Beinschutz für nicht trittsicheres Pferd?

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8 Antworten

Hallo Niki,

da du scheinbar nicht vor hast über feste Hindernisse zu springen (also richtig Vielseitigkeit zu reiten) benötigst du eigentlich gar keinen Beinschutz.

Die einzigen Verletzungen, die theoretisch auftreten können (und wogegen Beinschutz auch hilft) sind Streichverletzungen. Da dein Pferd aber keine Eisen hat, sind diese noch unwarscheinlicher. Gegen Streichverletzungen helfen ALLE Arten von Gamaschen/Bandagen. Es ist dafür völlig egal was du nimmst.

Hat dein Pferd ab und an Streichverletzungen? Also blutige Stellen oder "Fell weg" an der Innenseite vom Fesselkopf oder an der Innenseite vom Kronrand? Bei jungen Pferden kommt das ab und an vor, wenn sie ihr Gleichgewicht unterm Sattel noch nicht gefunden haben... Auch ältere Pferde können (z.B. nach einer Osteopatischen Behandlung) mal 1-2 Tage aus dem Gleichgewicht kommen und mal streichen. Das pendelt sich aber schnell wieder ein.

Manche jungen Pferde treten sich auch innen selbst auf den Kronrand, dann helfen Hufglocken.

Falls dein Pferd in letzter Zeit keine Verletzungen nach dem Reiten an den besagten Stellen hatte, würde ich gar keinen Beinschutz verwenden, da die Nachteile (Überhitzung, schlechte Durchblutung, Gamaschendruck, Bewegungseinschränkung, Taubheitsgefühl, ...) dann einfach überwiegen.

Gegen "Stolpern" helfen Gamaschen und Bandagen nicht. Verletzungen gibt es beim Stolpern normalerweise nicht - und selbst wenn es mal eine kleine Streichverletzung gibt, hat das Pferd halt einen Kratzer. Der heilt schnell und komplikationslos wieder ab.

Sollte das Pferd oft und heftig stolpern empfehlen sich vielleicht Vorderfußwurzelgelenkschoner - sogenannte "knee boots" - damit es sich das Vorderfußwurzelgelenk beim Sturz nicht aufschlägt, falls es wirklich "zu Boden" geht:

http://www.horze.de/knee-boots/ft-gamaschen/19920.html

Alle herkömmlichen Gamaschen wären dann eher was für "Optik" und "gutes Gewissen", würden dem Pferd aber eher nicht weiterhelfen.

LG - Feivel

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hufbearbeitung von einem guten hufbearbeiter (nicht schmied) kontrollieren lassen.

wie wird gefüttert?

stolperigkeit im gelände kann ein anzeichen für rehe sein. besonders, wenn es vorwiegend im schritt auftritt und es im trab kein problem gibt. tierärztlich abklären lassen, falls der hufbearbeiter nicht schon den verdacht äussert.

mit bodenarbeit die koordination und aufmerksamkeit des pferdes verbessern.

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Also ich würd das Pferd echt mal osteopathisch untersuchen lassen und prüfen, ob die Hufbearbeitung in Ordnung ist. Pferde können auch stolpern wenn die Zehen z.B. zu lang sind oder das Eisen nicht passt..da kanns passieren, dass sie kein Gefühl mehr haben (sei es durch ein zu enges Eisen, falsches nageln,............)

Meiner hat am Platz stützende Fesselkopfgamaschen (aber weiche) einfach als Schutz, weil er durchs Seitwärtsgehen, Spinning und so einfach ein bissl mehr Schutz braucht.

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Kommentar von NikiNikiniki
08.09.2014, 11:19

ist in Behandlung und hat keine eisen - ist einfach nicht trittsicher

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Kommentar von Barbara1010
08.09.2014, 11:21

Vlt kannst die Aufmerksamkeit und das Gefühl deines Pferdes mit Stangenarbeit üben? Bei der Stangenarbeit muss er sich auch drauf kontrollieren, wo er hin steigt. Und bei der Stangenarbeit verwende ich Bell Boots um das aufschlagen am Kronrand oder das auftreten zu verhindern.

Bei meinem Pferd ist es auch oft so, wenn ich eine Übung mache, in der Drago sich konzentrieren muss vergisst er oft, dass da noch 4 Beine unten dranhängen. Er ist da so konzentriert, dass er dauerhaft stolpert.

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So meine Frage war welcher Beinschutz ? warum dieser ? oder besser gar keiner? NICHT was der Grund dafür sein könnte

Mein Pferd ist 18 Jahre nicht gesund geritten worden ! Ich bim jtz mit ihm im training! Er muss erst seine Balance finden - lernen seine beine zu heben.

Seine hufe sind sehr gut ! - meinung von Tierarzt und Hufschmied!

Ich möchte beim Ausreiten die Beine meines Pferdes schützen! Und am Platz auch - und da wollt ich wissen wann Bandagen gut snd? - oder ob die nur zum gut aussehen da sind

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meiner hat das, wenn er Hufeisen drauf hat, barfuß läuft er besser!, Ansonsten finde ich, dass weder Gamaschen noch Bandagen helfen, leider. Meiner hatte Probleme mit einem verklemmten Kreuzbein, nach einer Behandlung einer Physiotherapeutin stolpert er gar nicht mehr (ausser halt bei Hufeisen...)

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Kommentar von NikiNikiniki
08.09.2014, 11:20

ist in Behandlung und hat keine eisen - möchte nur seine beine schützen

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Beinschutz hilft nichts gegen die Ursache. Lasst mal einen Osteopathen drauf schauen und einen Huforthopäden. Reiterfehler sind ebenfalls nicht ausgeschlossen bzw. eine mangelhafte Ausbildung wonach das Pferd sich nicht ausreichend ausbalancieren kann.

Barfuß ist meist schon eine Verbesserung zum Beschlag, denn mit Eisen ist das Pferdebein taub.

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Kommentar von NikiNikiniki
08.09.2014, 11:18

mein Pferd läuft barfuß und ist auch in Behandlung

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Gamaschen sind schon recht hilfreich. Gegen das Stolpern kannst Du erstmal mit Deinem Schmied abklären,ob evtl.anderer Beschlag nötig ist. Ansonsten viel Kavalettiearbeit und Stangentreten,damit es lernt,seine Beine richtig zu heben.

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Kommentar von NikiNikiniki
08.09.2014, 11:43

ja diverse übungen machen wir eh ... möchte nur seine sehen und beine schützen

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Kommentar von NikiNikiniki
08.09.2014, 11:58

und wie find ich die richtige Größe ? also für die Gamaschen ?

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Der beste Beinschutz den es gibt sind gut bearbeitete Hufe.

Zu 1 Nein

Zu 2 Garnichts

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