Beileidskarte schicken, was schreibt man?

7 Antworten

Eigentlich tröstet jedes liebe Wort. Man macht sich da oft zu viele Gedanken. Schreib etwas Liebes über den Verstorbenen und biete ein offenes Ohr für den Hinterbliebenen an.

Ansonsten habe ich diesen Spruch auch schon öfter benutzt:

Memento
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr -
und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur;
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
Mascha Kaléko

Ich persönlich mag Beileidsbekundungen nicht so gern, weil ich finde, das holt den Schmerz nur immer und immer wieder hervor.

Der Schmerz ist sowieso da und Beileidsbekundungen sind dabei ein Zeichen der Anteilnahme.

Wenn Dir nichs einfällt, was Du schreiben, kannst dann schicke einfach eine Karte mit Deiner Unterschrift, das ist immer noch besser, als gar nichts zu schicken;  das wäre extrem unhöflich und wirkt sehr gleichgültig.

Hallo! Mein Beileid für Euren Verlust. Vielleicht schreibst Du genau das. Mir fehlen die Worte, meine Trauer auszudrücken. Mein Herz ist bei Euch. Sowas halt. Eine Karte ist schon Pflicht. Gerade jetzt trauert die Familie „ohnehin“, da gibt es nichts „aufzureissen“. Die Karten bezeugen aber, dass ein Mensch gemocht wurde und er auch anderen fehlt. Ausserdem tut man ja meist auch einen Geldbetrag hinein, um die Hinterbliebenen finanziell zu entlasten. Eine Beerdigung ist meist sehr teuer.

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