Beispiel für Apothekenübliche Ware, Punkt 2.

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2 Antworten

Hallo, es ist genau vorgeschrieben, was apothekenübliche Waren sind. So darf eine Apotheke z.B. keine Schnitzel verkaufen ;-) , sondern alles was "ethisch" in eine Apotheke passt. Bei Brillenputztüchern geht es z.B. schon los. Strenge Überprüfungen werden ergeben, dass dies keine apothekenüblichen Waren sind. Ein Beispiel für Deine 2. Frage: Vitamine wären so etwas. Meist sind diese in Apotheken höher dosiert und deswegen etwas teurer, als im Supermarkt. Auch berät die Apotheke, ob und welche man nehmen soll und wie viel. Ich habe schon erlebt, dass z.B. Magnesiumtabletten unkontrolliert eingenommen eine Allergie auslösten. LG ug

Beispiele für apothekenübliche Waren sind: Pflanzennektare,Pflanzensäfte,Gewürze,Honig, Hustenbonbons,Mineralwässer,Quellwässer, Tafelwässer,Spezialnahrung für Hochleistungssportler,Stoffe und Zubereitungen zur Nahrungsergänzung sowie Tee und teeähnliche Erzeugnisse. Da die Begrenzung dort liegt, wo diese Mittel und Gegenstände nicht mehr der Gesundheit von Menschen und Tieren mittelbar oder unmittelbar dienen oder diese fördern, wird es zu produktbezogenen Einzelentscheidungen durch Aufsichtsbehörden und Gerichte kommen. Ein Beispiel hierfür ist Kräuterschnaps. Hier hat man entschieden, daß dieser nicht mehr in der öffentlichen Apotheke vertrieben werden darf, sondern nur noch in Klosterapotheken. Kranken-und Säuglingspflegemittel, ärztliche,zahnärztliche und tierärztliche Instrumente, Mittel und Gegenstände der Hygiene und Körperpflege, Bücher,Zeitschriften,Tonband-Kassetten,Videokassetten,Disketten, CD-ROM zählen ebenfalls zu den apothekenüblichen Waren,vorausgesetzt natürlich, daß sie der Gesundheit von Mensch und Tier mittelbar oder unmittelbar dienen.

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