Bekannter hilft beim Aufbau der Küche und verlangt auf einmal 13 Euro pro Stunde...

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31 Antworten

Rein rechtlich sieht das so aus: Ihr habt euch mündlich geeinigt, dass er dir fachgerecht beim Aufbau der Küche hilft und du ihn dafür angemessen bezahlst. Auch wenn ihr das nicht genauso gesagt habt, das würde ein Gericht unterstellen, weil ja keiner unfachgemäße Arbeiten einfordert und auch niemand davon ausgehen kann, dass es sich hier um einen Wucherbetrag handeln soll. Zahle ihm 6 Euro die Stunde, das ist anständig und wenn man betrachtet wie schlampig und langsam er gearbeitet hat absolut angemessen. Dann kann man dir nichts vorwerfen. Wenn ihm das nicht passt kann er klagen, aber da kriegt er kein Recht. Ein Kumpel isses ja offensichtlich eh nicht und wirds wohl auch nie werden. Für dich ist die Sache ärgerlich, aber du hast eben auch den Fehler gemacht nichts Genaues auszumachen. 6 Euro pro Stunde und 8 Stunden bezahlen - Feierabend. Wenn's ihm nicht passt muss er vor Gericht was anderes beweisen.

Danke, ist wohl das beste so...

Das nächste mal werde ich eine Firma beauftragen. So hat man nur Probleme.

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@KanDoo91

@ KanDoo91

Lässt Du Dich so schnell von einer - noch dazu falschen - Meinung überzeugen?

Vor Gericht könnte er ga nicht gehen. So wie Du in der Frage geschrieben hast, macht er regelmäßig Schwarzarbeiten. Wird sich also hüten, auszuprobieren, ob der Richter das nicht merkt.

Eine Klage wegen Schwarzarbeit und dann noch - da arbeitslos - Sozialbetrug würde ihn sehr teuer zu stehen kommen.

Nachdem er Dir auch noch Schäden verursacht hat.... ich würde bei ihm kassieren!

Nachdem vorher nichts über einen Preis für seine (Pfusch-)Arbeiten ausgemacht war, sondern das eher im Rahmen der "Freundschafts- oder Nachbarschaftshilfe" lief, könnte man Dich nicht belangen. Selbst wenn Du ihm danach einen Fünfziger oder Hunderter in die Hand drückst. Aber wenn er solche Forderungen (auch hinterher) auf stellt, mit der Begründung, so viel nimmt er immer, dann ist er vor Gericht fällig.

Wobei er das auch im anderen Fall wäre - wenn er nicht qualifiziert für solche Arbeiten ist und dabei Schäden verursacht, dann ist er dafür haftbar!

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@kritiker111

@kritiker111 Straftaten wie Schwarzarbeit unterstelle ich grundsätzlich nicht. In der Frage gibt es auch keinen direkten Hinweis, dass der Helfer Sozialleistungen in Anspruch nimmt. Natürlich kann auch ein Arbeitsloser vor Gericht ziehen (er könnte ja seinen Lohn auch korrekt angeben und mit evtl. Sozialleistungen verrechnen - die Klage kostet ihn unter Umständen nicht mal was (Armenrecht). Ob's was bringt ist die andere Frage, aber es gibt noch viel sinnlosere Klagen in der Welt aus Rache, Habgier oder Blödheit. Ich verteidige deshalb meinen Vorschlag, denn so ist der Ärger wahrscheinlich aus der Welt. Gearbeitet hat der Typ ja und wir waren alle nicht dabei wie gut oder schlecht es tatsächlich war. Auch Facharbeitern passieren Unfälle. Wir wissen einfach nicht was da abging...darum finde ich eine Einigung auf einen kleinen Lohn und die Lehre nächstes Mal eine Firma oder echte Freunde zu fragen fair.

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Ich kann dem Text des Fragestellers nicht entnehmen, daß es irgendwelche Preisabsprachen gab, noch, daß über Geld überhaupt geredet wurde.

Das ist kaum als mündlicher Vertrag anzusehen.Zudem kannte der Mann sich ja eben nicht aus. Sonst hätte nicht fast alles vermurkst.Nachdem er einen weitaus größeren Schaden verursacht hat, als sein eigentlicher verlangter Wucherlohn beträgt, würde ich ihm nicht einen Cent zahlen.

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@derfishdl

@ derfishdl

Stimmt! Das ist auch meine Meinung! Gerade wenn ein Vertrag - wenn auch ein mündlicher - zustande gekommen wäre, dann müsste er erst recht für seinen gnadenlosen Pfusch haften!

Und über Geld wurde, wie Du sagst, der Frage entsprechend, erst nach "Fertigstellung" gesprochen.

Nachdem er auch noch arbeitslos ist und mit seiner Forderung den Rahmen der "Nachbarschaftshilfe" überschreitet, würde er sich eigentlich auch noch strafbar machen - erstens, weil er keinen betrieb hat und somit Schwarzarbeit macht, zweitens, weil er auch noch arbeitslos ist und somit seine "Einkünfte" melden müsste - das wäre auch noch Sozialbetrug.

Gerade nachdem die Äußerung, "normal nimmt er immer so..." darauf hindeutet,d as er solche Schwarzarbeiten anscheinend öfter betreibt.

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@kritiker111

@ kritiker111

Genau so ist es!Der Mann gibt seine Entlohnungen, die er für solche Dienste erhält, mit Sicherheit nicht bei der Arge an.Damit würde er sich ja selbst ins eigene Fleisch schneiden.

Bevor er also das Recht hätte, Geld für seinen Pfusch zu verlangen, müsste er sich erst einmal das Recht erstreiten, dieses Geld behalten zu dürfen.Und das dürfte kaum funktionieren.

Rechtlich steht er auf der klaren Verliererseite.

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@derfishdl

@derfishdl und kritiker111 - völlig richtig!

  • das ist wieder ein typischer Beweis, wie gut es ist, dass in den FAQ steht, dass ausgezeichnete "Beste Antworten" nicht auch zwangsläufig "Richtige Antworten" sein müssen!
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@dezember49

Auch in dieser Stelle nochmal gerne eine Erläuterung: Gehen wir mal davon aus, dass der Mann Geld von der ARGE bezieht. Dann kann er seinen Lohn auch korrekt angeben, mit dem Arbeitslosengeld verrechnen lassen und dazu noch auf Armenrecht klagen (es könnte sogar sein, dass dann der Staat klagt, denn es geht ja um Geld, das er aus anderer Quelle zu gut hat). Warum sollte der Typ das tun? Na aus Rache, Boswilligkeit oder Blödheit - es gibt noch viel sinnlosere Klagen. Eure Antwort ist also nicht durchdacht. Wenn der Typ richtig pissed ist und klagen will dann kann er klagen. Er hat davon nichts, aber unser Fragesteller hätte dann wieder nur Stress. Darum verteidige ich meine Lösung, dass für geleistete Arbeit ein kleiner Lohn (da Arbeit nach Angabe des Fragestellers schlecht erledigt wurde, was wir alle nicht bestätigen oder widerlegen können) angemessen ist. Dadurch ist das Problem dann aus der Welt. Wer einen Laien "einstellt" muss eben auch das Risiko minderwertiger Arbeit tragen. So könnte ein Gericht argumentieren. Ich würds nicht drauf ankommen lassen.

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Schweres Herz, ich weiß. Aber wenn du nicht den Kürzeren ziehen willst und dich ein Leben lang in den Hintern beißen willst, musst du Tacheles reden. Einem Handwerker, der Sachen kaputt macht, zahlt man gar nichts oder zieht prozentual etwas vom Verdienst ab und zwar OHNE ZU FRAGEN. Das haben wir immer wieder in unserem Büro. Die Kunden sind knallhart, zurecht. Mietminderung macht man auch ohne den Vermieter zu fragen. Für private Dienste zahlt man max 10 EUR die Stunde. Wenn er einen auf offziell macht, bekommt er eben offiziell nichts aufgrund des Schadens. Den Schaden von 300 EUR musst du sonst ihm übertragen, auch das machen Kunden. Und wenn du die Uhrzeiten von seiner Arbeit hast, dann bestehe darauf, dass er nicht 10h da war sondern 8h, vorrechnen! Klare Ansage, sachlich bleiben, konsequent bleiben. Du schaffst das. Ach, und die Fortführung dieser Bekanntschaft würde ich mir dreimal überlegen.

Erstens, ist es nicht erlaubt schwarz auszuzahlen und zweitens, kannst du deinem Bekannten ausrichten, das du sein Geld mit dem Schaden verrechnet hast und somit ausgeglichen ist. Ich würde ihm dafür keinen Cent geben ehrlich! Überhaupt noch Geld zu verlangen nachdem was er angerichtet hat ist eine Frechheit von ihm finde ich. Er kann dich ja nicht verklagen oder so, weil er ja arbeitslos ist und wahrscheinlich Hartz4 oder so bekommt. Behalte das Geld! LG

Wenn er so frech kommt, dann würde ich ihm die 300 Euro vom Lohn abziehen, dann kann er gucken was davon übrig bleibt... Ne, ernsthaft, vielleicht solltet ihr euch zusammensetzen und gemeinsam eine Lösung finden. Was jetzt natürlich schwieirig ist, weil wenn du wusstest, dass du ihm Geld geben willst, dann hättet ihr das vorher abmachen müssen. Falls er auf seine 13 Euro besteht, habt ihr wahrscheinlich ein Problem Und naja, so nebenbei: Wenn ich bei Bekannten beim Umzug helfe, habe ich noch nie Geld verlangt, egal wie schlecht es finanziell aussah.

Ganz einfach normal abrechnen: 8 Std. x (ortsüblichen 7 Euro netto) ergibt 56 Euro - Er haftet für Schäden, da er sie verursacht hat ==> also 56 - 300 ===> Du bekommst von ihm noch 244 Euro, oder er von Dir eine Schadensersatzklage. Bei so einem Pfusch und der Dreistigkeit dafür 13 Euro netto (ca. 21€ brutto = Meister- oder Ingenieur-Lohn) zu verlangen, hört jede Freundschaft auf !!

zieh die 13Euro pro Stunde von den 300 Euro ab.Sag ihm dass es dann noch 170 Euro Schaden(mit 10 Stunden gerechnet) sind die er gemacht hat und dass er die begleichen soll.Da er diese wohl kaum bezahlen kann wird es wohl drauf rauslaufen dass du ihm einfach nichts gibst!

An Deiner Stelle würde ich nichts bezahlen, da er einen Schaden von 300,00 € verursacht hat. Drei Schränke in 8 Stunden ist eine schwache Leistung und wenn die 300 € gegen gerechnet werden, so müsste er Dir noch was zahlen.

also ganz ehrlich, ich würde von ihm die kosten in höhe von 300 euro in rechnung stellen und je nach dem, wie gut die beziehung von euch ist und auf welchem level sich diese befindet, halt evtl. seinen theoretischen verdienst von 140 euro abziehen. aber das is auch schon der größte gefallen, den du ihm tun kannst.

Dich mit ihm in Ruhe darüber unterhalten?!? Ich würde ihm entgegen halten, daß er der Verursacher ist für den Notdienst und ihr Euch auf dieser Ebene einigen solltet?

Zahlen für ich ihm diese enorme Summe nicht!

Sage ihm doch einfach, dass Du ihm den geforderten Lohn zahlst, aber eine Rechnung (z.B. wegen Steuer) haben möchtest und diese Ausgaben beim Finanzamt angibst. Dabei lässt Du ganz nebenbei fallen, dass die sich dann bei ihm melden werden.

Stell ihm doch den durch ihn verursachten Schaden in Rechnung. Jeder normale Handwerker (berufstätig) ist für solche Fälle versichert. Er hat den Schaden verursacht, also sollte er dafür auch gerade stehen.

Bei einem "Stundenlohn" von 14€ und einer "gearbeiteten" Zeit von 10Stunden, macht das Gesamt 140€. 300-140=160

Also sollte er Dir mindestens noch 160€ zahlen dürfen.

Ich würde es ihm schriftlich vorrechnen, was er verdienen "würde" - auf "Kulanzebene" neun Stunden (=117,00€) und die Rechnung des Notdienstes, der wegen seines Ungeschicks geholt werden musste, würde ich dann abziehen - und eben sagen, eigentlich bekämst du jetzt 183,00 Euro, und du würdest großzügig genug sein, ihm Ratenzahlung zu gewähren.

auf keinen fall bezahlen, wenn er dir einen schaden von 300 euro verursacht hat. der kann froh sein, dass du das gaenzlich uebernommen hast...was ist das fuer witzfigur?? aus dem bekanntenkreis streichen!

Von mir bekäme er nichts.Würde ihm eine Gegenrechnung aufmachen.Da Du nichts unterschrieben hast,kann er Dir auch nichts.Wenn er staatliche Unterstützung bekommt, wäre das dann Schwarzarbeit.Das was er gemacht hat oder verlangt ist schon sehr dreist.

Ich hätte gefragt ob er eine Privathaftpflicht-Versicherung hat die den Schaden übernimmt, den er mir zugefügt hat. Wenn nicht hätte ich ihm 50 € gegeben mit dem Hinweis, dass er froh sein kann den Schaden nicht aus eigener Tasche ersetzen zu müssen.

Was du tun kannst?Ihm sagen, daß er für sein Gemurkse keinen Cent bekommt!Er hat dir nur Schaden verursacht, der durch die aufgehängten Schränke wohl kaum ausgeglichen ist.

Er hat keinerlei Anspruch auf irgendeine Bezahlung, da ihr keinerlei Vertag abgeschlossen habt. Weder schriftlich noch mündlich. Das Ganze war ein Freundschaftsdienst.

Zudem würde ihm jeder Cent auf sein Alg angerechnet werden...

Natürlich NICHT bezahlen, kann ihm ja sagen, dass du Ihn bezahlen wirst, aber dann ganz offiziell mit Quittung und Mitteilung ans Arbeitsamt und so. Alles andere wäre ja Schwarzarbeit, nä........ ;-)))

Dem würde ich keinen Cent geben. Im Gegenteil, er sollte Dir den verursachten Schaden ersetzen.

Ich hätte ihn nicht gefragt, was er für den Aufbau bekommt, sondern ihm die Rechnung für die Leitung gezeigt. Zahlen wird er sie nicht können, aber es erübrigt sich eigentlich die Frage nach der Entlohnung seiner Bemühungen.

Also so geht das nun einmal gar nicht.

Der Mann hat dir Schäden verursacht ... und dich angelogen, weil er sagte, dass er sich mit solchen Arbeiten auskenne.

In einem solchen Fall zählen nicht in erster Linie die geleisteten Arbeitstunden, sondern das Ergebnis ... wenn das Ergebnis so aussieht, wie du es schilderst, dann müsste dir dieser Mensch theoretisch (über den Klageweg ... ) den Schaden ersetzen.

Du verlangst das nicht von ihm ... aber GELD für die geleistete Arbeitszeit ... das STEHT ihm AUF KEINEN FALL ZU.

Er soll es zufrieden sein ... und froh sein, dass du den durch seine "Arbeit" entstandenen Schaden nicht von ihm abgegolten haben willst.

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