Beispiele für das Argument: "Schüler sollen lernen und nicht putzen!"?

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6 Antworten

Geht es darum, dass die Schüler nun die Klassenräume putzen sollen, weil einige Gemeinden nicht bereit sind, unseren Schülern saubere Schulen zu stellen?

Ich frage mich, mit welchem Recht wird an der Sauberkeit und Instandhaltung der Schulen gespart? Ich möchte, dass meine Steuern dafür verwendet werden. Reinigungskräfte sollen diesen Job machen und anständig dafür bezahlt werden, damit sie ihre Familien ernähren können.

Unsere Kinder sind keine billigen Arbeitskräfte und unsere Eltern im Staat auch nicht. Unsere Kinder sind das Wertvollste, was wir haben, unsere Zukunft. Warum wird das Rathaus von Steuergeldern geputzt, unsere öffentlichen Straßen geputzt, aber unsere Schulen nicht?

Kinder sollen spielen, spielerisch lernen. Kleinere Aufgaben zu übernehmen, lernen sie in der Familie. Schüler haben doch eh schon sehr wenig Freizeit, bei dem Lernpensum.

Putzen bildet nicht, es ist ein Job. Müssen Schüler putzen, dann sollten sie anständig dafür bezahlt werden. Wer würde denn einen Job ausüben, der keinen Spaß macht, wenn er dafür keinen Lohn erhält? Ich nicht. Und unsere Politiker auch nicht. Sind Kinder Menschen zweiter Klasse?

Nix dagegen, dass mal die Tafel abgewischt wird oder die Lehrküche nach dem Kochen sauber hinterlassen wird. Tafel abwischen ist kein Job, und nicht durch Arbeitskräfte leistbar und Küche putzen gehört zum Fach Hauswirtschaft dazu.

Und Eltern die Klassenräume streichen lassen, bedeutet einem Maler einen öffentlichen Auftrag wegnehmen, der Familien ernährt und dadurch weniger Steuereinnahmen.

Schüler zu Ordnung und Sauberkeit in ihrer Schule/Klasse anzuhalten ist in Ordnung, Schüler jedoch als regelmäßige Reinigungskräfte einzusetzen ist nicht in Ordnung.

Es ist nichts einzuwenden gegen das Aufräumen und Tafelwischen nach Unterrichtsende, mal schnell mit dem Besen durchfegen und gelegentliches Abstauben der Regale ist auch okay.

Auch "Elternputztage" am Ende eines Schuljahres sind sinnvoll. Aber die tägliche Grundreinigung sollten weder die Schüler noch die Eltern übernehmen. Wohl aus Kostengründen wird zu wenig Reinigungspersonal eingesetzt, dass dann auch noch zu wenig Zeit zum gründlichen Reinigen hat. Dann kommen Beschwerden über verschmutzte Räume, Flure...

Der Vorschlag, selbst zu putzen kommt bei den Schüler wohl nicht gut an. Wann sollen sie denn die Reinigung vornehmen? Nach Unterrichtsende? Und dann noch später nach Hause kommen. In der Mittagspause? Die reicht gerade um in die Kantine zu gehen und sich in die Schlange vor der Essensausgabe einzureihen - um dann zum Essen kaum Zeit zu haben.

Ist es nicht Sache des Schulträgers, ordentliche Lern- u. Unterrichtsbedingungen zu schaffen? Saubere Unterrichtsräume gehören doch dazu.

Wo immer das her ist: Bis in meine Schule... damals im vorigen Jahrtausend, hat sich das nicht herumgesprochen.

Wir haben zwar widerwillig, aber doch alles geputzt - putzen gelernt. Das ist kein Fehler fürs spätere Leben.

Schüler sollen lernen und Putzen. Mussten wir auch. Wir sind alle etwas geworden.

Von wem stammt denn diese These? 

Ich finde es nicht verkehrt, wenn Schüler auch putzen. 

Wenn du Argumente für diese These suchst, musst du dich schon selbst anstrengen. 

Wieso sollen die nicht auch mal die Klasse putzen oder die Tafel abwaschen....irgendwann ist Hotel Mama vorbei und dann ist es zumindest schon mal gut zu wissen,was man mit einem Putzlappen machen kann.

Man lernt nicht für die Schule sondern für´s Leben ;)

CherryMaus100 30.06.2017, 18:57

Ja ach ne sag ich auch aber in der Debatte muss man eben so tun als ob ^^ also? haste paar gute Beispiele oder bist du nur zur Kritik meiner Frage hier ^^

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Woelfin1 30.06.2017, 19:05
@CherryMaus100

Ich kann dir aber leider kein Argument liefern,weil ich es genau so sehe,wie ich es geschrieben habe.

Aber vielleicht findest du hier ja noch Gegenargumente -viel Glück

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