Bekommt ein Mensch keine Kreislaufstörung wenn er schwerelos ist?

3 Antworten

Doch, bekommen sie! Darum wird vor einem Weltraumflug, Monate Trainiert und nur die wirklich Starken und unempfindliche Personen werden ins Weltall gelassen. Von 100 Leuten schaffen es villeicht gerade mal 2 Personen. Das Problem haben übrigens nicht nur Menschen. Unterwasser ist auch eine Art Schwerelosigkeit. Ist das Wasser zu unruhig, können sogar Fische Gleichgewichtsprobleme bekommen und sich sogar Übergeben, ihnen wird also auch Schwindelig wenn sie durch starke Wellen hin und her geworfen werden! Das ist bei allen Lebewesen das Gleichgewichtsorgan was dafür verantwortlich ist.

Nein, nicht bedingt durch Schwerelosigkeit, denn es handelt sich um ein so genanntes geschlossenes System. Was jedoch nicht ausschließt, dass jemand in Schwerelosigkeit organisch bedingte Kreislaufprobleme bekommen könnte, dies allerdings aufgrund von physikalischen Einflüssen hinsichtlich Bewegung, Muskelarbeit, etc..

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Die Tücken des Weltraums

Dauernde Übelkeit – und Vakuumtüten für den Notfall

Viele Astronauten auf der ISS leiden unter der so genannten Weltraumkrankheit. Das bedeutet, ihnen ist die ganze Zeit schwindelig und übel. Die Ursache ist noch nicht genau erforscht. Man vermutet, dass der Ursprung dieser Übelkeit widersprüchliche Signale von Augen und Innenohr sind, die an das Gehirn geleitet werden. Denn normalerweise empfängt das Gleichgewichtsorgan des Menschen, das in den Ohren sitzt, Signale durch die Schwerkraft. Der menschliche Körper weiß immer, wo oben und unten ist, oder ob er sich in Schräglage oder in der Waagerechten befindet. In der Schwerelosigkeit ist das anders: Das Gleichgewichtsorgan, der so genannte Vestibularapparat sendet dann keine Signale an das Gehirn. Ein Oben und Unten, das der Körper unter der Schwerkraft spürt, gibt es ja nicht mehr, der Astronaut kann sich in jede räumliche Richtung bewegen. Auf der russischen Raumstation MIR haben die Konstrukteure versucht, ein Gefühl von „Boden“ zu schaffen, indem eine Fläche grau gestrichen wurde. Doch das half nicht, die Symptome der Weltraumkrankheit blieben. 30 Prozent der Astronauten müssen sich sogar übergeben. Auch das birgt in der Schwerelosigkeit besondere Probleme. Schließlich fliegen alle Teilchen schwerelos durch den Raum, also würde auch Erbrochenes durch die Kabine schweben. Daher gibt es für diesen Fall Vakuum-Tüten, die das Malheur sicher aufsaugen. Quelle http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2005/1206/001schwerkraftnoflash.jsp

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