bekommt man bei der diagnose "asperger syndrom" medikamente verabreicht?

3 Antworten

Nein, kriegst Du nicht. Asperger liegt auf der weiten Skala des Autismus. "Gegen" Autismus und seine Spielarten gibts keine Medikamente. Das einzige, was Du vielleicht bekommst, sind Medikamente, die Dir in bestimmten Situationen helfen können, z. B. Beruhigunsmittel, wenn Du Panik schiebst. Asperger ist, wie jede andere Art des Autismus nicht heilbar. Man kann nur lernen, damit zu leben. Selbsthilfegruppen und Foren helfen dabei. Gruß, q.

Wenn Du die Diagnose bekommst, wirst du es wissen.

meine bekannte hat bisher keine erhalten.. daher frage ich ob es noch kommen kann!?

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Das ist nicht zwangsläufig der Fall. Mag sein, dass der behandelnde Psychologe welche für angemessen sieht. Dann werden Medikamente appliziert.

Keine Anerkennung des Asperger Syndrom beim Gerichtsgutachter!

Habe die Diagnose des Asperger Syndrom durch einen Nervenarzt eines Fachkrankenhauses vorliegen. Der Gerichtsgutachter des Sozialgerichtes erkennt dies nicht an, mit dem verweis das der Asperger Syndrom Test nochmals in einer Autismusambulanz durchgeführt werden soll. Alle meine wenigen Bekannten und alle Fachärzte wissen seit Jahren das ich Asperger Syndrom habe. Im Fall das ich jetzt freiwillig den Test in einer Autismusambulanz durchführen werde, und die Ärzte stellen dort fest das ich kein Asperger habe. Kann ich dann den Nervenarzt des Fachkrankenhauses auf Schmerzensgeld verklagen? Und wer kommt für die Kosten (Test, Fahrtkosten Taxi) des freiwilligen Asperger Syndrom Test in der 60 km entfernten Autismusambulanz auf? Wie soll ich vorgehen?

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Ist Asperger eine "Modediagnose"?

Hallo!

Ich persönlich gewinne - rein subjektiv - immer mehr den Eindruck bzw. frage mich ob das Asperger-Syndrom zu einer Art "Modediagnose" oder "Verlegenheitsdiagnose" wird. In meinem weiteren Umfeld gibt es einige Jugendliche/Kinder, bei denen die Diagnose im Raume steht, es häuft sich jedenfalls seit 2-3 Jahren sehr auffällig, auch wenn man sich allgemein in der Medienwelt umhört scheint das Thema in aller Munde zu sein.

Meist sind es sehr ruhige Kinder, denen Asperger "attestiert" wird. Typischer Verfahrensweg: Der Lehrer spricht, mailt oder ruft die Eltern an, weil das Kind wenig redet, vllt. etwas schüchtern und verträumt ist und nicht in Grüppchen geht oder im Sport nicht Feuer und Flamme ist, schlägt den Psychologenbesuch vor, es gibt ein paar Sitzungen & dann steht im Raum, dass da jemand Asperger haben könnte.

Ich denke mir in letzter Zeit verstärkt: Da ich ein sehr introvertierter Junge gewesen bin, der zwar kein Außenseiter war aber auch keiner, der immer "cool" sein musste oder mit jedem gleich "best friend" war, sondern auch mal alleine ganz gut klarkam, würde man mich rund 15 Jahre nach meiner Mittleren Reife wahrscheinlich heute auch mit dieser Diagnose "segnen". Ich eckte damals kaum an, war ein Typ, der die meisten nicht interessiert hat und seine Freunde außerhalb der Realschule hatte. Die meisten mir bekannten Lebensgeschichten heutiger "Aspergerpatienten" verlaufen sehr ähnlich.

Was meint ihr, habt ihr evtl. auch diesen Eindruck & woran könnte das liegen? Ich sehe da einen Zusammenhang zum "Normendenken", nach dem alles, was nicht irgendeiner Pseudo-Norm entspricht, "unnormal" ist und krank sei, bzw. "therapiert" werden müsse. Gewinne immer mehr diesen Eindruck...

Wie seht ihr das? Würde mich mal interessieren.. viele Grüße!

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Amphetamine bei Asperger?

Ich bin 19 Jahre alt und Asperger Autistin. Ich habe eher wenige Probleme damit, da ich gelernt habe, meine Problem zu unterdrücken. Ich habe gelernt halbwegs Smalltalk zu führen und komme auch ansonsten mit den meisten meiner Schwächen gut klar, da ich sie mit meinen Stärken kompensieren kann.

Allerdings habe ich immer noch das Problem, nicht filtern zu können, was sich in schwerwiegenden Konzentrationsproblemen niederschlägt. Ich habe meine Unfähigkeit bislang immer sehr gut durch ein gutes Gedächtnis ausgleichen können, aber inzwischen reicht das nicht mehr.

Ich habe nie Ritalin oder andere Substanzen genommen, da ich auch so halbwegs klar kam, allerdings möchte ich es nun ausprobieren, um eine Art Backup an ganz schlimmen Tagen zu haben.

Da ich keine Dauerhafte Behandlung möchte, denke ich, dass Amphetamine in meinem Fall die beste Wahl wären.

Weiß jemand, ob ich als Asperger das bei einem Psychiater verschrieben bekommen kann oder ob es Möglichkeiten gibt zunächst frei verkäufliches Zeug auszuprobieren (ja ich weiß, dass das natürlich niemals die Wirkung eines rezeptpflichtigen Medikaments haben wird, aber die sind auch echte Hammer und werden nicht umsonst als Drogen gehandelt), falls es soetwas gibt?

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Mein Hausarzt weigert sich, mir eine Überweisung zum ZI Mannheim wg. Diagnose Asperger-Syndrom auszustellen. Was soll ich jetzt machen?

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Muss Arbeitgeber bzw Schule/Uni von Asperger-Syndrom wissen?

Hallo

Ich frage mich gerade, ob der Arbeitgeber bzw die Universität oder die Ausbildungsstätte von einer Diagnose des Asperger-Syndroms oder der Spastik wissen muss und ob diese Behinderungen eine Einschränkung zur Folge hätten?

Liebe Grüße

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Woran erkennt man das Asperger-Syndrom?

Ich habe mal eine Frage zum Asperger-Syndrom. Wie ich gelesen habe, ist das eine Form des Autismus aber irgendwie auch nicht so leicht zu erkennen. Rein rational vom Gelesenen ist es schon irgendwie nachvollziehbar, aber woran erkennt man jemanden mit Asperger Syndrom im wirklichen Leben? Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen? Kennt sich jemand damit aus?

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