Bekomme ich Hilfe? Helft mir bitte!

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

http://www.familienrecht-allgaeu.de/de/unterhalt-volljaehrige-kinder.html

Da lese Dich mal durch.

Das ist aber für mich in Deinem Fall nicht das wesentliche Thema. Du MUSST weg von Deinen Eltern. Da gibt es keine Diskussion zu. Alkoholismus ist eine Familienkrankheit. Bitte gehe zur nächsten Stelle der Landessuchtberatungsstelle und lasse Dich da beraten. Das Blaue Kreuz ist sehr aktiv gemeinsam mit studierten Fachmenschen bezüglich Kinder von Alkoholikern und den Folgen für sie die sie durch diese Suchterkrankung erleiden. Für Deinen weiteren Lebensweg erscheint es mir sehr wichtig dass anerkannt wird dass Deine bisherigen Brüche im Lebenslauf Folge der Erkrankungen Deiner Eltern sind und der dadurch für Dich entstehenden massiven psychischen Belastungen. Ich bin selbst Alkoholikerin, schreibe diese Worte also nicht wegen der Hühner oder so. Es mag Dir schwer fallen aber sicherlich ist es für Dich besser Du vergisst Deine Eltern, suchst Dir in einem Jugendheim / Ausbildugnswohnheim, einer Wohngemeinschaft ein Zimmer und fängst an Dein eigenes Leben selbstbestimmt und ungestört zu leben.

Bitte beachte unbedingt dass Du im Netz in der Regel lesen kannst dass ein Abbruch als Orientierung gestattet wird, bei mehreren Abbrüchen aber fraglich ist ob noch ein Anspruch besteht. Ich unterstelle mal Du hast von einem Facharzt die Diagnose Depression erhalten. Ich würde sie als falsch bezeichnen auch wenn es üblich ist in diesem Land dass solche sogenannten Fachärzte aus Opfern kranke Menschen machen anstatt ihre Schäden beim tatsächlichen Namen zu nennen. Frage also gezielt nach einem Fachmenschen der bekannt dafür ist die Folgen verleugneten Alkoholismus für Familienangehörige beim Namen fachlich zu nennen.

Stelle noch heute einen Antrag auf BaföG denn dieser gilt vom Tag der Antragstellung an. Die Bearbeitungszeit wird eh einige Wochen wenn nicht Monate dauern.

Schaue sofort im Netz nach wo die nächste Suchtberatungsstelle ist, mache einen Termin dort FÜR DICH aus, lasse Dir alle Adressen von Selbsthilfegruppen vor Ort geben, gehe da auch hin, bitte regelmäßig.

Du bist 20 Jahre alt - und somit schon eine Weile volljährig und für Dich und Deinen Lebensunterhalt selbst verantwortlich.

Du hast als Volljährige das Recht, auszuziehen - wenn Du es finanzieren kannst.

Da Du u.a. bereits die Ausbildung zur Erzieherin abgebrochen hast, besteht seitens der Eltern keine Unterhaltsverpflichtung mehr für dich.
Während der neuen Ausbildung hättest Du vielleicht - falls Dein Ausbildungsgeld und das Kindergeld Deinen (minimalen) Lebensunterhalt nicht vollständig abdecken könnten... , Anspruch auf BAB.

Ansonsten müsstest du Dir eine Arbeit suchen und könntest ggf. zusätzliches ALGII beanspruchen und in einer WG, zur "Untermiete" bei der befreundeten Familie o.ä. wohnen....
Solange Du dann nicht genug verdienst, um davon Deinen Lebensunterhalt (Verpflegung, Miete, Strom etc.) selbst vollständig zu bestreiten, würdest Du immer Jemandem "auf der Tasche liegen" - entweder der Familie des Freundes oder dem Steuerzahler....

Du schreibst Müll. Eine Ausbildung abzubrechen wird vom geltenden Recht als Orientierungsphase bewertet die den Unterhaltsanspruch nicht verändert. Im vorliegenden Fall ist die Situation darüber hinaus durch die Erkrankungen der Eltern und die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden für die Fragestellerin geschildert und also zu berücksichtigen. Es ist nicht ihr anzulasten dass ihre Eltern ihr durch eigene Krankheitsuneinsichtigkeit gesundheitlichen Schaden zugefügt haben der sich eben in Abbrüchen äußerte. Wo kämen wir da hin wenn die Kinder für jede Faulheit der Eltern gerade zu stehen hätten?

0
@hertajess
Du schreibst Müll.

Nun ja, Du musst es ja wissen.....

0
Nächste interessante Frage

Von zuhause ausziehen ohne irgendwas - wie mach ich das?

Du könntest Dich ans JA wenden mit der Bitte zur Hilfe für junge Erwachsene in Krisen.. die erstellen dann einen Hilfeplan für Dich mit Verpflichtungen, die Du befolgen mußt und wirst entsprechend gefördert... alles läüft unter den Jugend Hilfegesetzen .. wende Dich ggf- an den Jugendamtleiter.. viel Glück

Und ja ich brauch nicht erst irgendwann Selbstmord begehen um irgendjmd zu beweisen das es mir psychisch nicht gut geht oder ich mich für irgendwas rechtfertigen muss. Weil ich habe schon genug zu kämpfen mit den Tatsachen die ich vor Augen habe.

Du benötigst erstmal Hilfe, bevor du überhaupt beruflich oder schulisch einen Neustart beginnst. Ich glaube nicht, dass du willig genug bist, durchzuhalten, ob jetzt aus gesundheitlichen Gründen oder anderen.

Sprich mit deinem Arzt, der ja dein Krankheitsbild kennt. Er könnte dafür sorgen, dass du einen längeren Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik verordnet bekommst.. Mir scheint, dass dies wichtiger ist, als der Auszug. . Ausziehen kannst du immer noch. Dann wärst du auch stabiler und einer Ausbildung stünde nichts im Wege.

lg

2

Ich denke das das mit deiner Ausbildung dein kleinstes Problem ist du musst aus diesem Umfeld raus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Am besten sofort!!!!!

Ich würde an deiner Stelle zu deinem Freund ziehen!!! Ne gute Ausbildung  findest du meiner Meinung überall !!!!!

Zieh aus. Härtefallregelung, du darfst alleine wohnen.

Was möchtest Du wissen?