Bekommt die Leiharbeitsfirma eine Strafe und der ehemalige Harz 4 Empfänger?

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7 Antworten

1.) Wenn man krank ist bittet man nicht gekündigt zu werden,dann geht man zum Arzt und lässt sich krank schreiben.

2.) Und so hätte man eine Sperre vermeiden können,wenn dem AG - dann nicht gepasst hätte das du länger krank bist,dann hätte er einen anderen Grund finden müssen dich ordentlich zu kündigen.

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Der Harz 4 Empfänger konnte die Leiharbeitsfirma von sich überzeugen und bekam eine auf 2 Jahren befristete Anstellung.

Ein Personaldienstleister wird in der Regel erst einmal einen auf 1 Jahr befristeten Vertrag anbieten. Erst danach folgt meist eine längere Frist. Zu guter letzt käme dann eine unbefristete Anstellung.

Der ehemalige Harz 4 Empfänger traut sich aber nicht zu kündigen, weil er vor einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld 1 Angst hat.

Wenn auf Grund gesundheitlicher Probleme die Arbeit nicht mehr ausgeführt werden kann, sollte dies von einem Arzt festgehalten werden. Mit der Bescheinigung sollte man sich dann an die zuständige Agentur für Arbeit wenden und letztendlich das Beschäftigungsverhältnis beenden.  

Bekommt die Leiharbeitsfirma von der Agentur für Arbeit oder Jobcenter eine Strafe, weil sie den ehemaligen Harz 4 Empfänger gekündigt hat?

Nein, wenn der Arbeitnehmer auf Grund gesundheitlicher Probleme nicht mehr  und/oder anderweitig eingesetzt werden kann, entsteht für den Arbeitgeber nach meinem Wissen kein Nachteil. 

 Wie hätte der Harz 4 Empfänger noch eine Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit umgehen können?

In dem er sich die rechtzeitig drum gekümmert hätte. Sei es was die Attestierung seiner Beschwerden angeht und der Gleichen. Ebenso durch das frühzeitige Melden bei der Agentur für Arbeit. Alle nötigen Informationen bekommt man auch dort vor Ort.  

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Er hätte auf seine gesundheitlichen Probleme erst mal krank machen können. Krankengeldfortzahlung durch AG 6 Wochen danach 78 Wochen Krankengeld. Nach Krankengeld Anspruch auf ALG 1 bzw. Antrag auf Rente.

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Gute Frage: Es kommt da sicher auf die Einzelbedingungen des Vertrages an.

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Ich fürchte , daß Dir da nur jemand antworten kann, der zumindest die Normvertragsgestaltung kennt.- wobei dann die einzelne Vertragsgestaltung wieder abweichen kann.

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Ich würde in diesem Fall tatsächlich zu einem Anwalt raten, der sich damit auskennt (und würde in diesem Fall auch das Geld investieren).ODER:

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Eine vielleicht bessere Alternative wäre aber am ehesten, wenn sich der Aebeitnehmer krankschreiben läßt. O.K. der Arbeitgeber hat dann erstmal die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (ich weiß, daß Dir das unangenehm ist- Du willst den Arbeitgeber nicht enttäuschen, aber auch ein normaler Arbeitnehmer kann halt krank werden, ist halt Arbeitgeberrisiko) und dann darüber weiter zu agieren. Nach 6 Wochen Krankheit ist der Arbeitgeber aus seiner Pflicht entlassen und der Arbeitnehmer bekommt Krankengeld.  - das erscheint mir im Moment die sauberste und auch den Tatsachen am besten entsprechende Lösung.

Was dann passiert: REHA , oder was auch immer, würde ich auf mich zukommen lassen.

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Die Bitte um eine fristgerechte Kündigung kommt einem Auflösungsvertrag gleich und bewirkt ebenfalls eine Sperre von 12 Wochen. Du hast deine Kündigung selbst herbei geführt.

Wenn du krank wurdest, hättest du zum Arzt gehen müssen.

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Wie hätte der Harz 4 Empfänger noch eine Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit umgehen können?

So wie jeder andere normale Arbeitnehmer kann er ein Gespräch mit der Leihfirma führen mit der Bitte um einen anderen Einsatz. 

Nix steht dem im Wege sich eine andere Arbeit zu suchen die ihn körperlich weniger beansprucht.

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Die person hätte das auch über Arzt regeln können. Erstmal hn, was sagt der? Krankschreibung?

Ein Arzt kann a uch ein Attest ausstellen,w o er sagt, von diesem Job wird der patient krank, eine andere Stelle ist angeraten.


Mit welchem Grund wird Dir denn gekündigt? Z.B. bei Krankheit durch die man den Job nicht mehr machen kann?


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Kommentar von SiViHa72
16.02.2016, 09:59

(sorry, unterbrochen worden). Das wäre dann eine personenbedingte Kündigung, d.h. der Grund liegt ind er person selber. Und personenbedingt.. das kann z.B. eine Krankheit sein.

Und da dann anknüpfen: Du bist krank, so ein Job geht nimmer.

Achte darauf: es gibt 3 kündigungsgrünmde. Personenbedingt.. z.B. Krankheit.. keine Sperrzeit. betriebsbedingt.. Firma hat kieien Aufträge mehr.. keine Sperrzeit.

Verhaltesnbedingt- das gäbe eine Sperrzeit, denn dann hast Du sozusagen was verbockt, was Du besser gekonnt hättest (Cheffe auf Mappe gegeben, Sekretärin betatscht, rechner geklaut)

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