Beim Medizinstudium bleiben? Oder zu Jura wechseln?

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4 Antworten

Ob Du als Arzt arbeiten willst ist eine wichtige Frage. Da gibt es ja sehr viele Fachbereiche, versuche mal einen Überblick zu bekommen. Ansonsten hast Du meiner Meinung nach den typischen Anfänger Lernschock. Gerade wenn Schule eher leicht war hat man nicht wirklich Pauken gelernt und schon gar nicht in der Größenordung die Du jetzt benötigst. Chemie ist im Mdizinstudium eher wenig und zu bewältigen. Aber die Lernerei gehört dazu und bleibt. Wenn man erst mal Lernen kann geht es aber ganz gut. Nur wirst Du nicht mehr Easy gut sein.

Hast du denn irgendwelche Lerntipps?

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@Reg9678

Ich musste immer alles aufschreiben, mein Mann. Lernt beim auf-und Abgehen. Das musst Du selber entdecken, probier es aus. An der VH S gibt es manchmal Kurse.

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@Lamiacea

Ich habe länger auch immer beim Auf- und Abgehen gelernt. Jedoch habe ich mal gelesen, dass das gelernte Wissen an solche Dinge gekoppelt werden kann. In dem Fall wäre es dann vielleicht schwieriger, sich an alles zu erinnern, während man komplett still sitzen muss (Klausur).

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@Reg9678

Danke für den Stern, ich hoffe, dass Du herausfindest was Dich glücklich machen wird.

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Halte durch. Ich habe auch MEdizin studiert, die ersten zwei bis drei Semester denkst du Wie schaffe ich das??? Aber danach gewöhnst du dich an das Lernen. Du wirst auch merken, das Lernen fällt dir immer leichter. Die Umstellung Schule/Uni ist groß. Ich bin im Physikum durchgefallen, habe es erst im zweiten Anlauf geschafft. Bin jetzt seit 1996 Arzt.

Musst du wissen. Meine Schwester hat Medizin studiert. Am Anfang war es mit dem Lernen sehr hart, aber sie hat sich dran gewöhnt. Und eine Leuchte in Naturwissenschaften war sie auch nie. Trotzdem hat sie im 2. Staatsexamen eine 2 geschafft. Insofern denke ich schon, dass es noch besser wird ;) Und von Jura kann man eigentlich nur abraten. Das ist sehr überlaufen, und nur die besten kriegen einigermaßen gute Jobs. Mal aus Interesse: Wo studierst du denn? :)

Wirklich? Ich dachte, dass die Zahl der Juristen momentan nur leicht zunimmt. Ich studiere in Düsseldorf. :)

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@Reg9678

Kann sein, dasssie zunimmt ;) Aber sie ist sowieso schon viel zu hoch, das ist halt das Problem dabei. Es gibt einfach zu viele von der Art, und man hat es nicht leicht, einen Job zu finden. Wenn du also wirklich nur das Problem hast, dass deine Leistungen nicht so toll sind, dann kann ich dir sagen, dass sich das wieder legt. Da würde ich dir raten, bei Medizin zu bleiben. Etwas anderes ist das natürlich, wenn dir das Fach einfach nicht gefällt.

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@toto88stern

Es gefällt mir schon. :) Naja, ich bin vermutlich nicht der beste Student an der Uni, habe aber die wichtigen Sachen bis jetzt geschafft. Bis auf das Testat -.- Es ist schon demotivierend, nach soviel Arbeit durchzufallen.

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@Reg9678

Ja klar ist es demotivierend. Aber es ist so, dass das Studium eine völlig neue Situation ist. In der Schule musstest du nie so viel lernen. Deshalb musst du erst das lernen lernen (klingt dumm). Das dauert bis du dich gewöhnt hast, aber irgendwann in naher Zukunft wird das laufen. Meine Schwester hat am Anfang übrigens auch lauter Prüfungen versemmelt. Lass dich davon also nicht demotivieren. Wenn dir dieses Studium gefällt, wäre es das dümmste, was du machen kannst, wegen diesen Anlaufschwierigkeiten aufzuhören ;)

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Eine einfache Frage, auf die du aber ruhig eine Woche lang eine Antwort suchen darfst:

Wofür brennst du?

Mach eine Rangliste.


Wenn du das geklärt hast, ermittelst du für alle Teilaufgaben, ob du sie dir zutraust. Von allen Sachen auf der Liste machst du das oberste, was bei allen Teilaufgaben ein Häkchen hat.

Nun, ohne jetzt eine Woche darüber nachgedacht zu haben:

In der Schule hat mir als Fach besonders Geschichte gefallen, fast schon themenunabhängig. Ich fand es einfach interessant und hatte für die Quellenanalyse usw. wohl auch den richtigen Riecher, da ich bis zum Abitur immer nur Einsen in den Klausuren hatte. :) Bio fand ich auch nicht schlecht, vor allem Sachen wie Ökologie.

Was mir persönlich immer viel Spaß macht, ist Leuten zu helfen. :) Sei es jetzt in der Uni oder sonst wo. Also egal ob durch Erklärungen oder indem man anpackt. Außerdem finde ich es gut, Dinge so zu erklären, dass andere sie verstehen.

Hobbymäßig lese ich gerne, treibe Sport oder sitze am PC. Dazu spiele ich zwei Instrumente. Außerdem bin ich gerne mit Freunden op jück, also mehr oder weniger auf Reisen oder einfach so unterwegs. :P

In der Natur bin ich wirklich auch liebend gerne bei Wind und Wetter. Ich dachte mal daran, deshalb Forstwissenschaften zu studieren, aber damit ist es wohl nicht leicht, einen Job als z.B. Förster zu kriegen. Nicht zuletzt ist die Uni weit weg von Zuhause und damit meiner Freundin -> stressig, Freitags 3-4 Stunden zurück und Sonntagabend wieder hin zu fahren

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@Reg9678

Wir haben das ganze Studium über eine Fernbeziehung geführt, inclusive. Auslandsjahr. Und das vor Skypeund Handy, dienstags wurde für 5 DM von einer Auslandstelefonzelle angerufen und dafür habe ich oft eine Stunde gewählt. Jetzt sind wir seit 29 Jahren verheiratet,( im März ) und es hat sich gelohnt. Durchhalten ist auch wichtig. Ihr habt die Kraft. Und sonst studiere Holzwirtschaft, das ist echt gut.

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