Bekomme ich Urlaubs-Weihnachtsgeld?

5 Antworten

..., dass Du keinen Anspruch darauf hast

"..., auch wenn die Leistungen wiederholt erbracht worden sind." Es gibt beim Erhalt von Weihnachtsgeld eine Möglichkeit, das Geld einzuklagen, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, oder wenn das Geld jahrelang ausbezahlt wurde und plötzlich nicht mehr. Ob diese Formulierung ausreichend ist, um das Geld nicht auszahlen zu müssen, weiß ich nicht.

Es ist aber für ihn nicht so einfach, das Geld nicht zu zahlen. Er muss das begründen. Schließlich gibst du ja beim Finanzamt Deinen Jahresverdienst an, zu dem Urlaubs- und Weihnachtsgeld dazu gerechnet wird.

Das heißt lediglich, dass beides freiwillige Leistungen deines Arbeitgebers sind und du keinen Anspruch darauf hast. Wenn dein Arbeitsverhältnis am 1. bzw. 2. November 2018 beginnt, hast du für diese Jahr eh keinen Anspruch darauf, weder auf Urlaubs- noch auf Weihnachtsgeld .... auch nicht anteilsmäßig. Wie das im nächsten Jahr sein wird: wart's ab :-)

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Warum hat man dann keinen Anspruch darauf?

Danke für deine Antwort.

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@blueIibelle

Also ich meinte warum man dann dieses Jahr eh keinen Anspruch mehr darauf hat wenn man Arbeitsverhältnis am 02. November beginnen würde ..

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Wenn dein Arbeitsverhältnis am 1. bzw. 2. November 2018 beginnt, hast du für diese Jahr eh keinen Anspruch darauf, weder auf Urlaubs- noch auf Weihnachtsgeld .... auch nicht anteilsmäßig.

Das ist so pauschal falsch - oder: es trifft nur dann zu, wenn es eine entsprechende vertragliche Regelung gibt, die genau das bestimmt.

Ohne vertragliche Regelung, die festhält, wann keine Anspruch oder wann nur ein anteiliger Anspruch oder wann Urlaubs- und Weihnachtsgeld wieder zurückzuzahlen sind, besteht eben ein Anspruch auf diese Leistungen!

Dabei spielt es dann auch keine Rolle, dass sie "freiwillig" ist! Denn "freiwillig" bedeutet lediglich, dass es keinen gesetzlichen Anspruch gibt; das schließt aber nciht aus, dass ein Anspruch aufgrund anderer Rechtsgrundlagen besteht (Vertrag, Betriebsvereinbarung, betriebliche Übung, Benachteiligungsverbot usw.).

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Das bedeutet vermutlich, dass es derzeit sowohl das eine als auch das andere gibt, aber der Betrieb sich vorbehält, diese Leistungen bei schlechter wirtschaftlicher Lage zu streichen.

Da diese Zahlungen von vornherein als "freiwillig" qualifiziert sind, müssen sie nicht unbedingt dauerhaft gewährt werden.

Hab ich jetzt anspruch auf urlaubs und weihnachtsgeld oder nicht?

Hallo, ich arbeite seit 1.10.2009 in einem bekannten grossen Betrieb.

im Dezember 2009 hab ich kein Weihnachtsgeld erhalten, weil ich noch in der probezeit war ( so die begründung des betriebes) Im Juli 2010 wurde mir dann das erste mal Urlubsgeld ausbezahlt ( 60% vom bruttolohn) und im Dezember Weihnachtsgeld (50% vom Bruttolohn)

Ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag der noch bis ende September 2011 gehen würde. Diesen habe ich jetzt jedoch vorzeitig beendet und zum 15.8. 2010 gekündigt ( die 4 Wochen Kündigungsfrist sind somit eingehalten) Jetzt hab ich 2 Fragen:

Hab ich Anspruch auf 7/12 meines urlaubsgeldes? hab ich eventuell auch anspruch auf 7/12 meines weihnachtsgeldes?

In meinem Arbeitsvertrag steht folgendes:

§8 Zusätzliche Zahlungen

I. Sollte die/der Arbeitnehmer/in aus Anlass von Weihnachten , zum Urlaub oder aus aderen Anlässen erhalten, handelt es sich um freiwillige Leistungen, auf die auch bei wiederholter Zahlung ohne besonderen Vorbehalt während mehrerer jahre kein Rechtsanspruch entsteht

Das heist für mich ich hätte eigendlich rechtlich für diese 7/12 Urlaubsgeld keinen Anspruch . Im Absatz IV.a) steht nun aber wieder etwas ganz anderes drin was mir zu verstehen gibt das ich sogar anspruch auf 7/12 meines weihnachtsgeldes habe, nämlich folgendes:

§8 IV.a)

Im urlaubsjahr eintretende oder ausscheidende ( ich bin ja die ausscheidende) Beschäftigte erhalten soviel zwölftel des zusätzlichen Urlaubsgeldes , wie sie im laufenden Urlaubsjahr volle Monate im Betrieb bzw. Unternehmen beschäftigt waren. Gleiches gilt bei zusätzlichem Weihnachtsgeld im jahr des ausscheidens . Sofern Urlaub verfällt, reduziert sich das zusätzliche Urlaubsgeld ntsprechend.

Also ich lese daraus das ich eben den Anspruch auf 7/12 ( weil ich ja nur 7 vollendete Monate im Betrieb bin) Urlaubs und 7/12 Weihnachtsgeld habe.

Und wie darf ich das im ganzen gesehen verstehen? absatz I . heist es ja ich habe keinen rechtlichen Anspruch im Absatz IV.a) steht aber das ich da Anspruch drauf habe ( sogar auf beides ausser ich hab das jetzt falsch rausgelesen) Wie entscheidet sich das jetzt. Kann mein Chef sagen : nee die bekommt garnichts? Weil absatz I oder kann ich sagen Doch ich will beides wegen Absatz IV.a) ?

Über schnelle Antworten würde ich mich sehr freuen

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