Beim Heckantrieb grössere Motor oder kleiner?

6 Antworten

Erstmal solltest du dir angewöhnen das es Hinterradantrieb heißt, einen Heckantrieb hat zb nen Käfer oder Porsche 😉

Des weiteren bedeutet weniger Gewicht auf der Frontachse eine ausgeglichenere Gewichtsverteilung wodurch der Wagen weitaus seltener zum ausbrechen neigt und sich auch besser wieder einfangen bzw das quer fahren kontrollieren lässt 😉

Deswegen sind die meisten Japaner die fürs driften genommen werden 2 Liter 4 Zylinder mit Turboaufladung 😎👍

Also, ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Hersteller ihre Motoren auf die Fahrzueugeigenschaften abstimmen und du mit größer den Leistungsbereich meinst. Obwohl auch das Gewicht, gerade bei einem Heckantrieb wichtig ist. Denn im Grunde ist es ein Zusammenspiel zwischen übertragbarer Kraft des Motors (der vermutlich vorn sitzt und eben nicht auf die antreibende Achse drückt, was schlecht ist bei zu viel Leistung), der Reifenbreite und dem damit verbundenen Grip auf der Straße und dem Gewicht, dass auf die Hinterachse wirkt. 

Kurz gesagt: Warum haben so viele Dragster hinten massiv breite Reifen, den Motor auch hinten? Damit die Kraft überhaupt auf die Straße gebracht werden kann. 

Aber dein Bmer wird so schon passen. Die haben da ein Händchen für.

Hallo!

Ich sage mal so: Der unter winterlichen Gegebenheiten bisher am kompliziertesten zu fahrende von mir bewegte Hinterradantriebswagen war ein Opel-Omega B 2,2 16V, den ich letzte Woche für einen Kumpel überführt habe -----> der brachte mich trotz Traktionskontrolle und obwohl ich mich als guten Fahrer bezeichne schon an leichten Steigungen ins Schwitzen: Schwer und groß, ist der wirklich "tricky" zu fahren gewesen und drehte mehrfach leicht durch.. trotz neuwertiger Winterreifen! Und das Ding ist kein Leistungswunder, ich glaube der hat 140 PS.

Den 318i E46 bin ich auch schon mehrfach gefahren, da mein Nachbar so einen hatte. War ein unproblematisch zu fahrender BMW auch ohne Helferlein, alles in allem kommt's aber auch darauf an wo man damit fährt und wie. Der 316iA COmpakt meines Onkels (E36 allerdings) kam bspw. ohne Sand- und Kiessäcke im Kofferraum kaum die leicht abschüssige Anfahrt zum Hof hoch, kann mich noch gut an den hilflos "herumtorkelnden" BMW mit hohen Drehzahlen und sofort durchdrehenden Rädern erinnern^^ war der erste Winter, in dem er ihn fuhr.

Ich selbst fahre einen Mercedes C180 Automatik, auch einen Wagen mit Hinterradantrieb: Der kommt eigentlich überall durch, solange es nicht total glatt ist und bergauf geht.

Schneeketten sind beim Hecktriebler übrigens immer sinnvoll, die technischen Hilfsmittel wie diese TC-Plus Geschichte beim erwähnten Omega sind auch i.wann ausgeschöpft. Da braucht man viel Feingefühl auf entsprechender Fahrbahn.

Hoffe ich konnte helfen :)

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