Beim Ökopflaster Fuge aus Sand?

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Es gibt verschiedene Ökopflaster, hauptsächlich geht es aber immer um die Wasserdurchlässigkeit und Wasserableitung in den Untergrund. Wichtig ist also, dass der Aufbau unter dem Pflaster stimmt und Wasser aufnehmen und versickern kann oder einer Sickereinrichtung zuführen. In den meisten Fällen ist der Beton aus dem das Pflaster besteht so konstruiert, dass er wassserdurchlässig ist. Den Fugen kommt aber ebenfalls ein wichtige Bedeutung zu. Wird das Pflaster ohne Fugen verlegt, so wird wirklich nur feiner Quarzsand eingekehrt. In den meisten Fällen aber, wird das Pflaster mit einer vorgegebenen Fugenbreite verlegt (bis 2 cm) und dann wasserdurchlässigem Splitt der Körnung 2-5 mm aufgefüllt..Sollten also bei deinem Pflaster breitere Fugen vorhanden sein (0,5 -2 cm) so ist die Sandauffüllung nicht fachgerecht. Hier wäre die Splittauffüllung richtig.

DH - hier schreibt der Fachmann :-)

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Danke für den Stern.

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Ich nehme mal an, Du meinst Filterpflaster? Bei uns wurde das mit Feinsplitt (ist grober als Sans) gemacht. Ich denke auch, dass sich die Löcher im Pflaster mit Sand sonst zusetzen. Im Zweifel eine andere Firma fragen.

Ich bin da nicht der Fachmann, aber auch Sand ist wasserdurchlässig.

Alten Sandsteinkeller in Weinkeller umfunktionieren / Fotos angehängt?

Hallo zusammen,

ich bin ganz neu hier, mein Name ist Alex und ich komme aus Bayern.

Ich bin derzeit bei mir mit den Umbaumaßnahmen fast am Ende angelangt und jetzt kommt nochmal ein großer Brocken.

Ich habe bei mir im Haus (es hat einen sehr großen Keller), innenliegend, einen alten (Statisch nicht mehr relevanten und nicht tragenden) Sandsteinkeller der dann mit einem neuen Keller umbaut wurde. (Warum weiß ich nicht - aber der Statiker sagte mir dass dieser Keller wahrscheinlich aus Kostengründen damals beibehalten wurde). Dieser Keller ist im Gegensatz zum Rest natürlich feucht weil er Erd- oder bessergesagt Sandkontakt hat.

Ich möchte diesen Keller in einen Weinkeller umfunktionieren. Die Deckenhöhe beträgt momentan ca, 1,80 und das ist natürlich zu niedrig - ich habe jetzt angefangen die seitlichen Sandbänke abzutragen und hochzueimern. Den Boden werde ich noch um 30 cm tiefer ausheben um das angenehme Stehen zu ermöglichen.

Muss ich irgendetwas bestimmtes beachten? Also Trockenlegen kann und will ich ihn garnicht - soweit ich gehört habe ist kein Weinkeller furztrocken und das ware soweit ich weiß auch nicht so gut! Die anderen Kellerbereiche sind von der Feuchtigkeit nicht betroffen. Ich hatte vor die Wände mit der Drahtbürste (Flex) schön sauber zu schleifen, Die Klinkerdecke ebenso. Danach wollte ich den Boden schön glattziehen und gesamt mit Fischgrätmuster auslegen (aus Klinkersteinen). Auskehren wollte ich die Fugen ganz schlicht mit Sand. Ist hier beispielsweise notwendig dass ich eine Ausgleichsschicht Splitt auftrage oder ist das irrelevant? (Der Boden besteht zu 90 % aus Sand und 10 % Lehmanteil). Die ehemaligen Sandsteinstufen im hinteren Bereich (die Decke ist an dieser Stelle geschlossen worden) will ich zusätzlich etwas bearbeiten und beschlagen um sie als Regalflächen mit integrierter Beleuchtung (entsprechende Schutzklasse) zu versehen. Der alte Treppenabgang wurde nämlich geschlossen aber die schönen abgelatschten urigen Sandsteinstufen bestehen weiterhin. An den Wänden mach ich mir noch gedanken wie oder was für ein Material ich für Regale verwenden möchte - Holz machts da ja nicht sooo lange und vielleicht gibt es da ein paar gute Alternativen was die Materialwahl angeht?

Vielleicht habt ihr ein paar hilfreiche Tips oder Infos für mich für das Projekt? Würde mich riesig freuen was ihr meint!

Viele Grüße und einen schönen Start in den Tag,

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