Bekomme ständig Rechnungen von Zeitungsabos

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8 Antworten

Wenn Du selbst nichts abgeschlossen hast, dann ist doch alles in Butter. Es ist rechtlich nicht Deine Aufgabe, nachweisen zu müssen, dass Du nichts abgeschlossen hast. Sondern im Streitfall müsste die Gegenseite nachweisen, dass Du (und niemand sonst) die Zeitschrift xxx bestellt hat. Dieser Nachweis ist bei Internetbestellungen, die prinzipiell auch von fremden Unbekannten auf Deinen Namen ausgeführt worden sein können, nicht möglich. Für Fake-Bestellungen von Fremden bist Du nicht haftbar. Es ist allein Aufgabe des Lieferanten, solche Fake-Bestellungen durch technische Maßnahmen auszuschließen.

Du schreibst also dem Lieferanten folgendes:

1) Die Forderung wird vollumfänglich zurückgewiesen.

2) Ein Bestellung der Zeitschrift xxx ist durch mich nicht erfolgt. Aus der Lieferung unbestellter Zeitschriften entsteht mir gemäß § 241a Abs. 1 BGB auch keine Zahlungspflicht.

3) Für etwaige betrügerische Bestellungen seitens unbekannter Fremder unter Mißbrauch meines Namens im Internet bin ich nicht haftbar. Ebenfalls obliegt es nicht mir, den etwaigen Täter ausfindig zu machen oder Strafanzeige erstatten zu müssen.

4) Weitere Mahnungen in dieser Sache sind zu unterlassen und werden jedenfalls nicht zur Zahlung eines Ihnen nicht zustehenden Anspruchs führen. Die Beauftragung eines Inkassobüros ist mit mutwilliger und unnötiger Kostengenerierung verbunden, deren Erstattung ich unter Hinweis auf die Schadensminderungspflicht ebenfalls ablehne.

5) Der Versuch, einen nicht bestehenden Anspruch mittels des gerichtlichen Mahnverfahrens beizutreiben, wird ebenfalls nicht erfolgreich sein, da einem gerichtlichen Mahnbescheid durch mich innerhalb der 14-Tages-Frist widersprochen werden wird.

6) Ein Schufa-Eintrag durch Inkassobüros oder Rechtsanwälte in dieser Angelegenheit wird unter Hinweis auf § 28a BDSG strikt untersagt, unter Ankündigung negativer Rechtsfolgen in Form von Schadensersatzforderungen gemäß § 824 BGB (widerrechtliche Kreditgefährdung) sowie einstweiliger Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, basta, aus.

Ein Anwalt kostet viel Geld! Wende dich mit den Briefen zunächst an die Verbraucherzentrale. Die hat in jeder größeren Stadt eine Niederlassung. Ein Beratungsgespräch kostet dort zwischen 5,- und 15,- Euro. Dort kann man dir weiterhelfen und sagen, wie du dich weiter verhalten sollst. Auf jeden Falls nichts überweisen und alles aufheben.

Die Rechnungen sind nicht echt (wenn du wirklich kein Abo abgeschlossen hast), die versuchen nur über Postadressen, jemanden zu finden, den sie abzocken können. Wenn du unsicher bist, frag einen Anwalt.

Wenn jemand anderes das Abo über meinen Namen und meine Adresse abgeschlossen hat?!

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Hast du eine Ahnung was eine anwaltliche Erstberatung kosten kann? Bis zu 200,- Euro (je nach Region und Fachgebiet). Da wäre Fragesteller zunächst besser bei der Verbraucherzentrale beraten, wo er für eine fachkundige Auskunft nur zwischen 5,- und 15,- Euro bezahlt.

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Ignorieren.

Wenn du Post bekommst im gelbem Umschlag, fristgerecht widersprechen.

Auf gar keinen Fall denen deine Bankdaten schicken,geh mit den Briefen zu einem Anwalt.

Hast du eine Ahnung was eine anwaltliche Erstberatung kosten kann? Bis zu 200,- Euro (je nach Region und Fachgebiet). Da wäre Fragesteller zunächst besser bei der Verbraucherzentrale beraten, wo er für eine fachkundige Auskunft nur zwischen 5,- und 15,- Euro bezahlt.

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Wende dich an deinen/einen Anwalt...

Hast du eine Ahnung was eine anwaltliche Erstberatung kosten kann? Bis zu 200,- Euro (je nach Region und Fachgebiet). Da wäre Fragesteller zunächst besser bei der Verbraucherzentrale beraten, wo er für eine fachkundige Auskunft nur zwischen 5,- und 15,- Euro bezahlt.

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Das Problem ist, diese Rechnungen usw. sind echt! Was soll ich tun? Ich wohne alleine und habe selber definitiv nichts abgeschlossen!!!

wenn die rechnungen echt sind,hattest du oder sonst jemand,der deine daten kennt,etwas abgeschlossen.lass dir die bestellbestätigungen zeigen.

Ich kann Dir auch eine echte Rechnung schicken!!!

Aber ist sie auch berechtigt?

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@Helmi123

der mann aus hongkong hatte mir sogar einen brief(2,80€ porto) geschrieben,dass der verstorbene william(mein nachname) ein riesenerbe hinterlassen hatte und er wollte es mir verschaffen. der william war tatsächlich als wilhelm 1930 nach kanada ausgewandert.

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