Beißen Hunde Babys?

8 Antworten

Wenn es blöd läuft - sicher. Das hat mit Beisshemmung nichts zu tun. Wenn das Baby z.B. nach dem Hund greift und ihm wehtut - dann wird sich der Hund wehren.

Auch ein krabbelndes Kind kann für einen Hund unheimlich sein - lautes Gekreische ebenso.

Niemals würde ich ein Baby oder ein Kind im Krabbelalter mit einem Pinscher zusammenlassen - mit überhaupt keinem Hund. Aber gerade Pinscher sind nicht dafür bekannt besonders zimperlich zu sein.

Weisst Du woher der Name des Pinschers kommt ?? Das kommt aus dem englischen "To pinch" bedeutet in etwa "kneifen, zwicken"....

ja natürlich kann das passieren. Gerade, wenn Kinder im Krabbelalter sind und noch gar kein Gespür dafür haben, wie feste sie "zupacken" dürfen, kann das schnell passieren. Kinder in dem Alter hauen, kneifen, fallen auf die Tiere .... alles natürlich nicht mit Absicht - das ist ganz einfach so.

Und Hunde können das Verhalten oft nicht einordnen, werden erschreckt, sind genervt, fühlen sich vernachlässigt - alles kann zusammenkommen - und dann ist es passiert.

Man lässt Hunde nie unbeaufsichtigt mit Babies und (Klein-)Kindern allein.

Generell sind Hunde keine blutrünstigen Bestien, die am liebsten, noch warmes junges Fleisch fressen wollen, sie haben also keinen Grund zuzubeißen. Allerdings haben sie auch andere Denkmuster als Menschen und man kann nie zu 100% sagen, wie oder worauf sie reagieren. Gerade kleine Kinder benehmen sich für den Hund oft unvorhersehbar, "gefährlich", tun ihm schnell (unabsichtlich) weh und können nicht auf seine Körpersprache reagieren. Deshalb lässt man sie nicht alleine, damit es gar nicht erst zu 'gefährlichen' Situationen kommt und weder das Kind verletzt wird, noch der Hund schlechte Erfahrungen macht.

Im Normalfall nein! Aber, man muss natürlich immer beide im Auge behalten und sollte vorab dem Hund schon klar machen das da höchste Sensibilität herrscht.

Aus bitterer Erfahrung heraus, würde ich niemals für einen Hund im Zusammenhang mit kleinen Kindern, eine Hand ins Feuer legen.

Obwohl ich mich vor 20 Jahren als bereits erfahren bezüglich Hundehaltung bezeichnen würde, hatte meine sanftmütige Dogge, mein zweijähriges Kind aus dem scheinbarem Nichts in meinem Beisein angegriffen und bei ihm schwere Gesichtsverletzungen verursacht. Schlimm für mein Kind, schlimm auch weil der Hund seit dem als gefährlich galt. Aber man musste damals auch die Zusammenhänge sehen und verstehen, dass es kein Angriff auf das Leben des Kindes war. Denn die Beisskraft hätte weit mehr ausrichten können.

Wir waren frisch umgezogen, haben auf einer Baustelle des neuen Eigenheims beengt gewohnt. Alles noch provisorisch, Stress für alle. Für die sensible Hündin war das zu viel.

Ich meine nur, dass man nie dahinter steckt und man einem Hund niemals blind vertrauen kann, wenn sich Lebensumstände ändern oder es Spannungen gibt.

Hund und Kind ohne Aufsicht geht gar nicht. Hunde beißen nicht automatisch den Familiennachwuchs. Hund muss sensibel auf Baby eingestellt werden. Das klappt mit Geduld und Einfühlungsvermögen. Ist eine große Herausforderung für alle Seiten.

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