Beikost-Profis! Mamas ich habe ne Frage an euch

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9 Antworten

Also nach meiner Erfahrung sind die Babys alle sehr verschieden. Mein Sohn (6Monate) ist ein guter Esser, meine Nichte (1Jahr) isst extrem wenig. Trotzdem sind beide gesund und wachsen. Manche Babys essen Phasenweise mehr oder weniger. Wenn sich zum Beispiel ein Wachstumsschub anbahnt, haben die Kleinen viel mehr Hunger und dann gibt es wieder Phasen, wo der Hunger sehr gering ist. Wenn der Kinderarzt keine Bedenken hatte, dann ist wohl auch alles in Ordnung. Prinzipiell ist es nicht verkehrt einem Baby mit 5 Monaten Beikost zu geben. Ich habe mit Karotten angefangen. Am Anfang hat mein kleiner nur einen Löffel gegessen. Nach 1 Woche dann schon 5 Löffel. Ich habe ihm jeden Tag Beikost angeboten und so hat sich das dann immer mehr gesteigert. Nach 3 Wochen hat er schon eine komplette Breimahlzeit mit knapp 200g am Tag bekommen. Zum anfangen eigenen sich verschiedene Gemüsesorten: Karotten, Pastinaken, Zucchini, Kürbis. Von Karotten hat mein Sohn ziemlich harten Stuhlgang bekommen. Also bin Ich auf Zucchini umgestiegen. Ich hab mir Bio-Zucchinis gekauft und ihm dann jeden Tag einen Brei gekocht (Zucchini schälen!). Einem Gemüsebrei sollte man immer einen Teelöffel Butter zufügen, weil Babys in den ersten 3 Jahren ihren Energiebedarf zu 50% durch Fette abdecken. Darum sollte man nicht darauf verzichten. Gewürze und Salz sind aber tabu! Ich hab dann zeitgleich meinem Kleinen noch stilles Wasser mit etwas Babysaft (nur wenig, für einen besseren Geschmack) angeboten und mittlerweile trinkt er davon mehrere Flaschen am Tag.

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Ich hatte das Problem auch. Mein Kleiner hat immer nur ca 800ml Pre-Milch am Tag getrunken war mir auch immer zu wenig. Habe dann mit 4 Monaten langsam mit Beikost angefangen, auf Anraten meiner Ärztin, sie sagte lieber mit Beikost starten als noch auf 1er wechseln. Mit einer kurzen erkältungsbedingten Pause bekommt er jetzt seit dem 5 Monat regelmäßig Brei und er ist wie ein Scheunendrescher.

Jetzt ist er 8 Monate alt und bekommt nur noch Morgens Milch (schafft immernoch höchstens 200ml) ansonsten mittags, nachmittags und Abends Brei und er entwickelt sich laut Ärzten super.

Ist jetzt auch endlich etwas propperer geworden, aber nicht dick!!!, vorher kam er mir immer so verdammt mager vor obwohl Gewicht und Größe laut Liste super waren.

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Mein Süßer hat mir auch irgendwann gezeigt, dass er Milch nicht mehr so attraktiv findet...lach!

Ich nehme die Breie von Milupa ganz gerne...kann man schnell mit Wasser anrühren...z.B. Griesbrei mit Milch oder Banane-Birne und dann noch ein halbes Gläschen Obst runterrühren...mjam, mjam!!!

ich persönlich halte vom selbst-kochen nichts...erstmal kann man die Vitamine selber nie so behalten, wie im Gläschen und zudem hat man als Mama schon genug um die Ohren!!! Und meinem Lurch schmeckt es hervorragend!!!

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keine angst, die kleinen nehmen sich schon was sie brauchen, achte darauf, dass mind. 4 stunden zwischen den milchmahlzeiten liegen. vor dem 6. monat würde ich nicht mit beikost beginnen. und dann auch nur mit gemüse, nur keine süßen breie anbieten, das verdirbt den geschmack. das wenigtrinken kann auch mit den zähnchen zusammenhängen, in dieser zeit sind die kinder immer etwas komisch drauf wenns um essen und trinken geht, aber das legt sich wieder.

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Im Babyforum gibt es tolle Rezepte zur Beikost.

Man kann sie ja vorkochen und einfrieren.

Da wird auch geraten, eine Woche nur dasselbe Obst / Gemüse zu geben, damit man die Babies langsam an ein Lebensmittel gewöhnt.

Über Google sind genug Baby- und Mütterforen zu finden, auch das Alter des Kindes wird beim jeweiligen Brei mitangegeben.

Also von Hipp und Alete Gläschen halte ich nicht viel, vor allem, weil da immer wieder was in den Medien kommt, wie Schadstoffe im Deckel, die Krebs erregen können. Man kann auch vorkochen und einfrieren, kostet ne halbe Stunde Arbeit und schont die Geldbörse.

(Und vor allem ungesüßten Tee und / oder Wasser nicht vergessen, wenn das Kind nicht gestillt wird.)

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piraschok 16.05.2010, 08:17

danke für die Tipps, aber meine Frage drehte sich nicht um die Zubereitung der Beikost!

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Also, mit ein bisschen Beikost kannst du schon anfangen, mein Sohn hat auch nicht viel Milch getrunken, aber sehr viel Tee, vielleicht hat sie nur Durst, probier es doch zwischendurch mal mit Tee oder abgekochtem Wasser! Und kauf ihr halt mal so ein Gemüsegläschen, wenn sie es mag und drinnen behält, dann verträgt sie es auch ;o) Alles Gute für dich und dein Kind- ja, ich hab mir da auch immer große Sorgen gemacht, ob sie genug trinken und essen, heute sind sie 15 und fast 12- und ich mach mir immer noch Sorgen ;o)

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Deine Tochter entwickelt Geschmackssinn und isst dann so spät weil der Hunger es hereintreibt. Mit fünf Monaten füttert man keine Milch mehr wenn nicht nötig. Probier mal Breie und "Gläschen".Das schmeckt wenigstens.Ach ja ,Essen selber machen geht auch .Pürieren und bloß keine Gewürze rein... Gruß, ein Vater mit gesunder Tochter :)

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Evita88 14.05.2010, 11:36

Milch füttert man am Besten mindestens 6 Monate, Muttermilch sogar besser mindestens 12, je länger desto besser. Mit Beikost sollte man im Idealfall nicht vor dem 6. Monat anfangen!

LG

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splaza 14.05.2010, 11:38
@Evita88

das kommt auf die kinder an. mein kinderarzt hat es mir damals sogar empfohlen bei meinem sohn.

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Evita88 14.05.2010, 11:46
@splaza

Dass dir, splaza, empfohlen wurde, mit Beikost zu beginnen, ändert ja nichts daran, dass man Kindern so lange wie möglich (am besten Mutter-) Milch füttern sollte.

Mir stößt halt die Formulierung von apoberzerk auf, dass man mit fünf Monaten keine Milch mehr füttert, das ist schlichtweg falsch.

Dass man in manchen Situationen eben schon früher mit Beikost beginnen muss, ist ja was anderes, aber im Idealfall nicht vor dem 6. Monat und insgesamt so lange wie möglich Milch.


Mal nebenbei: Wenn man stillt (was hier bei dieser Frage offenbar nicht der Fall ist), ist es sogar am Besten, wenn man das Baby entscheiden lässt, wann es nicht mehr gestillt werden möchte. Nennt sich "baby-led weaning".

LG

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splaza 14.05.2010, 11:54
@Evita88

da gebe ich dir recht evita88. ich hätte auch weiter milch gegeben. aber es ging damals nicht. dafür bekomt mein sohn (fast 4 ) heute noch jeden morgen einen becher milch hingestellt. den er gerne nimmt.

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apoberzerk 14.05.2010, 17:33
@Evita88

Ok Ok,so hat man das uns vermittelt(der Kinderarzt) und das hat funktioniert. Deswegen bin ich der Überzeugung, dass das so richtig ist. Habe aber nur ein Kind kann also nicht auf die Erfahrungvon mehr Kinder zurückblicken. :)

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SamirasMama 14.05.2010, 11:45

Also meine Tochter ist jetzt fast 1,5 Jahre alt und bekommt immer noch ein - bis zwei Flaschen Milch (teils die 3er oder auch Kindermilch ab 1 Jahr) - solange, wie das Kind die Flasche verlangt, kann man ihr diese auch geben (selbt Kinderärzte sind dieser Meinung). Mir wurde zudem immer auch gesagt, das Kind (Baby) bestimmt selber, wie viel und wann sie was essen mag. Solange wie sie wohl proportioniert ist, würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn du mit Beikost änfangst, dann mit Karotten oder Pastinaken (schmecken leicht süßlich - nehmen die Kinder eher ab). ;) Meine Tochter bekommt zw. 7 / 8 Uhr ihre erste Milchflasche (200 ml) (heute zum ersten Mal Stulle), 11.30 Uhr Mittag (teils selbstgekocht oder auch mal ein Gläschen), ca. 15 / 16 Uhr Brei oder Obst, abends ca. 19 Uhr Milchflasche (200 ml) o. Brei o. Stulle. Man sagt zwischen 4 - 5 Mahlzeiten sollte sie schon zu sich nehmen, wenn sie weniger zu sich nimmt, dann auch gerne mehrere Mahlzeiten.

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keine experimente. wenn du unsicher bist, am besten glleich zum kinderarzt. er kann die ursache erforschen.

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versuche es mal mit zwieback und banane gematscht mit milch. mein sohn hat das sehr gerne gegessen.aber nicht so viel banane. bin zwar keine mama, aber alleinerziehender papa

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piraschok 14.05.2010, 11:39

dachte da eher an Frühkarotten???

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splaza 14.05.2010, 12:01
@piraschok

die kannst du natürlich auch nehmen. nur sehr gut pürriert. und wenn du die machst bitte keine gewürze wie salz und so. bitte weglassen.

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WhiteTara 14.05.2010, 14:54
@splaza

Also ich habe mich mal beraten lassen und dabei erfahren das Kuhmilch im ersten Jahr ein Nogo ist. Banane und Zwieback sollen ebenfalls erst später eingeführt werden. Zuerst sollte man Pastinake pur nehmen, dann Pastinake mit Kartoffeln, dann Pastinake mit Kartoffeln und Fleisch. Dann führt man behutsam immer ein Lebensmittel mehr ein. Beginnen kann man damit nach dem vierten Monat.

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