Bekommt man bei Verlust die Umsatzsteuer zurück?

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5 Antworten

Du rechnest falsch.

Verkauf 82,- Eurosind aber wegen der Umsatzsteuer eben nur 69,- Euro netto umsatz. Wareneinfauf eben auch ohne Steuer 63,- sind ein Rohgewinn von 6,- Euro. Kosten 12,50 (ebay udn Versand) sind ein Verlust von 6,50 Euro.

Deine Umsatzsteuer von 13,- Euro vermindert sich um die Vorsteuer aus dem Einkauf udn 1,- Euro bleibt zahllast für das Finanzamt.

Du kalkulierst falsch, das ist das Problem. wenn Du eine Ware für 63,- Euro einkaufst, musst Du Deine eigenen Kosten (Lagerhaltung, Vertrieb, Versand usw. einrechnung. Sagen wir mit 16,- Euro. ist ein Nettoverkaufspreis von 79,- Euro + Umsatzsteuer ca. 16,- Euro sind im Verkauf 95,- Euro.

Wenn das nicht erzielbar ist, musst DU billiger einkaufen, oder das Geschäft aufgeben.

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Als erstes solltest du damit aufhören, Netto- und Bruttobeträge in deiner Rechnung zu vermischen (was ich vermute).

Was ist denn der Verkaufspreis in deinem Beispiel? 82€ netto oder brutto?

Wenn es 82€ brutto sind, wären das etwa 68,90€ netto. Bei einem EK von 63€ netto ist der Verlust, nach Einrechnung aller Kosten, vorprogrammiert.

Sind es 82€ netto, wäre das eine Handelspanne von 19€. Da würden nach Abzug der Ebay-, Paypal- und Versandkosten wohl noch ein paar Cent übrig bleiben.

Umsatzsteuer ist für Kaufleute ein durchlaufender Posten, der das (Geschäfts-)Ergebnis nicht verändert. Du zahlst USt beim Einkauf, du kassierst USt beim Verkauf. Die Differenz führst du ab an das Finanzamt.

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Kommentar von ugusch74
03.01.2016, 13:49

82€ ist der VK Brutto.

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Dein Steuerberater hat Recht. Es ist und bleibt ein Minusgeschäft.

Warum Deine Wettbewerber es günstiger anbieten, kann wohl keiner hier wissen. Vielleicht günstigere Konditionen, vielleicht rechnen sie schlecht, vielleicht ist es ein Lockvogelangebot? 

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für jeden Warenkauf zahlst du die Mwst an den Fiskus, erst dann wenn die Ware verkauft wird, bekommst die U-St. zurück. 

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie es die anderen Anbieter zu dem Preis verkaufen

ganz einfach, das geht mit Abnahmeverträgen und aus dem Grund bessere Einkaufskonditionen. Da ein Online-Shop weniger Kosten hat kann der Gewinn pro Artikel gemindert werden. Die Menge machts

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Kommentar von are2705
03.01.2016, 13:32

Du meinst es wahrscheinlich genau umgekehrt: Beim Warenkauf erhält er die an den Verkäufer gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück (= Vorsteuer). Beim Warenverkauf leitet er die vom Käufer gezahlte Umsatzsteuer an das Finanzamt weiter (vorausgesetzt er ist Ist-Versteuerer).

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USt ist ein durchlaufender Posten und bemisst sich am Umsatz und nicht am Ertrag.

Ich nehme übrigens an, dass nicht jeder, der einen Internet-Shop betreibt, auch steuerlich und kaufmännisch gut beraten wurde.

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