Bekomm ich mein Geld problemlos wieder, wenn ich auf ein fremdes Finanzierungskonto etwas einzahle?

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2 Antworten

Ergänzung zu @hatsch :

Es ist vollkommen üblich dieses Dreiecksgeschäft.
Als erstes geht ein Brief von dem Verkäufer an die Bank in der er erklärt, dass er das Fahrzeug zum Preis x verkaufen möchte und Deinen Namen angibt - er könnte bei der Gelegenheit auch seine Restschuld erfragen. Außerdem sollte er angeben, dass der Brief an den Käufer (also Dich) ausgehändigt werden soll.

Dann wird die Bank normalerweise dem Verkäufer ein Schreiben schicken in dem sie erklärt, dass gegen Zahlung von y über den Brief verfügt werden kann. Und dann kannst Du mit dem Treuhandauftrag wie von @hatsch beschrieben (vorher telefonieren) das Geld überweisen und um Übersendung des Briefes bitten.
Und natürlich solltest Du auch in diesem Zusammenhang das Fahrzeug an Dich nehmen. Das wäre für den Verkäufer am sichersten wenn Du ihm eine Kopie der Überweisung mit Kopie des Kontoauszuges der Abbuchung zeigst.

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Probiere es doch mit einem Treuhandauftrag an die Bank:

Formuliere es folgendermaßen:

"Ich habe Ihnen heute des Betrag in Höhe von 6.000.00 EUR auf Ihr Konto Nr. ... für Ihren Kunden Herr/Frau .... (Name, Adresse) überwiesen. Über diesen Betrag dürfen Sie nur verfügen, wenn Sie mir den Kfz-Brief Nr. ... für das Motorrad (Typ, Bezeichnung, Kennzeichen etc.) übersenden. Eine Kopie des Kaufvertrages habe ich beigefügt.

Sollte die Herausgabe des Briefes aufgrund der Überweisung nicht möglich sein, dann überweisen Sie mir bitte meinen Betrag auf mein Konto mit der IBAN ..... lautend auf ....(Name) zurück.

Diesen Treuhandauftrag befriste ich bis zum 31.05.2016."

Vorher solltest du mit dem zuständigen Bankmitarbeiter sprechen und das Konto für die Überweisung (am Besten ein Konto der Bank) erfragen und dann im Brief darauf Bezug nehmen.

Dann sollte es klappen.

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