Beitrag zur GKV während der Elternzeit (Vorher privat versichert)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du bleibst auf jeden Fall in der privaten! Mir scheint Dein Versicherungsvertreter ist ein Allrounder, aber kein KV-Spezi :-)

Gerade, wenn Du schon 10 Jahre Alterungsrückstellungen gesammelt hast, wäre es ja fatal automatisch raus zu fallen. Auch wenn Dein Einkommen dann "nur" bei 1.800 € liegt hat das nichts mit der GKV-Versicherungspflicht zu tun. Du musst leider Deinen Beitrag für die Private für die Elterzeit vollkommen allein bezahlen. Es gibt aber in manchen Tarifen die Möglichkeit die Selbstbeteiligung hoch zu fahren (Also Beitrag runter) und später wieder ohne erneute Gesundheitsprüfung runter zu fahren. (Macht keinen Sinn als Angestellter einen Schutz mit SB zu haben).

Dein Kind kann im Rahmen der Kindernachversicherung ohne Gesundheitsprüfung in Deine Private mit eigenem Beitrag mit einsteigen. Das ist alles gut zu Überlegen. Auch wenn Dein Kind in den 12 Monaten Elternzeit beitragsfrei bei Deinem Mann versichert werden kann, muss man überlegen, was ist danach. Das heißt konkret: Sollte da nur ein gesundheitliches Zipperlein sein, kommt Dein Kind nach 12 Monaten evtl. nicht mehr in die private. Das mit dem gesundheitlichen Zipperlein, hoffen wir natürlich alle nicht, aber wenn doch?

Dann muss Dein Kind gegen eigenen Beitrag in die Gesetzliche. Das zahlt Ihr dann zu 100 %. Wenn Dein Kind nach der Elternzeit zu Dir in die PKV kommt und Du bist zur Höchstgrenze ca. 630 € noch Luft hast, zahlt Dein AG sowieso die Hälfte:-)

Ich weiß ja nicht wie hoch Dein KV Beitrag ist?

Also warum 12 Monate ca. 80 € bis 180 €, je nach Tarif sparen, wenn die Gefahr besteht, nach 12 Monaten 138 € für 25 Jahre zu zahlen?

Noch ein Aspekt der zu berücksichtigen ist. Verdient Dein Mann unter JEAG, oder warum ist er in der GKV ?

Wenn er nämlich über JEAG liegt, müsst Ihr sowieso den betrag für Euer Kind von Anfang an selbst zahlen.

Tolle Antwort! Vielen Dank!

0

Hallo,

wenn in den 2 Monaten, in denen weitergearbeitet wird, die Versicherungspflichtgrenze überschritten wird, besteht weiter die PKV.

In der Elternzeit besteht weiterhin die PKV. Ein Beitritt zur GKV ist nicht möglich.

> Ehegatten und Lebenspartner sind für > die Dauer der Schutzfristen nach § 3 > Abs. 2 und § 6 Abs. 1 des > Mutterschutzgesetzes sowie der > Elternzeit nicht versichert, wenn sie > zuletzt vor diesen Zeiträumen nicht > gesetzlich krankenversichert waren.

Quelle: § 10 Absatz 1 SGB V

Das Kind kann während der Elternzeit des PKV-Elternteils kostenlos in der Familienversicherung versichert werden. Danach ist eine eigene GKV-Mitgliedschaft für 138 Euro monatlich möglich, wenn das Einkommen des PKV-Elternteils (wieder) die Versicherungspflichtgrenze überschreitet.

Vielleicht interessant:

focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung-zehn-irrtuemer-ueber-die-privatenaid52165.html

Tipp: Wenn es um GKV-Fragen ist es besser einen GKV-Mitarbeiter als einen PKV-Vertreter zu fragen. Bei Zahnschmerzen sucht man auch besser den Zahnarzt als den Hausarzt auf! :-)))

Gruß

RHWWW

Hallo Petra,

...was hast du nach der / deiner Elternzeit vor...? Wirst du deinen Arbeitsplatz mit Einkommen über BBG wieder aufnehmen...,...und wie lange warst du bis Heute Privat versichert...?

Gruß

BigStone11

Nach der Elternzeit werde ich wieder arbeiten und wieder über der Bemessungsgrenze sein. Privat bin ich seit ca. 10 Jahren versichert.

0

Von der Privaten Krankenversicherung PKV in die Gesetzliche GKV - Probleme Selbständigkeit / GmbH

Ich möchte von der PKV in die GKV.

Ich habe daher einen Teilzeitjob, einen sogen. Midijob (unter 15 Std./Wo. mit knapp 500 Euro) angenommen, bei dem ich nun normalerweise GKV-pflichtig wäre....

und nach der neuen Regelung bleibt man ja bei Eintritt der GKV-Pflicht unabhängig von der Dauer oder früher notwendigen Vorversicherungszeiten nun ganz normal in der GKV (es sei denn man ist hauptberuflich/überwiegend selbständig), auch nach Beendigung dieser Tätigkeit.

Allerdings ist nun folgendes Problem aufgetaucht:

Bei dem Fragebogen einer GKV-Kasse steht:

( ) sind Sie selbständig

und

( ) sind Sie Geschäftsführer einer GmbH

Es ist so, dass ich zwar noch ein Gewerbe angemeldet habe, aber dieses aus gesundheitlichen Gründen seit Längerem nicht betreiben kann.

Ich erhalte seit Ende letzten Jahres ALGII und nun mit dem Teilzeitjob (Midijob) wohl Aufzahlung als Aufstocker (Bescheid noch nicht da).

Mit der GmbH verhält es sich so: Ich bin Alleingesellschafter einer GmbH und auch deren nicht angestellter alleiniger Geschäftsführer. Die GmbH ist seit Jahren nicht mehr geschäftlich tätig. Es wurde von mir im Frühjahr 2014 für diese GmbH eine Eidesstattliche Versicherung abgelegt, dass keinerlei Geld und Werte mehr vorhanden sind und damals für die laufenden Geschäfte verbraucht wurden. Und nun wurde vermutlich von irgendeiner Seite die Löschung von Amts wegen beantragt, weil ein Fragebogen von der IHK kam. Formal existiert die GmbH vermutlich also noch. Sie ist aber seit mehreren Jahren nicht mehr tätig. Insolvenzantrag habe ich selbst noch nicht gestellt (auch aus dem Grund, weil viele Unterlagen nicht mehr auffindbar sind).

Nun meine Fragen:

Muss ich ankreuzen, dass ich selbständig bin, auch wenn ich die Selbständigkeit nicht ausübe, sie also seit Längerem ruht?

Wenn ich dieses Gewerbe nun abmelde, kann ich dann ja wohl völlig korrekt nicht ankreuzen, dass ich selbständig bin (auch wenn die Abmeldung nach dem Beginn des Midijobs erfolgt, zu dem Zeitpunkt also ggf. die GKV-Pflicht eingetreten ist)?

Ist es schädlich, wenn ich dieses ruhende Gewerbe weiter habe?

Auf welche Weise muss ich den Nachweis erbringen, dass ich dieses Gewerbe nicht ausübe?

Wie wäre es, wenn ich den Midijob verlöre und ich noch das Gewerbe angemeldet habe, aber es ruht, bestünde dann eine GKV-Pflicht (jetzt mal unabhängig von der GmbH-Problematik) dennoch weiter, oder würde ich als Person mit einem angemeldeten, aber ruhenden Gewerbe trotz der ggf. eingetretenen Versicherungspflicht aus der GKV-Versicherungspflicht fallen (wie gesagt unabhängig von der GmbH-Problematik)?

Muss ich ankreuzen, dass ich Geschäftsführer bin (ich bin ja auch 100%Gesellschafter)?

Welche Gefahren bestehen, wenn ich ankreuze, dass ich keiner bin (weil sie ja eigentlich nicht mehr real existiert)?

Muss mich die GKV-Kasse bei der geschilderten Sachlage in die GKV aufnehmen, oder nicht?

Wie soll ich nun weiter vorgehen?

Danke.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?