Bekommt man bei einem Alkoholentzug in der Klinik immer direkt Medikamente?

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7 Antworten

Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde sie ihm nachher mal zeigen, um ihm die Angst ein wenig zu nehmen. Hoffe, dass er dann endlich zum Hausarzt geht und sich helfen lässt. Werde ihn auch unterstützen, wenn er nach der Entgiftung wieder zu Hause ist und eine Therapie braucht. Merke immerhin, dass der Wille es aufzugeben scheinbar echt vorhanden ist und das ist ja das Wichtigste.

Hallo Angsthase,

Die Überweisung zur Entgiftung erfolgt auf Überweisung vom Hausarzt. Die Kliniken raten dringend von einem „kalten Entzug“ ab. (Gefahr eines lebensgefährlichen Krampfes) Es wird sogar empfohlen, bis zur Behandlung weiterzutrinken – allerdings auf geringsmöglichem Niveau.

Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung. Der Alkoholabbau wird streng überwacht (Blutdruck, Kreislauf, Ausfallerscheinungen) Bei 0,0 Promille werden meist Medikamente gegen Entzugserscheinungen und zur Krampfvorbeugung gegeben. Z.B.Distraneurin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Distraneurin

Die Dosierung wird nach und nach reduziert und nach ca. 1 Woche abgesetzt. Für den Patienten ist die Wirkung leicht beruhigend, ähnlich wie bei dem Konsum von wenig Alkohol. Also keine Angst vor dem klinischen Entzug – er stellt eine Chance dar, allerdings in Verbindung mit der entsprechenden Nachsorge oder einer Langzeittherapie.

Er bekommt erst Medikamente wenn es Unbedingt Not Tut! aber auch keine die ihn Abschiessen.Vllt.hat er ja gar keine Entzugserscheinigungen dann brauchr er auch nichts.dann kontrollieren sie in regelmäßigen Abstand den Puls.Es ist wirklich nicht schlimm in der Klinik zu entgiften.Drück euch die Daumen

Ich glaube, Dein Bekannter hat da etwas falsche Vorstellungen von der Therapie. Zunächst sollte der Wille zum Entzug da sein, dann wird man im Krankenhaus medizinisch auf Entzug und Therapie eingestellt.- Mehr, als der konsumierte Alkohol, schaden die Medikamente bestimmt nicht. ;-)

Wenn er richtig alkoholkrank ist, geht Entzug nur mit Medikamenten. Sonst rastet er aus, delirium tremens. Alkoholkrankheit ist schlimmer als mal ein paar Tage starke Medikamente. Wie gesagt, wenn er "gut" drauf ist, kann er das alleine nicht. Wenn er leicht drauf ist, braucht er in diesem Sinne keinen Entzug, dann soll er einfach nur mal langsamer machen.

Also: Sucht oder nicht - das ist hier die Frage.

Es wird doch nicht der Angsthase87 sein, der Angst vor einem Entzug hat?

Angsthase87 25.10.2012, 19:29

Nein. Der Angsthase hat Angst vor etwas Anderem. Nämlich vor Nervosität ^^ . Wenn du zufällig weisst, was man dagegen machen kann, dann poste mir gerne noch etwas ^^.

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aXXLJ 25.10.2012, 20:23
@Angsthase87

Nach meiner Erfahrung überwindet man Angst und/oder Nervosität am besten, indem man sich ihr direkt stellt und sie angeht.

In dem Fall also das "Augen auf und durch-Prinzip!"

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