Belaste ich meinen Hund Psychisch?

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8 Antworten

Über die gezielte Tonlage der Stimme kann man einem Hund vieles vermitteln. Wenn du immer nur in Baby-Tonlage sprichst kann es sein, dass der Hund beispielsweise Kommandos nicht als solche erkennt. Auch wenn der Hund ständig "eingelullt" wird, kann es sein, dass er sich nicht angesprochen fühlt, wenn es darauf ankommt.

Ich halte generell nicht viel von dem Babysprachengesülze, egal ob bei Hunden oder Kleinkindern.

Richtig schaden kann es dem Hund meiner Meinung nicht direkt. Der Schaden liegt eher in der Beziehung/Autorität zwischen Hund und Mensch und im Gehorsam bzw. Verständniss.

Wenn schon Babysprache, dann wenn es angebracht ist. Mein Hund wird von mir zwar nicht in Babysprache angesprochen. Aber wenn ich sie lobe übertreibe ich bewusst mit der Tonlage und bin richtig überschwänglich. Das liegt aber daran, dass sie am Anfang alle Leckerlis abgelehnt hat und ich eine andere Methode gesucht habe, um ihr zu zeigen, dass sie etwas richtig gemacht hat.

Verwendest du die Babysprache wenn der Hund etwas falsch gemacht hat, wird er nicht verstehen, dass du ihn eigentlich schimpfst. Sagen wir mal dein Hund hätte deine Schuhe kaputt gekaut. Wenn du ihn mit der "Schuh-Leiche" erwischst und in süßer Stimme sagst: "Was hat mein kleines Molchi denn da gemacht?!" meint er womöglich noch du lobst ihn...

Der Text ist dem Hund vermutlich großteils egal, auch wenn Hunde ziemlich viel verstehen können. Die Tonlage und die Sprechmelodie sind am wichtigsten und diese sollten gezielt eingesetzt werden. Ich knurre meinen Hund auch mal an, wenn es sein muss...

Wenn dir dein Hund wichtig ist, solltest du dich auch mit der "Sprache der Hunde" auseinandersetzen um zu verstehen, wie Hunde miteinander kommunizieren und wie du dieses Wissen für einen artgerechten Umgang mit deinem Hund anwenden kannst. Der Hund fühlt sich womöglich auch nicht wohl, wenn er dich durch deine dauernde Babysprache nicht einschätzen kann.

Dein Hund freut sich mehr über eine artgerechte Zuwendung, als eine am Ziel vorbei schießende Liebe durch Vermenschlichen.

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Du kannst mit deinem Hund reden wie du willst. Hauptsache der Tonfall stimmt. Wenn du ihm sehr  zärtlich sagst, dass er ein kleines ,blödes Ar****h sei, dann wird er sich freuen. Es kommt darauf an, wie etwas gesagt wird, nicht was.

Nenne ich Molch, rede mit ihm in der Babysprache. DAs schadet dem Hund überhaupt nicht.

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Das Sprechen in Babysprache gehört zum menschlichen Verhalten. Während man ein Menschenkind dadurch beruhigt, tröstet oder Freundlichkeit vermittelt, ordnet ein Hund Babysprache anders ein. Für ihn hört es sich an wie die Laute eines Welpen - die meisten Hund irritiert das. Denn Hunde wünschen sich einen souveränen Hundeführer. Ein souveräner Führer passt auf das Rudel auf, fällt Entscheidungen und hat alles im Griff. Dies drückt er durch seine mentale Präsenz und sein Verhalten aus.

Ob Dich Dein Hund für diese Rolle geeignet hält, macht er an deinem Verhalten fest. Er bewertet dies nicht, denn für einen Hund ist der Hundeführer genauso wichtig wie jede andere Rudelrolle. In einem Hunderudel würde jeder Hund, je nach Begabung und Neigung, die jeweilige Rudelrolle übernehmen, die zu ihm passt, für ihn geeignet ist und ihm Freude bereitet.

Wenn Du nun fiepst wie ein Welpe, fürchtet er, dass Du für die Rolle des Rudelführers nicht geeignet bist. In der Regel übernimmt dann der Hund diese Rolle - unabhängig davon, ob er sich dafür geeignet fühlt oder nicht. Denn aus Hundesicht ist ein Rudel ohne Führung nicht möglich, also versucht er das Defizit auszugleichen. Aber wenn ein ängstlicher Hund mit anderen Kompetenzen die Hundeführung übernimmt, wird er noch ängstlicher, ein verunsicherter Hund noch unsicherer. Häufig reagiert er aggressiv auf Artgenossen oder Menschen. Mit diesem Verhalten möchte er vorsichtshalber alle anderen vom Rudel und von Dir fernhalten - also schützen. Andere bellen beim Gassigehen ununterbrochen, in der Hoffnung, alle Hunde oder Menschen in Hörweite auf Abstand zu halten. Er kann ja nicht anders.

Hunde brauchen Sicherheit. Dazu gehört auch, dass die Rollen innerhalb des Rudels feststehen. Der Hundeführer bist Du. Ein Hundeführer ist souverän, gibt Sicherheit, Schutz, bleibt immer gelassen und ruhig - und fiept nicht wie ein Welpe.

Wenn Du es genauer wissen willst.... hier findest Du zu dem Thema eine sehr gute Erklärung: http://www.schlimmerkater.de/hunde/keine-babysprache-mit-hunden/

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Ich kann ehrlich gesagt Hundebesitzer die mit Ihren Hunden in Baby-Sprache reden nicht ernst nehmen. Es liegt auf der Hand, dass solche Besitzer ihre Hunde nicht als solche verstehen und ernst nehmen. Weil eben jegliches Verhalten in irgendeiner Form verniedlicht und vermenschlicht wird. Man verhält sich ja auch automatisch mit der Körpersprache ganz anders. Wenn diese Besitzer ihre Hund nicht ernst nehmen, warum soll dann der Hund seine Besitzer ernst nehmen und ihnen vertrauen.
Jedem der behauptet er verwendet Babysprache und einen wohlerzogenen Hund hat der ihm vertraut würde ich ich ins Gesicht sagen, dass er sich selbst belügt! Ohne auch nur jegliche Interaktionen zwischen Hund und Mensch gesehen zu haben.
Schaden kann der Hund also nur indirekt bekommen. Denn fehlender Respekt und vertrauzen zum Besitzer können am Ende auch Verhaltensprobleme bedeuten. Bis hin zu psychischen Störungen und die dann auch auf die körperliche Gesundheit wirken können..
Ich würde dir raten.. maximal beim gemeinsamen Spiel und/oder Kuschelmomenten sowas wie eine Babysprache zu verwenden. Ansonsten sollte sie aus dem Alltag gänzlich verschwinden.. 

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Hallo,warum soll denn das ungesund sein?Was für ein Quatsch.Rede du mal weiter so mit deinem Hund wie du es bis jetzt immer getan hast er ist dir dankbar dafür denn es ist für ihn auch wenn er es nich versteht Zuwendung.Habe das Gleiche mit meinem auch getan.Er wiegt 50 kg und ich nenne ihn Baby und Hasi und er sieht mich mit seinen 11 Jahren glücklich und lieb an.Also was soll daran verkehrt sein.

Liebe Grüße euch Beiden

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Du quälst ihn ja nicht. Das ist doch deinem Hund egal wie du ihn nennst... Ja, hunde brauchen klare Führung aber mal Spass haben darf man ja auch!

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Ich mag es nicht, wenn Babysprache mit nem Hund gesprochen wird ... Ihn Molch zu nennen ist jedoch nicht schlimm, kommt halt nur auf den Tonfall dabei an.

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über Babysprache lachen nicht nur die Hühner! Auch alle Trolle die hier hin und wieder so unterwegs sind!

spricht man mit Dir auch in Babysprache?

ein Hund braucht eine klare Führung und einen Halter/Besitzer der ihm Sicherheit vermittelt und gibt! 

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