Beim Autokauf übers Ohr gehauen, was kann ich machen?

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4 Antworten

Worüber beklagt ihr euch?Wenn im Kaufvertrag steht "als Ersatzteilspender" dann bekommt man kein neuwertiges Fahrzeug..Es gibt dann nur die Möglichkeit des Neuaufbaus,der Ausschlachtung oder der Verschrottung.
Da werdet ihr wohl nicht viel erreichen denn lt.Kaufvertrag könnt ihr ihm noch nicht mal arglistige Täuschung vorwerfen.

Wenn das so im Kaufvertrag steht dann kann man garnichts machen. Einen Kaufvertrag unterschreibt man grundsätzlich erst, wenn man alles gelesen hat. Auch wenn es etwas länger dauert. Es geht ja schließlich um Geld. Die roten Kennzeichen sagen nur, dass das Auto währen der Überführung versichert ist, nicht dass es immer fahrbereit ist.

Kaufvertrag steht als "Ersatzteil Spender" und "Nicht Fahrbereit"

Ist doch alles geklärt!!

er hat ihn besichtigt und gekauft? Dann ist es seine Dummheit. Verbuch das unter "Lehrgeld" So kauft man kein Auto bei einem Händler.

ja du bist der schlauste und klügste, ohne worte

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@09Kitty

Angenommen du verkaufst ein Haus und schreibst "zum Abriss" in den Vertrag, glaubst du der Käufer könnte sich beschweren weil das Dach undicht ist und die Heizung nicht funktioniert? Er kaufte es zum Abriss und kann nicht mehr erwarten.

Dein Nachbar kaufte ein Auto als Ersatzteilträger und kann nicht mehr erwarten, als dass ein paar Teile davon brauchbar sind.

Die Mängelliste beweist nur, dass der Verkäufer vollkommen Recht mit seinen Angaben hatte. Das Fahrzeug ist im Sinne der StVO und des FZGs nicht fahrbereit und daher nur ein Teilespender.

Gewährleistung kann bei Ersatzteilträgern ausgeschlossen werden. Garantie ist sowieso immer eine freiwillig Leistung. Es wurde aber eh vertraglich ein defektes Auto zum Ausschlachten zugesichert und das wurde ja auch übergeben. Da könntest du auch mit Gewährleistung nichts machen.

Dein Nachbar handelte nicht nur fahrlässig, indem er ein Fahrzeug in Betrieb setzte, dessen Verkehrstauglichkeit er vorher nicht überprüft hat. Dass er einen Vertrag hatte, in dem stand "nicht fahrbereit" macht sein Fahren sogar zu einer Vorsatztat! Er hatte Glück, dass da nichts passierte. Haften würde er, niemand sonst.

Der Händler ist nicht dafür verantwortlich, was erwachsene Menschen mit der Ware anstellen, die sie bei ihm kaufen. Die sind alt genug und müssen selber wissen, was sie machen. Der Händler ist nicht in der Haftung für ihr Tun. Er darf ihnen natürlich nicht verschweigen, dass es um ein nicht fahrbereiten Ersatzteilträger geht und der Vertrag beweist, dass der Käufer darüber in Kenntnis gesetzt wurde.

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