Bekomme ich da Arbeitslosengeld 1?

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5 Antworten

Normalerweise musst du dich dann bei einem befristeten Vertrag 3 Monate vorher Arbeit suchend melden,da du aber schreibst das du da erst 2 Monate gearbeitet hast,wäre das ja gar nicht möglich,aber dann hättest du dich gleich wieder Arbeit suchend melden müssen !

Also hole das schnell nach,könntest dann evtl.eine Sperre von 1 Woche bekommen,weil du dich nicht rechtzeitig Arbeit suchend gemeldet hast.

Eine Begründung musst du normalerweise nicht abgeben,denn dein Vertrag war ja nur befristet und du hast diesen nicht selber ohne wichtigen Grund gekündigt.

Wegen einer evtl.Sperre würde ich dann in Widerspruch gehen,denn du hast dir ja noch keinen neuen Anspruch ( Anwartschaftszeiten ) erworben und würdest nur deinen alten Anspruch wieder aktivieren.

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Ergänzend zur Antwort von isomatte (sie ist in Sachen Grundsicherung
sehr erfahren):

Wenn Du dies beim Jobcenter klärst, geh nicht allein hin, sondern lass
Dich begleiten von einem erfahrenen (!!) Beistand, auch Ämterlotse
genannt (dazu gleich mehr).

.

Vorsorglich diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen).
Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge
persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf
einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift
bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht
das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum
und Unterschrift“
).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben
aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird (sind es
mehrere Anlagen, diese mit Nummern versehen aufzählen). - Wiederum
dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und
Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein
Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt
wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht
behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und
wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original
unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten)
. - Nicht (oder angeblich nicht)
abgegebene Unterlagen kann als Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht
gedeutet werden, was zu Sanktionen führen kann = Kürzung von Geld. -
Und: Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß
allgemein die Sache zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit
jobcenter unterlagen verloren
und lies auch dies:
Hartz IV: Verschwundene Unterlagen mit System?
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-verschwundene-unterlagen-mit-system.php

.

Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein.
Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im
Vertrauen
landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“
(wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden. - Lies auch

Wichtige Tipps für Hartz-IV-Betroffene
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wichtige-tipps-fuer-hartz-iv-betroffene.php

.

Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen.
Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher
macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber
auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google
mit 13 sgb 10):

     (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit
           einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene
           gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht
           unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtlichen Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit
Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

     Ämterlotsen
     Behördenlotsen
     Behördenbegleiter
     Hartz IV Mitläufer
     Hartz IV Gegenwind e.V.
     Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und
(die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine
Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.
(Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen
des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast
Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft):
Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand
sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

Google mit

legitimation eines beistands pdf (die Wörter genau so)

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die
gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht
darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu
lassen.

In der Info erfährst Du unter anderem, dass wenn Dein Beistand für Dich
etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es
gesagt.

Zum Amt mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall
sehr empfehlenswert.

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Du hättest SOFORT reagieren müssen als klar war das du u.U. nicht verlängern willst/kannst. 

Die Frist beginnt 3 Monate VOR dem Vertragsende. 

Daher umgehend die Agentur für Arbeit anrufen. Derzeit hast du deinen Anspruch versemmelt...

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Kommentar von cyracus
03.02.2017, 08:53

Die Arbeit dauerte nur 2 Monate ...

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Wenn du deine Arbeitslosigkeit selbst herbei führst, bekommst du erst mal eine Sperre von 12 Wochen. Du kannst doch so kündigen, dass der Übergang (fast) nahtlos ist.

Um in den Leistungsanspruch zu kommen, musst du dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung stehen. Das ist bei einem Studenten definitiv NICHT der Fall.

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Kommentar von cyracus
03.02.2017, 08:58

Es geht hier um das Ende eines befristeten Arbeitsvertrages - und eine neue Befristung wurde aus gesundheitlichen Gründen nicht angestrebt.

Weil nicht berichtet wird, seit wann Fragesteller weiß, dass die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter gemacht werden kann, ist es fraglich, ob überhaupt irgendeine Sperre verhängt wird.

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Kommentar von LiselotteHerz
03.02.2017, 09:06

Richtig, daran habe ich gar nicht gedacht. Da er ja ohnehin ab April studieren möchte, steht er dem Arbeitsmarkt ja gar nicht mehr zur Verfügung

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Du bekommst nur dann Arbeitslosengeld, wenn Du entlassen wirst. Besprich das mal mit dem AG, dass er Dir kündigen soll. Du kannst ihm ja die Gründe erklären, der wird damit wohl kein Problem haben.

lg Lilo

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Kommentar von Gaskutscher
02.02.2017, 11:09

Er hat nicht verlängert -> ALG I Anspruch wäre vorhanden da befristetes Arbeitsverhältnis.

Nur hat er die Meldefrist nicht eingehalten...

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