Bekomme bei Krankmeldung nur 2 Stunden bezahlt als Aushilfe, wie kann das sein?

5 Antworten

Wenn schon im voraus feststand, dass Du an den Krankheitstagen hättest arbeiten müssen, muss der AG Dir die Stunden bezahlen, die Du ohne Krankheit gearbeitet hättest. 

Das nennt sich "Lohnausfallprinzip" und ist im § 4 Entgeltfortzahlungsgesetz geregelt.

Hier bei ist es wichtig was im Arbeitsvertrag steht, wie hoch deine Arbeitszeit je Tag ist oder was den Monatsziel beinhaltet. Im ersten Moment klingt es nicht richtig und nicht wirklich Fair.

Aber schau diesbezüglich in deinen Vertrag, nicht das dort drin steht das du bis zu X Stunden arbeiten kannst und dafür pro Stunde X Euro bekommst. Dann stehst du natürlich blöd da, weil der Arbeitgeber sagen kann in der Zeit hättest du auch nur eine Stunde arbeiten können...

Wenn du pro Tag 5:15 Stunden arbeitest, ist das nie und nimmer ein 450€-Job...

Üblicherweise steht in deinem Vertrag etwas wie 10 (oder 12) Stunden pro Woche, verteilt auf 5 (oder 6) Werktage. Daraus ergeben sich dann im Schnitt 2 Stunden/ Tag. Auch wenn du normalerweise "anders" arbeitest!

Die Regelungen für Arbeitszeit beim Minijob waren Flexibel. Du kannst meines Wissens auch wenn die Rahmenbedingungen eingehalten werden ein paar Wochen Vollzeit arbeiten, musst aber entsprechend lange vom AG dann später Freigestellt werden um die Gesamtstunden und Gesamtlohn innerhalb eines gewissen Zeitraumes nicht zu überschreiten.

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