Bekommt man eher eine Reha bewilligt wenn man einen Rentenantrag stellt?

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4 Antworten

Hallo Heidi1956,

Sie schreiben:

Bekommt man eher eine Reha bewilligt wenn man einen Rentenantrag stellt?

Antwort:

Dafür gibt es keinen Beleg!

Es ist auch nicht selten der Fall, daß die Gutachter der Agentur für Arbeit anders beurteilen als die Gutachter der DRV!

Schließlich ist es doch so, daß die Agentur für Arbeit und/oder die Krankenkasse nicht mehr weiter leisten will und den schwarzen Peter an die DRV weiterreicht!

Dies ist gesetzlich legitimiert und die Betroffenen haben eine Mitwirkungspflicht!

Die Gutachterin hat ihn im übrigen nie gesehen sondern nach Aktenlage entschieden. Weitere Maßnahmen werden von der Arbeitsagentur nicht bewilligt; lediglich die Aufnahme in eine WfbM.

Antwort:

Es ist weitestgehend üblich, daß Beurteilungen und Verfahren auf der Basis vorhandener Akten entschieden werden!

Von seinen Beitragszeiten könnte er momentan noch eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit oder Erwerbsminderung beantragen, was er aber eigentlich nicht will. 

Antwort:

Es gibt leider nicht viele Alternativen!

Aber wenn er länger wartet, könnte der Anspruch verloren gehen.

Antwort:

Dies Gefahr besteht durchaus!

Wenn er jetzt doch einen Rentenantrag stellt ist die Rentenversicherung dann vielleicht bereit noch weitere Reha-Maßnahmen zu bewilligen nach dem Motto "Reha statt Rente"? 

Antwort:

Natürlich gilt stets: "REHA geht vor Rente!"

Wenn die DRV beim Studium Ihrer Akten aber davon ausgeht, daß eine REHA keine dauerhafte Leistungssteigerung erwarten läßt, dann wird die DRV von der Bewilligung einer REHA-Maßnahme absehen und um die volle Erwerbsminderungsrente muß dann ggf. trotzdem gekämpft werden!

Die DRV verschenkt nichts!

Er ist erst Mitte 20. Wird die Rentenversicherung auch die Gutachten der Arbeitsagentur hinzuziehen oder eigene Gutachten/Bewertungen erstellen? Schließlich wollen sie ja die Rente möglichst verhindern oder?

Antwort:

Mit absoluter Sicherheit kommen alle Akten auf den Prüfstand!

Lassen Sie sich ggf. auch unverbindlich beraten bei:

http://www.cjd.de/

Diese Institution arbeitet mit den Wohlfahrtsverbänden zusammen und kann Ihrem Sohn ggf. diverse Alternativen anbieten!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Hallo,

die Rentenversicherung wird prüfen, wenn eine psychosomatische Reha erfolgsversprechend ist , um das Leistungsvermögen auf 6 stunden und mehr anzuheben, dann wird eine Reha durchgeführt. Wenn nein, wir die DRV nicht investieren, dann ist es Aufgabe der Krankenkasse.

Ich empfehle deinem Sohn den Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente zu stellen. Die DRV wird, nachdem sie diese erteilt haben ohnehin alle 2 Jahre prüfen, wie der Gesundheitszustand ist und dann auch ggfls. Rehamaßnahmen durchführen.

Beste Grüße

Dickie59

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Kommentar von Capsoni
05.09.2016, 15:01

Eine Erwerbsunfähigkeitsrente für einen Mtte 20-jährigen ?

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Ich vermute, der Rententröger ist für Reha nur noch im Erwerbsfähigen zustand zuständig?
Ich wurde nach dem Arbeitsamt Test für nicht fähig, täglich 3 Stunden zu arbeiten deklariert. Und Rückwirkend zum Unfall Tag an berentet!
Später wurde wurde ich dann auf Lebzeiten berentet!
In meinem Umfeld wurden die, wo nicht in Rente wollten, wie ich, einfach berentet. Doch die in Rente wollten, die wurden zur Arbeit geschickt.
Ich hatte Glück, bei mir zahlte die gegnerische Kfz-Unfall Versicherung alle Rehas und so.
Ohne Anwalt, und williger generischer Versicherung sieht im Reha Kreiskauf ganz schön alt aus. Was ich selbst und um mich herum erlebt habe. Unglaubliches, Abzocke, korruption, Deletanten usw.
Viel Glück&Erfolg

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Die Arbeit in einer WfbM ist eine Rehamassnahme! Wenn du eine psychosomatische Reha meinst musst du die über den behandelnden Psychologen beantragenden

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Kommentar von Dickie59
06.09.2016, 09:48

kann er, der Arzt füllt lediglich seine Seite seiner Diagnosen und Behandlungen aus, welche er gereicht bekommt. Jeder Versicherte kann eigenständig einen Antrag stellen und "muß" nicht dazu zu einem Arzt.

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