Beim überholvorgang fast rein gefahren

7 Antworten

Ich würde sagen du, weil du die Vorfahrt missachtet hast. Es kann aber sein dass der Fahrer auf der linken Spur auch eine Teilschuld trägt, weil er zu schnell war (es sei denn, es kann nachgewiesen werden, dass der Unfall auch bei 130 passiert wäre..)

Mehrere Parteien hätten eine Teilschuld bekommen. Auch der Überholte, der eigentlich hätte rechts fahren müssen. Du, da du in die Bahn gezogen bist. Und der Raser, der völlig unangepasst fuhr.

Das mit dem Raser ist ganz wichtig, die haben nämlich in der Tat Mitschuld (obwohl sie ja keine Gesetze brechen wenn sie im Unbegrenzten Bereich auf der linken Spur 180 fahren). Da aber Richtgeschwindigkeit 130 ist und 180 als unangepasst angesehen wird sind sie trotzdem mitverantworlich. Kam mal im Radio, das ein Gericht so entschieden hat oder sowas ähnliches.

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@GerTodesengel

Fazit: Hätte jeder seine Spur gehalten, wäre diese Situation niemals entstanden.

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@GerTodesengel

Überlegen wir doch mal - was heißt ca. 130 km/h? Könnten das nicht auch 140 km/h gewesen sein?

Wenn es laut Tacho wirklich 130 km/h waren, waren es reell wahrscheinlich keine 120 km/h. Also wäre der andere auch schon mal mindestens 10 km/h langsamer gewesen.

Wir gut kann der Fragesteller Geschwindigkeiten einschätzen? Mir wurde nach über 30 Jahren Fahrpraxis (mittlerweile 35 Jahre) hier auf GF vorgeworfen, ich könne die Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen. Das war auf eine Antwort von mir, als ich schrieb, dass ich in einer geschlossenen Ortschaft (50 km/h) bei gefahrenen 50 km/h von einem Polizeiauto überholt wurde, welches 60 km/h fuhr. Und das ohne Blaulicht und/oder Sirene.

Ich schätze jetzt mal, der andere war mit höchstens 150 km/h unterwegs.

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@Helmi123

Ich schätze jetzt mal, der andere war mit höchstens 150 km/h unterwegs.

Das kann man nur vermuten.

In der Regel legen sich viele dann aber eine Schutzbehauptung zurecht. Dazu kommt natürlich auch: Wie kann man die Geschwindigkeit eines Anderen so genau schätzen wenn man ihn zuvor überhaupt nicht bemerkt hat?

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@Mandrinio
was ändert das jetzt an der Sachlage?

Ich denke Einiges. Oder macht es keinen Unterschied wie hoch die Geschwindigkeiten waren?

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@Mandrinio

Da hier ja dauernd (zu recht) auf die Richtgeschwindigkeit hingewiesen wird, ist es ja schon mal interessant, ob der Fragesteller diese auch überschritten hat und andererseits, ob der andere diese nicht so stark überschritten hat als behauptet wird.

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@Helmi123

Ich finde es auch sehr interessant, dass bisher noch keinerlei Rückmeldung des Fragestellers erfolgte.

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Mehrere Parteien hätten eine Teilschuld bekommen. Auch der Überholte, der eigentlich hätte rechts fahren müssen.

Da lehnst Du Dich aber sehr weit aus dem Fenster...

  • Warum eine Teilschuld für denjenigen der überholt hat? Was hat er denn falsch gemacht?
  • Und warum sollte denn derjenige der überholt wird rechts fahren? Bist Du dabei gewesen? Vielleicht hat er auch gerade überholt?

Und der Raser, der völlig unangepasst fuhr.

Du interpretierst hier irgendetwas hinein was aus der Frage überhaupt nicht hervor geht.

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@Crack

Und bevor Ihr mir hier gleich mit dem schon zitierten Urteil auf die Füße treten wollt:

Dort steht etwas von Unabwendbarkeit des Unfalls

Wenn jemand direkt vor mir den Fahrstreifen wechselt [bitte die Frage in der Hinsicht nochmal lesen] dann ist das ganz sicher für mich ein unabwendbares Ereignis, ganz egal ob ich 180, 130 oder nur 100km/h schnell bin...

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@Crack

Crack ?

"Der Begriff "unabwendbares Ereignis" i.S.v. § 7 II StVG meint ein schadenstiftendes Ereignis, das auch bei der äußersten möglichen Sorgfalt nicht abgewendet werden kann. Dazu gehört erheblich über den Maßstab der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt i.S.d. § 276 BGB hinaus Aufmerksamkeit, Geschicklichkeit und Umsicht sowie ein sachgemäßes, geistesgegenwärtiges Handeln im Augenblick der Gefahr im Rahmen des Menschenmöglichen (vgl. etwa BGHZ 113, 164, 165; 117, 337, 340; BGH DAR 1987, 19 = NJW-RR 1987, 150; Senat NZV 1992, 233; Jagusch/Hentschel, 32. Aufl., § 7 StVG Rn. 30 jew. m.w.N.). Da die Haftung des § 7 StVG keine Haftung für Verhaltensunrecht ist, sondern auch dem Ausgleich von Schäden aus erlaubtem Kraftfahrzeugbetrieb dient, verlangt die Rspr. zu Recht, dass, wer sich nach § 7 II StVG entlasten will, sich wie ein "Idealfahrer" verhalten haben muss (BGHZ 113, 164, 166; 117, 337, 340 f; Jagusch/ Hentschel a.a.O., jeweils m.w.N.).Die Prüfung hat sich darauf zu erstrecken, ob ein Idealfahrer überhaupt in die Gefahrensituation geraten wäre und ob der Schädiger in der konkreten Gefahrensituation wie ein Idealfahrer reagiert hat (BGHZ 117, 337, 341). Die Beweislast dafür trifft denjenigen, der sich entlasten will (vgl. z.B. BGH DAR 1987, 19; Senat a.a.O.; Jagusch/Hentschel a.a.O., Rn. 31 m.w.N.).

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@Crack

Also wenn du jetzt sagen willst, dass ein Fahrzeug mit 100 km/h genauso wenig beeinflussbar ist wie ein Fahrzeug mit 180 km/h, denn solltest du Deinen Führerschein (falls überhaupt vorhanden) abgeben. Die Reaktionszeit ist im erheblichen Maße verändert, abgesehen vom Brems- und Anhalteweg.

Somit wird eine drohende Gefahr durchaus abwendbar, je langsamer ich fahre.

und nochmal: Wenn jemand direkt vor mir den Fahrstreifen wechselt und ich habe die selbe Geschwindigkeit wie dieser ist die Chance vielfach höher einen Anstoss zu umgehen.

Zudem ist vom Fragesteller überhaupt nicht ansatzweise erwähnt worden, dass das überholte Fahrzeug, welches rechts fahren musste, sich selbst im Überholvorgang befand. (oder bist du dabei gewesen)

Der Fragesteller selbst, hat beim Ansatz seines Manövers, nicht die nötige Sorgfalt walten lassen, ist auch klar.

Meine These, die natürlich keine Rechtsgültigkeit hat, befand nur alle Fahrzeuge auf verschiedene Arten als schuldig am Verkehrsgeschehen. (sonst nichts)

Das hätte wohl ein Gericht endgültig klären müssen.

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@Mandrinio

Ihr versteht mich Beide nicht.

Wenn direkt vor mir, also unmittelbar [wenige Meter oder gleiche Höhe], ein anderes Fahrzeug auf meinen Fahrstreifen wechselt, dann habe ich wahrscheinlich nicht einmal bei einer Geschwindigkeit von 30km/h die Chance einen Unfall abzuwehren.

Es geht also nicht in erster Linie um die gefahrene Geschwindigkeit sondern um das Plötzliche im Ereignis selbst. Und wer hier behauptet er könnte dann noch unfallabwehrend reagieren wenn das andere Fahrzeug einschert der überschätzt sich maßlos.

@LKWFahrer

Die Prüfung hat sich darauf zu erstrecken, ob ein Idealfahrer überhaupt in die Gefahrensituation geraten wäre und ob der Schädiger in der konkreten Gefahrensituation wie ein Idealfahrer reagiert hat

Nun, ein Idealfahrer wäre wohl auch mit "nur" 140km/h in diese Situation gekommen. Warum? Weil der begangene Fehler urplötzlich gemacht wurde, nämlich direkt vor [oder sogar bereits neben] dem Fahrzeug und damit unabwendbar.

Und der Schädiger hat hier sicher auch nicht wie ein Idealfahrer reagiert. Warum? Weil allein durch seinen Fehler erst der Unfall verursacht wurde, ein Idealfahrer würden doch wohl keinen Unfall verursachen, oder?

@ mandrino

Wenn jemand direkt vor mir den Fahrstreifen wechselt und ich habe die selbe Geschwindigkeit wie dieser ist die Chance vielfach höher einen Anstoss zu umgehen.

Das ist ja wohl logisch, denn bei gleicher Geschwindigkeit holst Du ihn ja nie ein.

Zudem ist vom Fragesteller überhaupt nicht ansatzweise erwähnt worden, dass das überholte Fahrzeug, welches rechts fahren musste, sich selbst im Überholvorgang befand. (oder bist du dabei gewesen)

Jetzt fang bitte nicht an die Dinge zu verdrehen!

Du hast behauptet das dieses Fahrzeug rechts zu fahren hätte obwohl Du der Frage nicht entnehmen konntest ob das überhaupt möglich war. Ich habe nur angemerkt das er vielleicht gerade überholt hat, und in dem Fall konnte er überhaupt nicht rechts fahren.

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@Crack

"Wenn direkt vor mir, also unmittelbar [wenige Meter oder gleiche Höhe], ein anderes Fahrzeug auf meinen Fahrstreifen wechselt"

Meinst Du nicht, dass da der Fragesteller nicht von Überholen, sondern von Ausweichen geschrieben hätte?

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@Crack

Ah....ich denke so langsam verstehe ich wie du es meinst ! Hätte mich ja auch gewundert ......hast ja meistens die top Antwort bei Rechtsfragen Rund um das Kfz !

Jedoch sollte man bedenken in diesem Fall :

Er hat keinen Unfall durch das Manöver verursacht sondern nur einen Fahrstreifenwechsel Vollzogen der zu einem Unfall geführt hat ......unaufmerksam .....

Dieses wird ihm sicherlich auch vorgeworfen ......

Der andere kam wohl viel schneller angefahren ...... und hier sagt der BGH .... liegt die Beweislast eindeutig bei ihm nachzuweisen das dieser Unfall mit den Folgen auch bei der Richtgeschwindigkeit passiert wäre .......und das ist fast unmöglich nachzuweisen ........

Natürlich wenn du neben ihm bist und er knallt dir in die Seite rein spielt deine gefahren Geschwindigkeit wohl eher eine untergeordnete rolle !

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@Crack

Ihr versteht mich Beide nicht.

Wenn direkt vor mir, also unmittelbar [wenige Meter oder gleiche Höhe], ein anderes Fahrzeug auf meinen Fahrstreifen wechselt, dann habe ich wahrscheinlich nicht einmal bei einer Geschwindigkeit von 30km/h die Chance einen Unfall abzuwehren.

Das ist korrekt. Aber schau mal! Es geht um die Verhältnismäßigkeit. Der Fragesteller hätte doch niemals zum Überholen angesetzt, wenn das überholende Fahrzeug mit mäßiger Geschwindigkeit klar ersichtlich und berechenbar im Rückspiegel zu erkennen gewesen wäre. (Wie ist es denn heute - ein Oberklasse Mercedes auf der linken Spur mit 300 km/h ist doch weitaus schlechter berechenbar als ein Fahrzeug mit vielleicht 140 km/h)

Das leuchtet doch ein !

Es geht also nicht in erster Linie um die gefahrene Geschwindigkeit sondern um das Plötzliche im Ereignis selbst. Und wer hier behauptet er könnte dann noch unfallabwehrend reagieren wenn das andere Fahrzeug einschert der überschätzt sich maßlos.

Dementsprechend würden Situationen wie diese auf ein Vielfaches minimiert und würde bei schwächeren (langsameren) Verkehrsteilnehmern keine Fehleinschätzungen hervorrufen.

Können wir uns darauf einigen?

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Mehrere Parteien hätten eine Teilschuld bekommen. Auch der Überholte, der eigentlich hätte rechts fahren müssen.

Mit welcher Begründung sollte denn jemandem der sich (eventuell) nicht an das Rechtsfahrgebot gehalten hat eine Teilschuld gegeben werden? Was hat der denn mit dem Unfall an sich zu tun???

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@Centaur1000

Er könnte, durch die Nähe, absolut am Unfall beteiligt sein. Es träfe ihn nicht die unmittelbare Schuld, aber zumindest die moralische.

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Also ich bedanke mich bei euch nochmal . Es ist gottseidank nichts passiert das ist erstmal das wichtigste . Ich muss sagen der Fahrer ist ehrlich sehr schnell gefahren !! Ich hab ihn garnicht gesehen . Ich hab geblinkt geguckt und war halt mit mein Front schon auf der Linken Spur und da kam er halt . Ich hab nur Gesehen wie der ausgewichen ist und wie der Rechte Seite von dem BMW hochging richtig hoch durch den Ausweichen Manöver

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Wenn ihr euch mit dieser Geschwindigkeit "getroffen" hättet, wäre die Schuldfrage völlig egal - keiner hätte das überlebt.

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