Bekomme ich Probleme, wenn mein Rüde eine Nachbarhündin auf meinem Grundstück deckt?

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8 Antworten

Mach mal, das kann teuer werden:

Die Rechtsprechung stuft einen unerwünschten Deckakt als
Sachbeschädigung ein. Somit fällt dieser unter die Haftung aus der allg.
Tiergefahr des § 833 BGB. Dies ist seit dem Urteil des
Bundesgerichtshofs im Jahr 1976 (vgl. BGH, Urteil 06.07.76, Az.: VI ZR
177/75) mittlerweile einheitliche Rechtsprechung. Der Grund für die
Tierhalterhaftung liegt hier insbesondere in der Unberechenbarkeit
tierischen Verhaltens. Hiernach kann der Rüdenhalter zum Schadensersatz
verpfichtet sein, wenn die Hündin durch den unerwünschten Deckakt
trächtig wird.

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Kommentar von dasadi
21.07.2016, 17:30

Aber nicht, wenn das Weibchen auf das Grundstück des Rüdenhalters eindringt. Dieser hat ja bereits den Hundehalter aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Hündin nicht auf das Privatgrundstück des  Rüdenhalters kommt. Wenn die Leute sich niczht darum kümmern, kann man nicht von einem unerwünschten Deckakt sprechen. Der Rüdenhalter ist nicht dafür zuständig , das Weibchen fernzuhalten.

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Wenn weder dein Rüde noch die Nachbqrshündin steril sind solltest du die Nachbarn benachrichtigen. Wenn sie probleme damit haben sollen sie besser auf ihren Hund aufpassen oder ihn sterilisieren lassen.

Allerdings hege ich Zweifel ob sie gesetzlich gegen dich vorgehen können.

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Kommentar von nautilus261
21.07.2016, 12:31

Danke für die Antwort. Das Gespräch mit den Nachbarn haben wir schon lange gesucht ..... aber wie gesagt, sie wollen der armen kleinen Hündin doch keine Leine dran machen und hören tut sie halt leider nicht

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Bei Tieren gilt die Gefährdungshaftung, nicht das Verschulden.

Dein Hund hat gedeckt, fertig.

Du mußt ggf. die Tierarztkosten übernehmen, entweder für die Geburt und Aufzucht von Welpen oder ein Abtreibungsmittel.

Der Halter der Hündin entscheidet, was er will

Wird aber von der Tierhalterhaftpflicht übernommen.

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Nein, da bekommst du keine Probleme, denn die Halter der Hündin müssen dafür sorgen, dass deren Hund auf dem eigenen Grundstück bleibt. Fördern solltest Du den Trieb der beiden Hunde trotzdem nicht. Wären wieder mal ein paar mehr Hunde, die vielleicht niemand will.

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ich habe generell etwas dagegen, dass hunde sinnlos vermehrt werden.

also lass deinen hund nicht frei, die huendin nicht rein. auch hunde koennen sich bei einem deckakt mit krankheiten anstecken. willst du das riskieren?

willst du dafuer verantwortlich ein, wenn gebertskomplikationen auftreten und huendin und welpen in gefar geraten?

schlimm genug, dass die besitzer der huendin da so unbedacht sind. du solltest mehr verantowrtung zeigen. 

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Kommentar von SkySuper
21.07.2016, 16:14

Was kann der Threadersteller denn dafür wenn die Nachbarshündin auf sein Grundstück rennt? Soll sein Hund jetzt im Haus eingesperrt bleiben weil der Nachbar den eigenen nocht unter Kontrolle hat und seine Aufsichtspflicht vernachlässigt? Aber hallo!

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Ja, es kann Konsequenzen haben. Ich würde es nicht so weit treiben.

Ein Anruf beim Ordnungsamt bewirkt oft Wunder. Oder schnapp die die Hündin und bringe es anonym als Fundhund ins Tierheim. Du kannst ja dem Tierheim deinen Verdacht übermitteln, wem der Hund gehören könnte. Mir tut die Hündin leid, aber manchmal hilft einfach nichts anderes. Der Schuss wird sitzen.


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Hey :) Wir haben eine versicherung abgeschlossen, die auch unfreiwilligen nachwuchs unseres rüden abdeckt ;)

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Kommentar von dasadi
21.07.2016, 17:32

Die würde aber in diesem Fall nicht zahlen.

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Kommentar von Berni74
21.07.2016, 13:05

Die Frage aus Deinem Link und die des Fragestellers hier sind aber zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.

In dem Link ging es darum, daß der Rüde nicht gesichert war und zur Hündin in den Garten ist.

Im hier vorliegenden Fall ist es die Hündin, die ständig zum Rüden kommt.

Das kann man also nicht vergleichen.

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