Beim Schwarzfahren in der Berliner S-Bahn erwischt. Was nun?

14 Antworten

Aber ein anderer Teil in mir denkt sich so: "Nein ich sehe nicht ein dafür Geld aus zu geben."

Wenn man bedenkt, welchen Schaden du schon angerichtet hast, indem du permanent schwarz fährst, bist du mit 60,- € doch gut bedient, insbesondere dann, wenn man bedenkt, dass der Kontrolleur dich nicht angezeigt hat.

Denn ich sehe ehrlich gesagt auch nicht ein, warum ich, auch deinetwegen, höhere Fahrpreise bezahlen soll, damit der Schaden, den du anrichtest, auch wieder ausgeglichen wird. Oder wer glaubst du bezahlt dein Fahrgeld? Du ja wohl nicht.

Schwarzfahren kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, Urkundenfälschung bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden. Als Heranwachsender kämst du sicher mit einer geringeren Strafe davon, aber wenn du trotz der Begehung gleich zweier Straftaten nicht angezeigt wurdest, bist du offenbar mit dem lieben Gott im Bunde.

Das sollte dir 60,- € wert sein.

Danke für die Antwort. Ja also das ist halt einfach die Realität. Ich habe die Strafe by the way letztes Wochenende beglichen. Heute wurde ich wieder kontrolliert diesmal mit gültigem Fahrschein. Ist aufjedenfall ein Zeichen vom Universum.^^

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@MoritzKoehle284

Alles klar. Ich kann dich ja irgendwo verstehen, habe selbst 18 Jahre lang von staatlicher Unterstützung gelebt. Dass wir allesamt nicht straffällig wurden, war nur dem wirtschaftlichen Geschick unserer Mutter zu verdanken.

Alles Gute für dich. :-)

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Mein Ratschlag: Zahl die Strafe und besorge dir, die verbilligte Monatskarte, für Sozialfälle, die von der BVG angeboten wird!

Schwarzfahren ist nichts anderes, als Diebstahl an der Allgemeinheit. Du bist 19 Jahre alt, beziehst Sozialleistungen und fährst permanent schwarz.

Krieg dein Leben auf die Reihe und übernehme für dich selbst die Verantwortung. Was besseres, kann ich dir nicht raten.

Du kannst die Strafe nicht vermeiden. Wenn du es nicht zahlst, kommen Mahngebühren dazu und das kannst sich extrem hoch summieren.

Wenn man bedenkt, wie oft du kostenlos gefahren bist, während andere Hunderte Euro im Jahr zahlen, dann wirst du ja wohl noch mal die 60€ zahlen können und vor allem in Zukunft nur noch mit Ticket fahren. Ansonsten kann ich nur hoffen, dass du nicht das letzte mal erwischt wurdest.

Danke für die ehrliche Antwort. Ich fühle das mittlerweile genauso. Traurig ist irgendwie im Grunde genommen das das überhaupt so "gut" funktioniert. In Paris z.B. kommt man ja einfach nur mit gültigem Ticket in die Metro. Dann gibt es das Problem nicht.

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@MoritzKoehle284

Okay es wäre wirklich gut, wenn du daraus gelernt hast. Ich zahle über 700€ im Jahr und finde es dann nicht lustig, wenn die Tickets immer teurer werden, u.a. weil wegen der vielen Schwarzfahrer so viele Kontrolleure bezahlt werden müssen. Denke mal, das ist nachvollziehbar.

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Tja, schwarzfahren ist übel, wenn man erwischt wird muss man eben zahlen. Wenn man nicht für Bus/Bahn zahlen will, dann muss man zu Fuß laufen oder Fahrrad fahren. Alles besser, als schwarzfahren, denn andere zahlen schließlich auch. Was braucht es da noch an "Ratschlägen"?

Alter, so viel Gelaber ohne etwas zu sagen...deine illegalen Methoden zum Erschleichen von Leistungen interessieren hier niemanden.

Der "Ratschlag": Bezahl die Kohle!

Und kauf in Zukunft Tickets, so wie jeder anständige Mensch. Wenn du dir das nicht leisten kannst, musste halt Laufen oder Radfahren.

Was du da machst ist im übrigen keine Lapalie sondern eine Straftat, besonders da du es regelmäßig und besonders hinterhältig tust. Darauf stehen bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe!

Kollege wurde beim Schwarzfahren erwischt (Bahn) und hat falsche Daten angegeben, ist das nachverfolgbar?

Hallo,

gestern wurde ein Kollege von mir beim schwarzfahren erwischt, er wollte nur schnell eine Station fahren da sein Fahrrad ein Platten hatte und dann ist es passiert!

Er hatte nichts dabei um sich auszuweisen geschweige denn eine Fahrkarte. Der Kontrolleur hat seine Daten aufgenommen, die hat er im Affekt aber frei erfunden, es wohnt also keine Person an der angegeben Adresse mit den hinterlegten Daten. ( Der Kontrolleur hat keine Daten anhand von Karten oder Ausweis erhalten, nur die Daten aus der Aussage meines Kollegen ).

Er hat noch schnell auf dem elektronischen Gerät seine Unterschrift hinterlassen (irgendein gekrakel) und hat dann die Quittung bekommen mit der Aufforderung innerhalb 14 Tage den Betrag von 60 Euro zu bezahlen. 

Meine Frage von ihm ist jetzt, wenn er nicht bezahlt, können sie ihn trotzdem ausfindig machen anhand von z.B. Videomaterial von der Bahn oder dem Bahnhof? Über die Daten werden sie ja nichts raus finden. Er wurde bisher auch nur ein mal erwischt da hat er damals aber seine richtigen Daten angegeben und bezahlt.

Habe ihm auch schon gesagt, dass die Angabe von falschen Daten eine Straftat ist und es mit bis zu 1000 Euro Bußgeld bestraft werden kann. Nun hat er natürlich Panik und etwas schiss ...

Wie soll er jetzt verfahren? Meint ihr da kommt was zurück auf Ihn wenn er einfach nicht bezahlt?

Sie werden ja ein Brief rausschicken an die angegebene Adresse, aber der wird dort ja nicht ankommen da es diese Adresse nicht gibt, wird dann die Polizei eingeschaltet und gleich eine Anzeige gemacht und die Suchen dann die Person anhand von Bild/Video Material.

Die Bahnstrecke fährt der Kollege auch sehr selten höchstens 10 mal im Jahr.

ca. 1 mal im Monat.

Wäre super wenn sich eventuell einer zu Wort meldet dem eventuell gleiches widerfahren ist.

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Anzeige für Minderjährigen beim 1. mal schwarz fahren

Hallo,

ich bin noch 17 Jahre alt, und wurde beim schwarz fahren erwischt. Ich habe ein Ticket, doch bin nur 1 Station weiter gefahren, als ich mit diesem Ticket darf. Der unfreundliche Kontrolleur wollte mein Ticket haben (persönliches Monatsticket) und sagte "Ich gebe Ihnen das erst wieder, wenn Sie sich ausweisen können". Nach kurzer Diskussion hielt der Zug an meinem Zielbahnhof und erst nach dem Aussteigen gab ich ihm meinen Personalausweis. Zuvor wurde ich noch nie erwischt, doch der Kontrolleur stellte mir kein Knöllchen aus oder sonstiges, sondern schrieb sich meine Daten auf Papier auf, gab mir die Tickets wieder und sagte, ich werde von der Bundespolizei hören. Doch was hat der Bundesgrenzschutz mit der DB zu tun?

Wie komme ich da am besten wieder raus? Er notierte sich die Daten, nachdem ich ausgestiegen bin, darauf habe ich extra geachtet, falls es wichtig sein könnte. Auf der Seite von bahn.de wird mir die Verbindung sogar so angezeigt, ich mache mal ein Beispiel. fettgedruckt = RE-halt, sonst nur RB... A-B-C-D-E-F Ich will von A nach D, die Bahn gibt mir an, ich soll nach E fahren und mit der RB zurück nach D (etwas umständlich) und so habe ich das gemacht.

Ich fühlte mich vom Kontrolleur außerdem erpresst, da er mir mein Ticket stehlen wollte und es nur gegen meine Personalien herausgeben wollte.

Ich fragte den Kontrolleur nach seiner Prüfnummer, die jeder Kontrolleur einem Fahrgast vorweisen muss, er sagte jedoch, dass er mir sie nicht geben würde. Es ist auf jeden Fall seine Pflicht, mir diese mitzuteilen, er hat es nicht gemacht, sodass ich nun nicht weiß, welcher Kontrolleur das war, was für mich in diesem Fall sehr wichtig ist.

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