Beim Krankengeld bekommt man entweder 70%des Bruttoeinkommens oder 90% des Nettoeinkommens. Was entscheidet das?

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3 Antworten

Versuche es mal hiermit:


Krankengeldrechner 2016, 2015 - finanz-tools.de

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Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV ...www.pro-retina.de › Beratung › Soziales › Artikel


Wie hoch muss das Krankengeld sein?

Das Brutto-Krankengeld - Brutto deswegen, weil hiervon noch gesetzliche Abzüge zur Sozialversicherung erfolgen (siehe weiter unten)  wird nach dem Einkommen des Versicherten vor dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit berechnet. Es beträgt 70 Prozent des letzten vollen monatlichen Bruttolohns des versicherten Arbeitnehmers, aber nicht mehr als 90 % des letzten vollen monatlichen Nettolohns inklusive der Einmalzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld) sein. Und zusätzlich darf es auch ebenfalls nicht höher als 100 Prozent des auf den Kalendertag umgerechneten - ohne Einmalzahlungen - Nettolohns (kalendertägliches Nettoarbeitsentgelt) sein.


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Die Berechnungsgrundlage für das Bruttokrankengeld ist entweder 70% vom Brutto oder 90% vom Netto. Der niedrigere Wert wird genommen.

Davon werden Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen und es ergibt sich das Nettokrankengeld.

Dieses unterliegt dem Progressionsvorbehalt, löst also Abgabepflicht zur Einkommensteuererklärung aus.

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Kommentar von Familiengerd
29.07.2016, 13:53

entweder 70% vom Brutto oder 90% vom Netto

Es heißt nicht "entweder 70 % vom Brutto oder 90 % vom Netto".

Das Krankengeld beträgt 70 % des Bruttoentgelts (einschließlich der Einmalzahlungen der vorangegangenen 12 Monate), aber nicht mehr als 90 % des Nettoentgelts.

Aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung ist der Tageshöchstsatz zurzeit auf 98,88 € begrenzt.

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