Beißt sich Astronomie und der Blick in den Sternenhimmel und der Glaube an Gott?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Nein. Die Existenz und das Wirken Gottes sind - zumindest heute - sehr vage beschrieben. Es gibt keine einzige religiöse Behauptung über physische Auswirkungen seiner Existenz. Ergo lässt sich die Existenz Gottes via Naturwissenschaften weder beweisen noch widerlegen.

Die Schöpfung des Universums kann nicht kausal erklärt werden (auch wenn es interessante Denkansätze dazu gibt), es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass eine Entität das Universum geschaffen hat.

Dieses Gedankenkonstrukt einer allmächtigen Persönlichkeit, die seit Ewigkeiten existiert, selbst also keinen Ursprung hat und doch ein Bewusstsein, erzeugt in unserer Denkweise etliche und ganz erhebliche Paradoxen.

Das tut ein Universum ohne Gott allerdings leider auch.

Interessant ist die Erkenntnis, das Universum braucht keinen Gott, um zu funktionieren.

Allerdings, eine Schweizer Präzisionsuhr braucht auch keinen Uhrmacher, um zu ticken.

Dass dieses Universum bar jeder göttlichen Einmischung zu sein scheint und auch tadellos funktioniert, kann von Gott auch durchaus gewollt sein.

Vielleicht ist er auch nur ein Fuchs, und will unbedingt vermeiden, dass man ihn beweisen kann. Man soll an ihn glauben, trotz der (hohen) Wahrscheinlichkeit, dass er nicht existiert. Zu wissen, dass es ihn gibt, und deswegen ein guter Gottesanhänger zu sein, wäre langweilig. Das wäre ja wie Strich 50 fahren, weil alle 100m ein Blitzer steht.

Hallo! es kommt doch zunächst darauf an wie man Gott sieht. Du gehst vielleicht wie fast alle Menschen davon aus dass Gott nur für die Erde zuständig ist. 

Ist das logisch?? Selbst von dem direkten Nachbarstern der Sonne also dem Stern der uns am nächsten steht (Alpha Centauri) aus kann man die Erde nicht einmal mit einem Fernrohr sehen. Sie ist ein Staubkorn in der Endlosigkeit - mehr nicht.

Ein Sandkorn ist im Verhältnis Zur Erde wesentlich größer als die Erde im Verhältnis  zur übrigen Masse im Universum.

Gibt es einen Gott so ist er für mehr zuständig als für die winzige Erde.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Nein, ganz im Gegenteil - die Größe des Universums und die unvorstellbar große Anzahl an Himmelskörpern zeigt m. E. die Größe, Weisheit und Macht Gottes. Deshalb steht in der Bibel: "Er zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen" (Psalm 147,4).

Sehr interessant ist auch der folgende Zusammenhang:

1. Mose 22,17: "Ich will dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen."

Was das mit dem Universum zu tun hat? Die Milchstrasse umfasst Milliarden von Sternen. Abraham konnte zu seiner Zeit nur ca. 6000 von bloßem Auge erkennen. Sie gehören alle zur Milchstrasse, die uns umgebende Galaxie. Dennoch erhielt er die Verheißung, dass seine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel oder der Sand am Meer sein solle. Woher wusste der Schreiber damals aber um die Menge der Sterne?

Das sich im Weltall nur wenige Tausende Sterne befänden, galt bis vor wenigen Hundert Jahren als gegeben. Erst mit der Einführung von optischen Hilfsgeräten wurde deutlich, dass sich im uns umgebenden Raum wesentlich mehr Sterne befinden, als angenommen. Wikipedia schreibt darüber: "Dass dieses weißliche Band sich in Wirklichkeit aus ca.100 bis 300 Milliarden von Sternen zusammensetzt, wurde erst 1609 von Galileo Galilei erkannt, der die Erscheinung als Erster durch ein Fernrohr betrachtete."

Wissenschaftlich wissen wir also erst seit rund 400 Jahren, dass die Ansicht von Tausenden von Sternen im Weltall deutlich nach oben korrigiert werden musste. Aus dem biblischen Kontext kann dieses Wissen aber bereits seit über 3000 Jahren abgeleitet werden.

Im 1. Mosebuch verheißt Gott Abraham, dass seine Nachkommen so zahlreich sein sollen, wie die Sterne am Himmel. Vordergründig würde dies nach damaligen Kenntnisstand ca. 4000 bis 6000 Nachkommen bedeuten. Aber Gott verheisst Abraham nicht nur eine Anzahl Nachkommen wie die Anzahl der Sterne, sondern ergänzt diesen Vergleich mit der Anzahl der Sandkörner am Meer.

Der Vergleich von Sterne im Weltraum und Sand am Meer ist - aus heutigem Kenntnisstand - durchaus vergleichbar. Damals hiesse das aber eine Menge von ca. 6'000 Sternen mit unzählbar vielen Sandkörnern zu vergleichen.

Abraham war der Vater von Ismael und Isaak. Ismael gilt als Vater aller Araber und Isaak als Vater aller Juden. Allein aus diesem Zusammenhang ergeben sich schon Hunderte Millionen von Nachkommen. Verstehen wir die Verheißung auch aus geistlicher Sicht, wird diese Zahl nochmals deutlich überschritten.

Der "Verheißer" machte also eine stimmigen Vergleich zwischen Anzahl Nachkommenschaft, Anzahl Sterne und Anzahl Sand. Woher konnte er aber wissen, dass dieser Vergleich stimmt, wenn nur so wenige Sterne damals gesehen werden konnten und die eigentlich Anzahl Sterne erst rund 3000 Jahre später entdeckt wurde. Und natürlich stellt sich auch die Frage, woher der "Verheisser" wissen konnte, dass die letztliche Anzahl der Nachkommen wirklich in solch astronomische Bereiche wachsen würde?

Der Sachverhalt belegt, dass die Verheißung nicht menschlicher - sondern göttlicher Natur gewesen sein muss. Allein der Schöpfer von Himmel und Erde wusste zur Abrahams um die wirkliche Anzahl der Sterne, der Sandkörner und der künftigen Anzahl der Nachkommen Abrahams, dass Abraham also sehr, sehr viele - für uns unzählig viele - Nachkommen haben würde und nicht nur 3000 oder 6000 (also die Zahl der sichtbaren Sterne am Süd- und bzw. oder Nordhimmel).

Gute Antwort !

1

Nein, beide ergänzen sich. Allerdings muss man auch wollen. Eine Nibelungentreue zu den Bibelübersetzungen ohne deren Umfeld zu beachten führt natürlich in die Konfrontation.

Ja,ich frage mich ob wir die einzigen sind und vielleicht mal Besuch von da draussen bekommen. Aber das blinken sind nur (leider) die Positionslichter der Boings ;-) Und dann frage ich mich wenn es denn so kommen würde was die absolut Gläubigen dann sagen würden. Das wäre hochinteressant.....gud night....

also wenn Gott oder was ähnliches kommen würde, würde es keiner merken

das ist sicher

0
@PatchrinT

zum einen würde Gott vermutlich nicht mit einem Raumschiff kommen und zum anderen wäre die Helligkeit eines Raumschiffes kaum groß genug, wir würden es erst merken, wenn es unmittelbar vor unserer Nase ist. Glaubst du ernsthaft die paar Scheinwerfer und Blinklichter in deinem Raumschiff sind aus Millionen von Kilometer Entfernung noch zu erkennen? Ich weiss es: Nein, sind sie nicht.

0
@Fanta421

Wer redet denn von Gott in einem Raumschiff? Verstehst du nicht oder willst du nicht? Ausserirdische Raumschiffe werden durch Impulskraft angetrieben(oder so ähnlich) und die sorgen dafür das dieses Schiff mit unterschiedlichsten Lichtern pulsiert. Es gibt ja auch kein Blitz den du nicht sehen kannst,oder? Aus Millionen Kms sind sie natürlich nicht zu erkennen,aber am Nachthimmel. Wenn "Sie" kommen dann kommen "Sie". Da gibts nichts dran zu rütteln. Schreibe jetzt nicht ob ich mir etwas reingeworfen habe,das habe ich nicht. Ich glaube nunmal an ausserirdische Existenzen....nicht nur ich......Night

0
@PatchrinT

ignorierst du immer deine eigenen Aussagen?

wenn ich schreibe wenn Gott oder etwas ähnliches kommen würde, würde es keiner merken und du darauf antwortest, das Raumschiffe ziemlich hell sind, dann ist es mehr als eindeutig, dass du beides in Verbindung gebracht hast. 

Aus Millionen Kms sind sie natürlich nicht zu erkennen,aber am Nachthimmel. Wenn "Sie" kommen dann kommen "Sie".
Da gibts nichts dran zu rütteln. 

was redest du da? Es ging um den Punkt dass sie keiner bemerken würde aber deiner Aussage nach Raumschiffe hell genug sind. Jetzt behauptest du das Gegenteil und argumentierst mit der Begründung, dass es nunmal so ist und keiner daran rütteln sollte? Was ist das für ein Wischiwaschi?

Ausserirdische Raumschiffe werden durch Impulskraft angetrieben(oder so ähnlich) und die sorgen dafür das dieses Schiff mit unterschiedlichsten Lichtern pulsiert.

auch das hast du auf meinen Post geantwortet, dass die Lichter eines Raumschiffes nicht hell genug sind. Egal was für Licht, in Lumen umgerechnet ist solch ein Raumschiff schwarz bei Millionen von KM Entfernung. Ach ja, aufgrund von Impulskraft pulsieren Lichter? Antrieb und Beleuchtung sind zwei paar Schuhe, nur weil du "puls" siehst gibt es da nicht unbedingt einen Zusammenhang.

Schreibe jetzt nicht ob ich mir etwas reingeworfen habe,das habe ich nicht.

das würde ich niemals tun aber bei dem Quark eine mehr als berechtigte Frage

0
@Fanta421

Du hast dich noch nie mit Ausserirdischem befasst,stimmts? Falls es die Dinger gibt,und daran glaube ich,dann erzeugt alleine "Ihr" Antrieb "Pulsierende mehrfarbige Lichter" und zwar im ganzen. Und nicht etwa die Innenbeleuchtung(?) Wie dieses funktioniert ist wohl alleine ein  Geheimnis. Darum ging es. Aber solange sich die Leute mit Gott beschäftigen bleibt einiges von anderem auf der Strecke.

0

Nein warum sollte sich fas beißen. Sogar der Vatikan hat eine Sternwarte und ein astronomischen Forschungszentrum.

Hm, wieso sollte es? Man darf wohl Gottes Werk bestaunen ;)

Das klingt gut! Da spricht ein Poet aus deinem Keyboard.

1
@Fanta421

bei deinem Nick wundere ich mich, wo das A hin ist, müsstest du nicht IHDSJKA heissen?

0

Was möchtest Du wissen?