Belastung beim Verkaufen, Umschulen auf Erzieher - Attest vom Psychiater?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja mit ner Umschulung ist meines Wissens so ne Sache, du müsstest wenn auf jeden Fall zu nem Psychotherapeuten. Also ein Facharzt für Psychiatrie. Der kann dann ein Attest oder Gutachten für den medizinischen Dienst des Arbeitsamtes erstellen, die werden dem wahrscheinlich zustimmen, da es auch schwirig ist bei psychiatrischen Sachen einem Facharzt zu wiedersprechen, vielleicht wollen sie sich aber auch selbst ein Bild machen, dann musste Abwarten was denen ihre Meinung ist. Das Problem kann aber auch schon beim Facharzt losgehen, die wollen das evtl. dann erst mal mit Medikamenten oder ner Kur versuchen. Selbst wenn der Facharzt sagt das du in deinem jetzigen Job nicht mehr Arbeiten kannst wegen psychischer Probleme (wobei ich jetzt nicht sagen könnte welches psychische Problem du hast, wobei ich deine Situation gut nachvollziehen kann) z.B. Depressionen, dann heist das noch nicht das dir das Arbeitsamt auch ne Umschulung bezahlt, evtl. sagen die dann auch das du ja in nem anderen Bereich deines Arbeitsbereiches noch arbeiten kannst. Aber kannst es ja mal versuchen, mehr als dass sie dir die Umschulung nicht bezahlen kann ja nicht passieren. Kann gut nachvollziehen was dein Problem ist, würde auch auf jeden Fall an deiner Stelle schauen das du den Beruf wechselst, wird ja meist nicht besser. Das Alter ist an sich kein Problem um Erzieher zu werden, kannst ja auch mit 55 theoretisch noch Erzieher werden. Wenns mit dem Arbeitsamt nicht klappt bleibt ja immer noch BAföG...aber ist halt nicht so viel, wenn du vorher schon gearbeitet und Ausbildung gemacht hast kriegste das auch Elternunabhängig. hast dich ja an sich auch glaub schon Informiert, würde das auf jeden Fall durchziehen, wünsche dir viel Glück das du schnell aus dem ungeliebten Job rauskommst und das machen kannst was dir liegt.

Danke, ich glaube auch so langsam das es keinen Sinn macht zum Psychotherapeuten zu gehen. Ich will auch nicht "kuriert" werden oder ähnliches, ich will an sich nur ein Attest, welches mir die Möglichkeit gibt, eine Umschulung durchzusetzen. Es kommt doch sicherlich mehr als genug vor, dass ein Mensch einen Beruf erlernt und Jahre später merkt, dass ihn dieser kaputt macht und in seinem Innersten etwas anderes besser kann und will. Leider gibt es noch zuviele Leute, die eine "Friss oder stirb" Politik gutheissen und jedem ins Gesicht spucken, der sich so verändern will wie ich. Aber solche Leute sitzen wahrscheinlich beruflich fest im Sattel und haben keine Ahnung, wie es einem ergeht.

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Dort,wo du deine Umschulung beantragst,kannst du z.B. nachfragen,was du an Nachweisen dafür brauchst.Mit einem Hausarzt/einer Hausärztin kannst du dich beraten,ob er/sie dich schriftlich für deine neue berufliche Chance unterstützen können,weil dich der jetzige Beruf zunehmend belastet.Vielleicht weiß er/sie noch anderen Rat für Wege in die passende Richtung.Auf alle Fälle brauchst du Geduld für die richtigen Entscheidungen und Vorbereitungen.In deiner jetzigen beruflichen Branche existiert zuviel Konkurrenzdruck,der so kaputtmachen kann,daß man zu garnix mehr fähig ist,wenn man nicht rechtzeitig die Notbremse betätigt.Also setze die richtigen Hebel in Bewegung ...für das,was dir guttut.Viel Erfolg!

Danke für deinen Rat! Ich werde mal zum Amt für Ausbildungsförderung gehen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob die mir wirklich weiterhelfen können, da die sich primär um Jugendliche und Schulabgänger kümmern, nicht um bald-30jährige die noch eine 2. Ausbildung/Umschulung anstreben. Den Hausarzt werde ich auch mal konsultieren, ist wohl besser als gleich zum Psychiater zu rennen.

Ja, der Druck ist enorm. Die Preise müssen sinken (Geiz ist schliesslich geil), daher wird weniger Personal zu inakzeptablen Löhnen beschäftigt, welches dann am Monatsende Zahlen zu liefern hat. Vor versammelter Mannschaft wird einem dann auch in Aussicht gestellt den Job zu verlieren wenn man nicht spurt, es muss vertrieben werden auf Teufel komm raus. Das kann ich nicht mehr länger mitmachen, sonst zerbreche ich...

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@Dwayne84

Da muß ich dir leider Recht geben.Heutzutage wird gelebt,um zu arbeiten und nicht gearbeitet,um zu leben.Der Mensch,mit seinen Fähigkeiten, zählt in profitgierigen Unternehmen nullinger.Solche Betriebe haben es keineswegs fairdient,daß man derart Ausbeute unterstützt.Viel Glück!

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Wähle den ersten Weg - schulische Ausbildung, denn Psychiater und andere Ärzte sind nicht dazu da, Dir unberechtigte soziale Leistungen zu verschaffen!

Wieso unberechtigt? Ich bin kein Arzt, aber mich belastet das Verkaufen dermaßen, dass ich regelmäßig nicht mehr weiter weiß...es geht mir sehr an die Nerven. Was hat das System später davon wenn ich mal berufsunfähig werde?

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@Dwayne84

Psychische Probleme gehen aus Deinem Text nicht eindeutig hervor, so dass ein anderer Eindruck entstehen konnte.

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@Auskunft

Les nochmal den ersten Absatz. Ich hab den Begriff "psychische Probleme zwar vermieden, aber m.M.n. schon deutlich gemacht, dass mich der Job stark belastet.

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