bekomme ich auch meine vorteile wenn ich meine behinderung beim arbeitgeber nicht angebe

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5 Antworten

Den steuerlichen Freibetrag kannst du auch erst bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Aber wie willst du den besonderen Kündigungsschutz und den Zusatzurlaub wenn dein AG nichts von der Schwerbehinderung weiß?

Du gibst dem AG eine Kopie deines Schwerbehindsertenausweises das genügt, die Diagnosen haben ihn nicht zu kümmern.

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Was spricht dagegen, dass du deine Behinderung angibst? Es ist doch nichts Schlimmes daran. Du bekommst dadurch einige wenige Vorteile und hast auch das Recht auf einen angepassten Arbeitsplatz, Kündigungsschutz und mehr Urlaub, sowie die steuerlichen Vorteile, hier frage deinen Steuerberater oder das Finanzamt danach.

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Logischerweise nicht.

Den Steuerfreibetrag kannst evtl. bei der Steuerklärung noch angeben.

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Vor den Rechten kommen immer die Pflichten. Bevor du also Sonderrechte aufgrund einer Behinderung geltend machen willst, hast du vorher Mitteilungspflicht. Willst du diese Pflicht (die ja eigentlich auch ein Recht ist) umgehen, verzichtest du auch das daraus resultierende Recht.

Wenn ich Haftpflichtersatz fordere, muss ich einen Anspruch geltend machen und die Sache irgendwo melden..

Wenn ich mir eine Strafe/Konsequenz für jemanden erhoffe, muss ich das aktenkundig machen und ihn anzeigen.

Wenn ich Kindergeld haben will, muss ich der Kindegeldstelle angeben, daß ich eins habe ....

Es scheint mir logisch, daß du deine Behinderung bei allen beteiligten Ämtern und Stellen angeben musst, um die damit verbundenen "Vorteile" nutzen zu können.

Gruß S.

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Natürlich nicht, dein AG weiß ja nichts von deiner "Behinderung"

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