Bekommt man mehr Geld zurück als man einzahlt in die Rentenversicherung?

27 Antworten

Hallo Sandraaaa15,

Sie schreiben:

Bekommt man mehr Geld zurück als man einzahlt in die Rentenversicherung?

Antwort:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)

Gesetzliche Rentenversicherung:

http://www.finanztip.de/gesetzliche-rentenversicherung/

Wer das Prinzip der Deutschen Rentenversicherung verstehen will, der sollte sich mit der Geschichte ab Bismark auseinandersetzen!

Es ist schon lange kein Geheimnis, daß die Beiträge, welche in die gesetzliche Rentenversicherung abgeführt werden, niemals wieder in voller Höhe an den betreffenden Beitragszahler zurückfließen werden!

Ich frage mich, ob ich mehr Geld in die Versicherung einzahlen muss, als ich zurückbekomme. 

Antwort:

Das ist in der Tat eher die Regel als die Ausnahme!

Dabei frage ich mich, ob sie in die gesetzliche Rentenversicherung dann im Laufe ihres Lebens mehr einbezahlt haben, als sie wieder zurückerhalten? Wäre das rechtswidrig?

Antwort:

Nein, das ist nicht rechtswidrig, denn dies ist System-bedingt und gesetzlich so gewollt!

Private Rentenversicherung:

In der privaten Rentenversicherung vereinbaren Beitragszahler und Versicherer per Vertrag die Modalitäten untereinander und individuell!

Ob der Beitragszahler sein Geld jemals wiedersieht, ist vom Einzelfall und von der individuellen Lebensbiographie abhängig!

http://www.finanztip.de/suchergebnisse?q=private%20rentenversicherung

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

HAllo,

nicht einfach das Thema, den es werden Leistungen der Rentenversicherung gar noch genannt, welche aus den Beiträgen finanziert werden und Milliarden kosten:

medizinische und berufliche Rehabilitation (selbst für Kinder des versicherten).

Hinterbliebenenrenten

Fahrzeughilfen usw.

Aufgrund der Langlebigkeit und Hinterbliebenenrenten werden schon mehr Gelder zurückgeholt als eingezahlt worden ist, deshalb gibt es die Diskussion, obwohl die Renten abgesenkt worden sind und jetzt unter die gesetzliche Hürde von 43% des Nettoeinkommens absinkt.

Früher war es bis Anfang der 90ziger Jahre 45% vom Bruttoeinkommen, merkst du was, dann kam um die Jahrtausendwende die nächste Reform...

Da kein Interessenverband der versicherten so eindeutig Nachlässigkeiten aufdeckt und kritisiert, wird es außer Wahlgeschenke keine Änderung geben. Europäische Länder um Deutschlandherum, haben in den 90ziger Jahren gegengesteuert (außer Griechenland).

Beste Grüße

Dickie59

 

Ich frage mich, ob ich mehr Geld in die Versicherung einzahlen muss, als ich zurückbekomme.

Kommt drauf an.

U.a. auf den Rentenfaktor, die Laufzeit, die Rendite.

Meinst du eine private Rentenversicherung?

Dabei frage ich mich, ob sie in die gesetzliche Rentenversicherung dann
im Laufe ihres Lebens mehr einbezahlt haben, als sie wieder
zurückerhalten?

Auch für die gesetzliche Rente lassen sich Renditerechnungen anstellen.

  • Ein Mensch der 45 Jahre lang im Durchschnitt verdient (Wert 2016 hochgerechnet) zahlt. inkl. Arbeitgeberbeiträgen 305.186,80 € ein.
  • Er hat einen Anspruch auf gesetzliche Altersrente von 1.370,25 € pro Monat.
  • Er muss also etwa 18,5 Jahre Rente beziehen um auf Plus-Minus-Null zu sein.

Wäre das rechtswidrig?

Nope. Die Höhe der Rente ist gesetzlich nicht geschützt. Nur darf der aktuelle Rentenwert nominal nicht sinken.

Er muss also etwa 18,5 Jahre Rente beziehen

Jetzt noch einen Blick auf destatis.de geworfen und festgestellt, dass ein 65-jähriger Mann nach den letzten Sterbetafeln noch 17,7 Jahre zu leben hat - der macht also ein Minusgeschäft.

Eine 65-jährige Frau hat noch eine Lebenserwartung von 20,9 Jahren, die ist also im Plus.

Danke, Merkel ^^

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