Beitragsservice verstorbener Angehöriger

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Du schreibst auf den Brief oder auf die Rückseite, am besten auf ein separates Papier, dass diese Person vor 10 verstorben ist und gibst korrrekt an, wer jetzt im Haus wohnt und wer bereits bezahlt.. Offenbar wurde der damaligen GEZ nicht mitgeteilt, dass der Teilnehmer verstorben ist und so wurde er im System noch geführt und nicht abgemeldet/ das Teilnehmerkonto nicht umgemeldet. oder gelöscht..

Um Klarheit zu verschaffen solltest du auf den Brief reagieren.. Du weiss, worum es sich handelt, aber woher sollen die Mitarbeiter das wissen, wenn man denen das nicht mitteilt??

Das herausfinden ist kein Akt für sie, denn die Datenauskunft bekommen sie vom Einwohnermeldeamt oder über Amtshilfe, aber erspar dir doch das Ganze und mach eine korrekte Angabe und gut ist...

Schick den Brief zurück mit "Empfänger vorübergehend nicht erreichbar". Mals schau'n, wie die reagieren......10 Jahre und nicht gemerkt, dass keine GEZ mehr gezahlt wurde.....

Schreib drauf "zurück an Absender - verstorben" und schmeiß unfrankiert in einen Postbriefkasten.

Rundfunkbeitrag für Haupt- und Nebenwohnung

Hallo zusammen, vorab: Person A hat einen Hauptwohnsitz und in einer anderen Stadt einen Zweitwohnsitz, der steuerlich als doppelter Haushalt berücksichtigt wird.

Person A hat vor kurzem die Aufforderung zur Anmeldung für den Rundfunkbeitrag nach erfolgtem Meldedatenabgleich erhalten. Dieses Schreiben ging an seinen Hauptwohnsitz. Am Zweitwohnsitz ist noch nichts angekommen.

Nach Rücksprache mit seinem Steuerberater fällt die Option, mit einer anderen Teilnehmernummer für die Hauptwohnsitz zu antworten (Verwandtschaft im gleichen Haus) leider aus, da A sonst einen Widerspruch zwischen doppelter Haushaltsführung mit dem Finanzamt und dem Beitragsservice (dort wäre er ja dann mit "geteilter" Wohnung bekannt) generieren würde. Laut Steuerberater ist es als wahrscheinlich anzusehen, daß zumindest Nachfragen zwischen beiden "Behörden" beantwortet werden.

Die letzte Idee, die A noch hatte, wäre, die Frage mit "Haben wir Sie unter der richtigen Adresse angeschrieben?" zu verneinen und frech den Zweitwohnsitz anzugeben. Aus seiner Sicht weniger risikoreich für die doppelte Haushaltsführung, aber eben doch nicht ganz sauber. Hat hier jemand Erfahrungen?

Was ich bis jetzt herausbekommen habe: Es finden nach wie vor regelmäßige Datenabgleiche mit den Meldeämtern statt. In den Attributen von DSMeld (das ist der Standard, der hierfür offenbar verwendet wird) kommen Felder sowohl für Haupt- und Nebenwohnung vor. Ist meine Annahme richtig, daß damit (z. B. von der Stadt, in der die Zweitwohnung von Person A liegt) auch automatisch der Hauptwohnsitz übermittelt wird? Zudem: Habe mir auch mal die Formulare des Rundfunkservice angeschaut. Aus dem Abmeldeformular geht hervor, daß Hauptwohnung und Nebenwohnung, wenn alles richtig läuft, auf eine Teilnehmernummer gehen, also auch wieder ein Datensatz. Hat sich damit die Frage von Person A eigentlich schon beantwortet, und die "Idee" von Person A wäre keine gute?

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Ist der Beitragsservice(ehemals GEZ) mehr als eine Sammelstelle für Gebühren, nämlich eine Behörde deren Aufgabe es eigentlich ist, Bürger unter Druck zu setze?

...um damit zu zeigen wer am längeren Hebel sitzt, wer das Sagen hat?

Viele halten die Gebühr, die monatlich entrichtet werden muss für falsch und ungerecht. Ich gehöre dazu, das soll aber nicht das Thema der Frage sein.

Meine Frage dreht sich um meine persönliche Erfahrung, die ich in den letzten Monaten mit dem Verein machen "durfte". Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass man mich gezielt belästigte und das Hauptziel darin lag, Macht zu demonstrieren.

Vor ca einem halben Jahr bezog ich mit meiner Freundin eine gemeinsame Wohnung in einem (für mich) anderem Bundesland. Meine Freundin meldete sich nach Aufforderung ordnungsgemäß bei der GEZ an und entrichtete alle Gebühren, von denen ich natürlich die Hälfte übernahm. Kurze Zeit später bekam ich einen Brief, in dem ich aufgefordert wurde zusätzlich die monatliche Gebühr zu entrichten. Das tat ich natürlich nicht, denn die Gebühr errechnet sich pro Haushalt und nicht pro Person. Aber kann passieren....Pustekuchen. So ein Umzug ist ja eine komplizierte Angelegenheit und nicht für jeden Sachbearbeiter zu verstehen.^^

Also schrieb ich dem Beitragsservice einen Brief, in dem ich, unter Angabe aller mir bekannten Daten ( meiner Kundennummer, der Kundennummer meiner Lebensgefährtin usw.), die Sachlage erklärte.

Ich ging davon aus, damit wäre nun alles erledigt, doch wenige Wochen später erreichte mich wieder ein Brief des "Service", in dem mir die gesamten Monate seit Einzug plus Mahngebühr, in Rechnung gestellt wurde. Also sah ich mich erneut gezwungen einen Brief zu verfassen. Dieses Mal nicht mehr ganz so freundlich, aber immer noch sachlich, mit der Bitte mich nicht weiter zu belästigen.

Gestern erhielt ich dann einen Brief mit dem Hinweis:

"Dieser Bescheid ist ein vollstreckbarer Titel. Damit ist eine der Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Zwangsvollstreckung gegeben..." - Rechnung inklusive Säumniszuschlag von 60,50€

Wollen die mich eigentlich verarschen?

Ich habe mich dann dazu durchgerungen und die kostenpflichtige Nummer angerufen und siehe da: Alle meine Angaben waren längst in deren Datenbank gespeichert und man wusste sofort um was es geht.

Ich habe den dringenden Verdacht, dass mich die Behörde mit ihren unverschämten Forderungen und Drohungen absichtlich schikaniert hat, weil ihnen evtl. mein "Ton" in meinem zweiten Brief nicht passte, den sie aber nachweislich gelesen haben.

Das führt mich zu der Frage, ob der Beitragsservice evtl. auch mit einem "Erziehungsauftrag" widerspenstiger Bürger ausgestattet ist und als Werkzeug zur Machtdemonstration genutzt wird.

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Warum ist GEZ-Gebühr Pflicht, warum macht ARD/ZDF das nicht wie Sky durch ein Abosystem?

Warum ist ARD/ZDF eigentlich frei empfangbar und jeder muss dafür zahlen? Die könnten ihr Signal ja auch verschlüsseln und nur wer zahlt kann es empfangen. Es gibt absolut keinen Grund warum jeder dafür zahlen soll, wenn man sich es nicht anschaut. Die könnten das auch verschlüsseln wie bei Sky oder anderen Bezahlsendern. Ich halte das für Abzocke.

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