Beitragsservice verlangt Gebühren für ein Jahr obwohl ich erst seit zwei Monaten in meiner Wohnung wohne. Was tun?

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3 Antworten

Da der Beitragsservice die Rundfunkbeiträge ausdrücklich für deine neue Wohnung fordert - und nicht etwa auch für deine alte WG-Wohnung - kannst du leicht gegen die Forderung vorgehen: Du schreibst einen Brief mit den richtigen Daten (Bezug vor 2 Monaten) und belegst dies durch die Meldebescheinigung der Meldebehörde oder/und eine Kopie des Mietvertrags plus Übergabeprotokoll. Dann werden sie dir eine korrigierte Beitragsrechnung schicken. Um deinen guten Willen zu demonstrieren und etwaige Säumniszuschläge zu vermeiden, kannst du ja auch noch den tatsächlich geschuldeten Betrag (17,50 € pro Monat einschließlich des aktuellen Monats) bezahlen. Einen Widerspruch kannst du erst einlegen, wenn du auch einen Festsetzungsbescheid hast; dann musst du den aber auch einlegen.

Sie werden dich aller Voraussicht nach nicht fragen, wo du vorher gewohnt hast, wenn deine Nachweise eindeutig sind. Sie könnten das aber ohne weiteres beim Meldeamt erfragen, wenn sie sich viel Arbeit machen wollten. Aber sie haben bereits mehr Arbeit als sie schaffen können.

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Kommentar von Steckwuerfel
19.09.2016, 15:09

Viele Dank für deine Antwort. Ich habe mit meiner Anwältin telefoniert. Sie hat mir das selbe empfohlen.

Ich werde dies nun erstmal versuchen :)

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Kommentar von scharrvogel
21.09.2016, 10:19

sie werden definitiv die daten aus der zeit davor erfragen. immerhin stellt keiner eine rechnung von 12 monaten aus, wenn er 2 monate meint. das hat einen grund und der wird im system stehen.

eine anfrage beim einwohnermeldeamt ergibt keine große arbeit. da geht ein formschreiben raus und einige zeit später kommen die antworten des ema. das ist ein kurzer klick und dauert nur einige sekunden arbeit.

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Schriftlich Widerspruch einlegen.

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Kommentar von scharrvogel
19.09.2016, 06:49

gegen was denn?

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ob du erst seit zwei monaten in der wohnung lebst ist irrelevant. der beitragsservice bezieht sich bei den 280 euro auch auf vorherige wohnungen, da es um beiträge von vor über einem jahr zzgl. mahnungen geht.

weiterhin kann ein ordnungsgeldverfahren auf dich zukommen da du deinen gesetzlichen pflichten der anmeldung und ummeldung nicht nachgekommen bist.

deine derzeitige adresse haben sie vom einwohnermeldeamt und wissen auch natürlich genau wie du wo du vorher gewohnt hast.

entweder hast du vorher in der wohnung nicht zahlen müssen da ein anderer vollzahler den beitrag gezahlt hat oder du wirst verpflichtet nachzuzahlen. wenn nötig wird gepfändet.

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Kommentar von Steckwuerfel
19.09.2016, 11:17

Hallo, 

Danke für die Antwort. 

Ich frage mich aber woher die Willkür kommt vom Beitragsservice kommt das  sie behaupten, dass ich in dieser Wohnung schon 1 Jahr wohne. Wieso geben Sie denn nicht die vorherige Wohnung an? In der ich leider Gottes 2 1/2 Jahre gewohnt habe. 

Wenn sie dies wüssten würden sie doch wesentlich mehr an Gebühren gelten machen können? 

Soll ich besser gar nichts machen und brav die 280 Euro zahlen? 

MfG

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