Bekommt er das halbe Sorgerecht?

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3 Antworten

Es gibt kein halbes Sorgerecht, es gibt nur ein gemeinsames.

Das Jugendamt kann gar keine Drogentests anordnen, oder ist der Vater minderjährig und unter der Vormundschaft des Jugendamts?

Aber auch ein positiver Drogentest nutzt nichts.
Allein wenn er unter Drogen auftaucht muß man ihm das Kind nicht mitgeben.

Aber ja, er würde die gemeinsame Sorge erhalten.
Es ist ein Irrglaube, dass jeder Drogengenuß zum Verlust der elterlichen Sorge führt.
Du willst gar nicht wissen, wie viele drogenabhängige Mütter und Väter ihre Kinder nicht verlieren - aus gutem Grund.

Aber - selbst wenn er die gemeinsame Sorge hat, kann er nur mitbestimmen bei:

Umzügen, aber nicht innerhalb der Stadt/des Kreises
OPs und Psychotherapien
Religionszugehörigkeit
Schulauswahl
Kontoeröffnung
Pass/Personalausweis

Die Alltagsobsorge liegt bei der Mutter und während des Umgangs beim Vater.

Hier der passende Paragraph, gut durchlesen.

§ 1687 Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben

(1) Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht, nicht nur vorübergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in Angelegenheiten, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung ist, ihr gegenseitiges Einvernehmen erforderlich. Der Elternteil, bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewöhnlich aufhält, hat die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten des täglichen Lebens. Entscheidungen in Angelegenheiten des täglichen Lebens sind in der Regel solche, die häufig vorkommen und die keine schwer abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Solange sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhält, hat dieser die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der tatsächlichen Betreuung. § 1629 Abs. 1 Satz 4 und § 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.

(2) Das Familiengericht kann die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4 einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

§ 1687a Entscheidungsbefugnisse des nicht sorgeberechtigten Elternteils

Für jeden Elternteil, der nicht Inhaber der elterlichen Sorge ist und bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder eines sonstigen Inhabers der Sorge oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung aufhält, gilt § 1687 Abs. 1 Satz 4 und 5 und Abs. 2 entsprechend.

Nun ja gut aber einem Aggressiven Vater das Gemeinsame Sorgerecht geben und wo die WG Mitbewohner alle Drogen nehmen ist doch Schwachsinn, da handelt man doch nicht nach dem wohl des Kindes oder sehe ich es falsch?

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@Privilege

Ist er gegenüber dem Kind aggressiv ?

Solange die WG-Bewohner dem Kind keine Drogen geben, ist das keine Kindeswohlgefährdung.

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Hallo,

zum Glück wird dem Wunsch der Väter seit einigen Jahren mehr entgegengekommen, sodass die Väter das halbe oder das ganze Sorgerecht beantragen können.

Der Vater ist genauso wie die Mütterein Elternteil des Kindes. Bisher war es meistens so, dass die Väter benachteiligt wurden und sie das Kind nur jedes 2. Wochenende zu sich holen durften.

Da es aber Väter gibt, die sich vermehrt um ihr Kind kümmern wollen, wird dies vom Vormundschaftsgericht unterstützt.

Es kann und darf nicht sein, dass die Mutter allein bestimmt und das Sagen hat. Mütter haben genauso ihre Macken wie Väter. Viele von ihnen zicken herum, weil sie ihrem Partner nichts zutrauen und benützen das Kind als Machtmittel, um den Partner eines auszuwischen.

warum betonst du es das er aus dem Osten kommt ? welche Rolle spielt das denn ?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

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@Privilege

das kann ich , mach dir mal keine Sorgen ;) ;) ......dort steht doch wohl eindeutig "hinzu kommt das er aus dem Osten kommt" , oder etwa nicht ? und ich habe lediglich gefragt warum du das extra erwähnen mußt ?

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Ich = Ausländer Er = Ostdeutscher + Nazi

Begründung genug?

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