selbstwertgefühl, lassen sich zudem von jedem anderen genauso entwertend behandeln und können nicht zu sich selbst stehen.

Diese jahrelange, fast systematische, aber den meisten Eltern wohl leider doch nicht bewusste Verletzung der Selbstachtung ihres Kindes ist es, die in ein Verhältnis gebracht werden muss zu den Lächerlichkeiten, wegen denen sich Erwachsene gegenseitig vor Gericht ziehen.

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Das ist eine gute Frage: Die Antwort kann nur lauten: Kinder haben das gleiche Recht auf Wahrung ihrer Ehre und Würde, wie Erwachsene auch.

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