Bekommt man Arbeitslosengeld, wenn man einen Auflösungsvertrag macht?

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13 Antworten

Wer einen Arbeitsplatz hat, soll ihn unter allen Umständen halten, sonst gibt es eine Sperre. Aufhebungsvertrag heißt ja, dass der Arbeitgeber keine Handhabe hat, dir zu kündigen. Täte er es, könntest du Kündigungsschutzklage erheben. Besprich mit deinem Arbeitgeber, dass er dich kündigen soll (betriebliche Gründe) und dass du die Füße stillhältst und nicht klagst.

Wenn du die Arbeitslosigkeit fahrlässig selbst herbei führst, wird das AlG für 12 Wochen gesperrt. Ein Aufhebungsvertrag gehört da selbstverständlich auch dazu. Die Sperre kann aufgehoben werden oder unterbleiben, wenn ein wichtiger Grund für die Kündigung/Aufhebungsvertrag vorliegt. Was ein wichtiger Grund ist, wird in der Einzelfallprüfung geklärt.

von einem aufhebungsvertrag ist dringend abzuraten, weil du so deine arbeitslosigkeit selbständig herbei führst und es zu einer sperrzeit von 12 wochen kommt. heißt du bekommst 12 wochen kein geld und dein arbeitslosengeld wird um 12 wochen gemindert.

Der Auflösungsvertrag wird wie eine Eigenkündigung behandelt,also gibt es eine Sperre.

Das Argument ist, dass du deimem Arbeitsplatz nicht leichtfertig u. grundlos aufgeben darfst.

N Aufhebungsvertrag ist wie ne Eigenkündigung, weil das ja das (einvernehmlich) auch Dein Wille ist.

Wenn der Chef rechtswirksam kündigen könnte, bräucht der keinen Aufhebungsvertrag anzubieten.

Wenn der Cherf also eigentlich nicht rechtswirksam kündigen kann, haste deine arbeitslosigkeit doch selbst verursacht.

Wenn ehrenhaft angeboten wird, dass man z.B. auf ne Anzeige o.ä. verzichten würde, ist der Arbeitnehmer wieder selbst schuld.

Wenn bei Fehlverhalten des Arbeitnehmers ausreichend Gründe vorliegen, die zur Kündigung berechtigen würden, müsste der Chef keinen Aufhebungsvertrag anbieten.

Einen Aufhebungsvertrag bietet ein Chef nur an, wenn die Kündigung nicht ausreichend begründet werden kann.

Deshalb ist es ne Todsünde einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.

Es sei denn, man hat sich wirklich nachweisbar was zu schuzlden kommen lassen.

In so einem fall wissen aber auch die Ämter, dass n Aufhebungsvertrag das Gleiche ist, wie ne Eigenkündigung o ne ausreichend begründete Kündigung.

Weil das deshalb immer verschulden des Arbeitnehmers ist, dass der seinen Arbeitsplatz los ist gibt dann richtigerweise ne Sperrzeit.

Also: wenn man nix wirklich Schlimmes gemacht hat, sollte man n Aufhebungsvertrag auch unter Druck NIEMALS unterschreiben.

Du bekommste erstmal ne fette Sperre von 3 Monaten es sei denn das der Aufhebungsvertrag dein vertragliche Kündigungsfrist wart.... ist ein ganz neues Urteil

Ich habe damals Arbeitslosengeld bekommen nach einem Aufhebungsvertrag. LG

Also im Normalfall wirst du eine Sperre bekommen, weil du deine Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt hast. Du solltest dich wenn dann kündigen lassen.

Wenn der Auflösungsvertrag länger dauert als eine normale Kündigung, passiert gar nichts, du bekommst dann also dein Geld.

Hm.. ist ein Auflösungsvertrag sowas wie ne Einwilligung seinen Vertrag auslaufen zu lassen?

Ich denke schon.. weil.. ich hab z.B. auch mein 3. Lehrjahr abgelehnt und auch mein Arbeitslosengeld jetzt sicher :)

Dann kommt es darauf an, warum dieser Vertrag zustande kam ...

Es ist eine beidseitige Kündigung ...

mach da auf gar keinen fall, meinem freund haben sie ne dreimonatige sperre gegeben und dann schauts echt mager aus!!!!

Dann dürfte es kein Geld geben.

such Dir was neues und kündige dann.

Xandros 02.09.2010, 12:56

ist auch problematisch... sollte der neue vertrag nur befristet sein und der aktuelle unbefristet, so kann es danach auch zu einer sperre kommen

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