Bekommt man nach 20Jahren beendeter Ausbildung noch einmal eine Chance?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Ausbilung als Verkufer ist doch verjährt

nein, ausbildungen ´verjähren´ nicht! auch, wenn sich auf diesem gebiet die welt in 20 jahren weitergedreht hat, verfügt sie doch über ein gewisses grundwissen. warum sie in dem beruf nie gearbeitet hat, ist allerdings fraglich und man kann nicht sagen, dass es immer an den ´anderen´ liegt. bei immer denselben erfahrungen kommt man an sich selbst nicht vorbei...

wenn sie nun einen anderen berufswunsch hat, kann sie natürlich eine weitere ausbildung machen; dafür gibt es je nach berufssparte kaum eine altersbeschränkung und viele frauen machen gerade, wenn die kinder aus dem haus sind (und vllt. auch der mann) endlich das, was sie schon immer machen wollten. ich kenne welche, die mit über 40 noch medizin studiert oder eine betriebliche ausbildung gemacht haben. allerdings zu glauben, das man in einer betrieblichen ausbildung ´berufserfahrung´ erlangt, ist eine absolute illusion.

Danke für deine nachträgliche Antwort! Sie wollte es wie ich nie machen wurde wie ich auch dazu gezwungen. Ich möchte auch eine neue Ausbildung machen die wirklich zu mir passt. Was mich betrifft hatte vor der ungewollten aufgeschwatzten Ausbildung kann man schon sagen keine Möglichkeit, da ich den erforderlichen Schulabschluss noch  nicht hatte. Viele wollten Mittlere Reife und ich hatte nur Haupt.

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@herzilein35

ja, manchmal besteht das leben aus vielen umwegen. umso mehr wünsche ich euch glück bei der umsetzung eures herzenswunsches!

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Ich möche dir oder deiner Bekannten nicht zu nahe treten wer aber in 20 Jahren nichtmal eine Halbtagesstelle oder Aushilfsstelle findet, der scheint es auch nicht zu wollen/können (Vom Kopf her..)

Der Einzelhandel sucht IMMER Personal. Besonders das LBM-Segment weil die Fluktuaion sehr hoch, die Qualität des Personals oft schlecht ist.

Wer gelernte Verkaufskraft ist kann , sofern man den möchte und halbwegs seinen Namen schreiben kann, in fast jedem großen Discounter eine Teilzeitstelle mit Vertretungsboni bekommen...

Der erste Schritt wäre also erstmal zu klären wieso es nie geklappt hatund ob diese bekannte überhaupt Arbeitstauglich ist - (das ist im übrigen Wertfrei gemeint)

Ich weiß nicht aber sie kann ja auch nicht mehr tun als sich zu bewerben und deine Anmaßungen gehen garnicht. Du warst wohl nie in einer solchen Situation.

Warum sollte sie nicht arbeitstauglich sein. Ich würde mir an deiner Stelle genau überlegen was du sagst. Du kennst sie nicht. Alle die die Ausbildung vom Arbeitsamt ausgemacht hatten, haben seitdem nichts bekommen.

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@herzilein35

Ich war lange genug Marktleitung in eben jedem LBM Segment um mit Sicherheit sagen zu können das man irgendwo im Einzelhandel unterkommt sofern man dies möchte - nicht selten haben es auch ungelernte Aushilfen in recht kurzer Zeit geschafft sich eine Teilzeitstelle zu ergattern mit Aussicht auf Vertretung.
Seltener war der Fall das sie Stellv oder gar ML wurden. Aber auch dies kommt in gewisser Regelmässigkeit vor.

Ich sage an dieser Stelle auch nicht das man den Job dann 20 Jahre behält - aber kurzfristig findet man immer etwas für einige Monate. Selbst dies ist laut deiner Aussage ja nicht der Fall gewesen. Das kommt zumindest schonmal merkwürdig rüber.

Und ja ich hatte auch MA welche Schulabbrecher, Langzeitarbeitslosen oder Renter(welche sich selbige aufbessern mussten) waren.

Manche davon wurden zu ziemlich guten Mitarbeitern...was ich damit sagen will das im LBM Handel die Vorbildung/Vorgeschichte sogar Schnurz ist sofern man einen guten Eindruck macht.

Wenn dies bei deiner bekannten so aber bisher gar nicht geklappt hat muss man eben schauen woran dies liegt - daher auch meine Frage ob sie Arbeitstauglich ist - ich schreibe an der Stelle gern noch einmal das dies völlig wertungsfrei gemeint ist.

Es gibt durchaus einige Menschen die Schaffen es von ihrer Psyche nicht, diese werden (mit entsprechenden Hürden) vom Amt auch in eine Art Frührente geschickt.

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Ja aber nur mit Glück.

Das bedeudet? Sie kann mit 38 ja nicht schon in Rente gehen.

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@Ghostbaster

Schreibe ausführlicher und nicht nur umPunkte zu sammeln. So hilft es keinem weiter

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Berufswechsel mit 32 zum Verkäufer - Umschulung / zweite Ausbildung?

Hallo, ich bin momentan beruflich in einer verzwickten Situation, und brauche diesmal euren Rat. Ich bin 32 und gelernter Bürokaufmann, seit 5 Monaten nun arbeitssuchend. Nun habe ich gemerkt, dass ich mich beruflich neu orientieren möchte, zum einen deshalb weil ich in den letzten 7 Jahren finanziell im Beruf des Bürokaufmanns meist nie über 1800,- Euro brutto kam (bei 39-Stunden-Woche), und das trotz eines fast schon streberhaften Notendurchschnitts von 1,6 damals in der Schule ... zum anderen habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit am PC nicht mehr so viel Freude bereitet.

Seit 5 Monaten bin ich nun arbeitssuchend und möchte gerne in einen Beruf wechseln, wo man viel mit Menschen zu tun hat, so die Richtung Verkäufer, Kundenberater oder so ... allerdings habe ich gehört, dass die auch nicht wirklich mehr (eher weniger) als die Bürokaufleute verdienen, vor allem wenn man diesen Beruf des Verkäufers bzw. Kaufmanns im Einzelhandel nicht erlernt hat. Ich habe gehört/gelesen, dass ein ungelernter Verkäufer so um die 10,50 Euro/Stunde verdient, ein gelernter dagegen so im die 13,- Euro/Stunde. Die 13,- Euro würden mir schon reichen, zumal mir der Beruf ganz gut gefallen würde ... die 10,50 Euro dagegen sind mir auf Dauer zu wenig.

Wenn ich als ungelernte Kraft in einen Supermarkt anfange, bleibe ich da ewig bei dem Verdienst eines Ungelernten oder bekomme ich nach 2-3 Jahren genauso viel wie eine gelernte Fachkraft. Inwieweit würde eine zweite Ausbildung für eben diesen Beruf dann Sinn machen, und würde ich eine Umschulung vom Arbeitsamt bezahlt kriegen, wenn ich in meinem erlernten Beruf zwar Jobs bei diversen Leiharbeiter-Firmen bekommen würde, darauf aber keine Lust mehr habe – ich denke mal, da würde ich wahrscheinlich keine finanzielle Unterstützung vom Amt bekommen, oder? Ich müsste dann wohl eine zweite Berufsausbildung im dualen System machen, wo ich zwar eine geringe Vergütung bekäme, aber eben keine Schulgebühren bezahlen müsste. Wie ist das aber, wenn ich dann im ersten Ausbildungsjahr nur 400,- Euro verdienen sollte und allein die Miete schon 450,- Euro kostet, bekommt man dann Hilfe vom Jobcenter?

Danke schon mal vorab für eure Hilfe.

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