Beleidigung durch Familienrichter

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9 Antworten

Ich kenne eure Vorgeschichte nicht, bzw. du sagst nicht warum du den Umgang begleitet hast. Hattest du Bedenken das der Vater dem Kind etwas antut? Oder irgendwelche anderen Bedenken? Die Reaktion des Richters ist etwas hart und unverständlich. Was hat der Kindsvater vorgetragen um den Richter zu so einem Urteil zu veranlassen?

Du bist die Erste hier, die mich nicht angreift, sondern mal nachfrägt. Es war ja schon mal ein Beschluss vom Gericht sa, der aussagte, dass der Umfang wie folgt geregelt wird: 1 mal wöchentl. Umgang Kinderschutzbund die drauffolgende Woche Umgang 2mal wöchentl. begleitet durch Kindmutter, 1 mal monatl. Umgang in der Wohnung seiner Eltern ohne Kindsmutter... So, dann hat der Kindsvater rumgejammert, dass er seine Tochter zu wenig sehen würde durch Schichtarbeit, da Kibderschutzbund nur beschränkte Möglichkeiten mit Terminen hat. Also war haben wir uns drauf geeinigt, dass ich den Umgang mitbegleite, damit ich ihm Hilfestellung geben kann, da er zu wenig Erfahrung mit so kleinen Kindern hat. Anfangs hat das gut geklappt und von heute auf morgen hatte er sich total verändert - er nahm keine Hilfestellung mehr an, betrachtete alles als Einmischung, gutgemeinter Rat wurde nicht angenommen, ich war ab sofort Luft... Damit konnte ich noch umgehen... Doch als er die Kleine vor das Auto laufen lies, das war zuviel... Und bei dieser Verhandlung hatte er halt Glück, dass seine Anwältin alles regelte... Und der Richter lies ihn zu Wort kommen, er konnte seinen Standpunkt vertreten, mir wurde klar gemacht, mich rein nach dem Vater zu richten und mehr nicht... Und dann wird man hier in diesem Forum als schlechte Mutter betitelt? Ich finde, solche Aussagen kann man leicht machen, wenn man selbst nicht respektlos behandelt wird.

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@Piper31

Ich kann deine Ängste sehr gut nachvollziehen, was der Richter da von sich gegeben hat ist wirklich eine harte Nummer!! Ich kenne solch ein Verhalten von einem der Unparteisch sein soll bisher nicht. Da hast du einen echt "harten Hund" erwischt der wahrscheinlich an dem tag extrem schlecht drauf war oder private ebenfalls Vater ist und Probleme mit seiner Ex wegen der Kids hat. Das ist wirklich ein Takken übertrieben. Du wärst die Erste alleinerziehende Mutter die ins Gefängnis muss weil sie ein Ordnungsgeld nicht bezahlen kann. Das macht man eigentlich nur mit Müttern die den Vätern die Kinder komplett verweigern. Du wolltest ja nur wie bisher den Umgang begleiten. Du könntest gegen diesen Beschluß vorgehen wenn du ernsthaft Bedenken hast das der Kindsvater das nicht hinbekommt und Gefahr für Leib und Leben des Kindes besteht. Das ist aber eher Aussichtslos, denn du musst ja damit rechnen das ihr wieder den gleichen Richter bekommt und das wäre extrem blöd, der wird nur noch wütender werden weil er sich schon wieder wit etwas befassen muss was er schon mal (seiner Ansicht nach richtig) entschieden hat. Ein anderer Weg wäre wenn du dem Kind ganz viele Verhaltensweisen "antrainierst" um sich selbst zu schützen, falls das schon geht? Wie alt ist sie denn? PS: nimm dir das Geschreibe von den getrenntlebenden Vätern hier nicht so zu Herzen, die sind verbittert und möchten ihren Frauenhass verbreiten weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Für Gefühle und Ängste von Müttern haben die kein Verständnis, wollen nur hetzen...einfach ignorieren, du bist keine schlechte Mutter weil du dir Sorgen ums Kind machst.

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@PrinzessinBrain

Danke für deine Antwort... Du scheinst echt Ahnung zu haben. Was du da geschrieben hast, hab uch auch schon in betracht gezogen. Wenn ich jetzt Einspruch einlege, packt er mich noch härter an? Oder spricht er dem Kindsvater noch mehr Rechte zu. Ich finds halt extrem krass, dass er die Zeiten von 2 Std. auf 3 Std. erhöht, obwohl in dem ärztlichen Attest klar drinnen steht, dass es Entwicklungsschädigende Auswirkungen für das Kind haben kann, da die Kleine nach den Umgängen des öfteren erbricht... Sie ist es knapp 3 Jahre alt... Was anzutrainieren ist da eher noch schwierig, da sie Gefahren noch nicht so einschätzen kann. Muss wohl abwarten. Sobald was passiert während seines Umgangs und er verletzt wieder seine Aufsichtspflicht, werde ich hart durchgreifen und vor ner Anzeige nicht zurück schrecken...

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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... Falls du mal etwas genauer lesen würdest, war nie von Kindesentzug bzw. Vorenthaltung des Kindes die Rede. Wenn du frustriert bist, weil du selbst genug Ärger am Hals hast, weil du deine Kinder ned sehen darfst, kann niemand etwas dafür. Du greifst mich hier an, bist nur ungerecht und grob, obwohl du null Ahnung von meiner Situation hast. Urteile nur dann über einen Menschen, wenn du ihn auch kennst. Und bringe ihm Respekt entgegen. Bevor du mich also wieder nur angreifen willst, lass es mit deinen Kommentaren. Ich danke dir dafür!!!

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nunja.... die richter haben solche storys alltäglich! sie wissen zu gut was mütter "wollen", wobei dieser "wille" nunmal irrelevant ist, bleibt und nicht zu debatte steht! dieser richter hat dich weder beleidigt noch was anderes. er hat dir klar gemacht, das du nicht wahrlos über alles zu bestimmen hast, das der kindesvater ebenfalls rechte hat und das dieses kind nicht nur deines ist! wenn richter so agieren, sollte man sich mal gedanken machen! das hat nichts damit zu tun, ob du dich sonst wie aufgeführt hast o.ä.! da werden noch einige andere faktoren eine rolle spielen, die hier von deiner seite aus aber auch nicht weiter erläutert werden müssen!

Klär das mit einem Außenstehenden . Ich schätze nämlich das du Situation nicht besonders gut einschätzen kannst ;)

Nr. 1 wurdest du nicht abgestempelt,ein Richter wird wohl noch das Recht haben seine Meinung zu äußern.

Nr.2 hast du kein Recht von dir aus den Vater beim Umgang zu begleiten,wenn das Jemand macht , dann Fachleute ,sofern der Richter entscheidet ,daß der Umgang "begleitet" sein sollte.

Nr.3 mußt du den Richter schon sehr seltsam gekommen sein , daß er dir solche Sanktionen androht und im Übrigen ist September nicht nächstes Monat.

Ordnungsgeld ist völlig normal wenn du eurem Kind den Umgang mit seinem Papa ohne richterlichen Beschluß vorenthältst.

Du vergißt scheinbar,es ist das Recht des "KINDES" den Papa zu sehen.

Das" Kind" ist ja wohl nicht als Gegenstand betitelt worden.

Komisch wenn ein Vater gemaßregelt wird weil die Mutter auf die Tränendrüse drückt ist das scheinbar Ok ,wenn einer Mutter sowas(und das sicher nicht Grundlos)passiert fühlt sie sich wie eine Schwerverbrecherin.

Der Richter wird dich mit Sicherheit so behandelt haben,wie du es herausgefordert hast und "rumschleimen" hat mit Höflichkeit nicht viel zu tun.

Dein Standpunkt zielt nur darauf ab dem Vater eins reinzuwürgen und glaub mir,daß macht einen Familienrichter mehr als zornig.

Versuch mal an euer Kind zu denken und nicht an dich und deine Befindlichkeiten.

Ich geb dir den guten Rat alles nochmal zu überdenken,denn jeder Schuß kann auch nach hinten losgehen,du bist am besten Weg dorthin.!

so ganz verstanden hast du nicht was er dir damit sagt oder? er hat dir zu verstehen gegeben das du eine schlechte mutter bist, weil du keine bindungstoleranz hast. weil du die arroganz besitzt den kindsvater in ausübung seines umgangsrechtes zu behindern. wenn du dies nicht tust, dann wird man dich ins gefängnis stecken. bei weiterem kindeswohlgefährdenden verhalten wird man dir das kind wegnehmen. wenn du berufstätig bist, dann gibts sicher einen umgangsplan: bestimmte anzahl an tagen pro woche, jedes zweite wochenende etc. wenn du halt nicht da bist, an den umgangstagen, dann wird er halt das kind aus der kita holen. wo genau ist jetzt dein problem? denk doch ab und an mal an dein kind.

Wir können nicht beurteilen warum dich der Richter als überfürsorglich bezeichnet hat. Wir wissen nicht wie du dich aufgeführt hast. Es kann sein das du ihm den Eindruck vermittelt hast, das du dem Vater eins reinwürgen willst und ihm deshalb das Kind nicht ohne Aufsicht gibst. Ich fände es auch nicht so toll, wenn ich während meines Umganges die Mutter die alles besser weiß und kann dabei zu haben und mich von ihr bevormunden zu lassen.

Ja, darf er!

Es geht einzig und allein um das Wohl des Kindes.

Und scheinbar bist Du nicht objektiv genug, um das beurteilen zu können.

Ein Familienrichter ist in der Regel ein erfahrener Mann und weiß, dass oft allzu gern der Streit zwischen den Partneren auf dem Rücken des Kindes ausgeführt wird. Und das dient keinesfalls dem Wohl des Kindes. Also muss er Dich zu Deinem Glück zwingen.

Ich gebe Dir mal ein Beispiel aus meiner Familie:

Meine Schwester hatte ihren Sohn unehelich bekommen. Er kannte seinen Vater nicht und wurde von ihr überfürsorglich behandelt. Als er 16 war brach er zusammen und musste stationär behandelt werden. Die Ärzte hatten erkannt, dass der überfürsorgliche Umgang mit der Mutter nicht gut für ihn war. Und deshalb durfte sie ihn wochenlang nicht besuchen.

Ist es das, was Du willst?

Versuche, Dich so gut es geht mit dem Vater zu arrangieren -zum Wohle des Kindes.

Und um noch mal auf Deine Frage zurück zukommen: Der Richter hat Dich weder beleidigt noch sonst was. Er hat Dir nur einen gut gemeinten Rat gegeben.

Du wurdest, soweit ich deinem Text entnehmen kann von diesem Familienrichter

weder beleidigt noch beschimpft.

Und ich kann dir nur dringend raten, dass zu tun, wozu der Richter dir geraten, was er dir aufgetragen und vorgeschlagen hat.

Widrigenfalls kann es für dich eine unangenehme Überraschung geben. Der Richter vertritt die Rechte deines Kindes, und dein Kind (sowie jedes andere Kind) hat ein gesetzlich verbrieftes Recht darauf,sowohl mit seiner Mutter als auch mit seinem Vater regelmäßigen Kontakt und Umgang zu haben.

Und wenn du dein Kind wirklich liebst, dann solltest du nicht versuchen dem Kinde seinen Vater vorzuehalten ... denn beide Elternteile, sowohl die Mutter als auch der Vater sind wichtig für die weitere gute Entwicklung des Kindes.

Ja, er darf dich so behandeln. Eine Beleidigung ist nicht ersichtlich.

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