Beihilfe zum selbstmord bei psychisch kranken legalisieren?

9 Antworten

Nun in den Niederlanden Gibt es ja Kriterien die erfüllt werden müssen damit die Sterbehilfe legal ist. Da ich ein Verfechter der Sterbehilfe bin werde ich vornehmlich für die Pro Seite Argumentieren.

Im Folgenden erstmal die Kriterien für Ärzte damit sie Sterbehilfe durchführen dürfen.

  1. er ist überzeugt, dass der Wunsch des Patienten freiwillig und nach reiflicher Überlegung geäußert wurde,
  2. er ist überzeugt, dass der Zustand des Patienten aussichtslos und sein Leiden unerträglich ist,
  3. er hat den Patienten über Situation und Aussichten aufgeklärt,
  4. er ist zusammen mit dem Patienten zum Schluss gelangt, dass es für die Situation keine andere annehmbare Lösung gibt,
  5. er hat mindestens einen anderen, unabhängigen Arzt konsultiert, der den Patienten untersucht und zu den unter 1 bis 4 genannten Kriterien eine schriftliche Stellungnahme verfasst hat,
  6. die Lebensbeendigung oder die Hilfe bei der Selbsttötung erfolgt mit der gebotenen Sorgfalt.

Ich habe die für meine Argumentation wichtigen Stellen markiert. Erst einmal sollte es nirgendwo auf der Welt eine LebensPFLICHT geben weswegen es unhaltbar währe den Wunsch eines Menschen zu sterben zu ignorieren. Es wurde Lange dafür Gekämpft das Psychische Krankheiten als Krankheiten behandelt werden wie andere Erkrankungen auch. Bei der Entscheidung also ob das Leiden mit Assistenz beendet werden darf sollte die Art von Leiden keine Rolle spielen. es gibt wie bei körperlichen auch bei psychischen Krankheiten chronische Erkrankungen "gegen die kein Kraut gewachsen" ist. Bei schweren Depressionen und anderen Erkrankungen gäbe es als Letzten Ausweg einen Hirnschrittmacher aber dieser ist wie Medikamente nur eine Bekämpfung der Symptome nicht aber der Erkrankung. Wenn also nach reichlicher Überlegung des Patienten, der Abwägung aller Verbliebenen Optionen und einer Zweiten Meinung eines Arztes für den Patienten die einzige Lösung der Tod ist, dann sollte dies selbstverständlich auch für Psychische Erkrankungen gelten. Aber selbstredend erst wenn alle zumutbaren Alternativen bereits ausgeschöpft oder zumindest ausführlich durchgesprochen wurden.

Hallo,

nach einiger Recherche bin ich der Ansicht, dass Deine Aussage, in den Niederlanden sei eine Beihilfe zum Suizid bei Depressionen erlaubt, nicht richtig sein kann.

Schau mal hier:

http://www.cdl-rlp.de/Unsere_Arbeit/Sterbehilfe/Sterbehilfe-in-Holland.html

Sicher kann eine Depression äußerst belastend sein - dennoch sehe ich die auf dieser Seite aufgezeigten Voraussetzungen nicht erfüllt.

Du hattest diese Frage schon einmal gestellt. Alle 10 Antworter haben die Meinung geäußert, eine solche Sterbehilfe sollte nicht legalisiert werden.

Ein Arzt versucht durch seine Arbeit, Leben zu erhalten und Lebensqualität zu verbessern. Depressionen sind durchaus behandelbar - wie könnte ein Arzt dann dem - verständlichen - Wunsch eines Kranken nachkommen? Er wird nach einer geeigneten Behandlung suchen.

Würde der Gesetzgeber eine solche Form der Beihilfe legalisieren, sähen sich Ärzte dem legalisierten Wunsch von Betroffenen ausgesetzt. Ich würde das für eine unhaltbare Situation für Ärzte halten - selbst wenn Betroffene mein Mitgefühl haben. Menschen mit psychischen Erkrankungen benötigen Zuwendung und fachliche Hilfe.

Alles Gute

Jo

Woher ich das weiß:
Recherche
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Es kommt auf die Form der Depression an. es gibt einige Psychische Erkrankungen auch Depressionen deren schwere so massiv ist das eine Menschenwürdige Therapie nicht immer möglich ist.

0

In den Niederlanden ist der assistierte Suizid zwar erlaubt, aber nicht bei psychischen Erkrankungen.

Und ich bin zwar eine Befürworterin dafür, dass er auch bei uns legalisiert wird, wäre bei psychischen Erkrankungen aber dagegen.

Zur Schulpsychologin wegen Verdacht auf Depression/Burnout?

Hallo!
Ich habe schon seit längerer Zeit (ca. 1-1,5 Jahre) den Verdacht auf eine Depression o.Ä. Bis jetzt war mir das eigentlich ziemlich egal und ich habe mich mehr oder weniger durch den Alltag hindurchgekämpft. Nun aber hat sich die Situation um einiges verschlimmert. Das betrifft sowohl mein privates Leben (Freunde,alltägliche Aufgaben wie Zummer putzen,Duschen,Zähne putzen, sich um meine Haustiere kümmern,...) als auch mein schulisches Leben(um welches es mir hier vorrangig geht). Ich habe auf eine HTL gewechselt, welche natürlich etwas schwerer als ein Gymnasium ist, was ich aber am Anfang noch gut meistern konnte. Jetzt ist nur (leider) soweit gekommen das ich wegen meiner Depression (oder was auch immer dahinter steckt) mich nicht mehr konzentrieren kann. Ich fühle mich Antriebslos,sehe denn Sonn hinter all dem nicht mehr, mir fehlt die Motivation,etc. Halt die üblichen Anzeichen einer Depression.
Im Momenz schreibe ich knappe 4 und 5 und versuche mich durchs 1.Semester zu kämpfen. Aber je länger ich meine "psychische Krankheit" hinschiebe/bei Seite lege, desto schlimmer wird es.
Ich bin seit kurzer Zeit am Überlegen ob sich ein Besuch bei der Schulpsychologin lohnen würde.
Neine Fragen sind nun:
Kann man mit solchen "Problemen" zur Schulpsychologin gehen?
Kann die Schulpsychologin eine Diagnose erstellen? (ob da was ist/sein könnte oder es mur eine pubärtere Phase ist,...)
Ist es überhaupt sinnvoll hinzugehen?
Was könnte sie/ich dann nach einer Diagnose (sagen wir Depression oder Burnout o.Ä) machen?
Hattet ihr schon Errfahrungen mit Schulpsycholgen? Wenn ja welche?
Was würdet ihr mir sonst noch raten?
(Ich verlange nicht von eich mir alles zu besntowrten,  ein- zwei Fragen beantwortet wären hilfreich genug)

Ich bin 14/w. Meine Eltern wissen nichts davon und so sollte es auch bleiben. Ich fühle mich im Moment noch nicht wirklich bereit "echte" Hilfe anzunehmen, vielleicht später.
Ich verletze mich des öftern selber und habe auch Suizdgedanken.

Es tut mir leid, falls meine Behauptung psychisch krank zu sein, ( für psychisch Kranken Menschen ) Beleidigend ist. Ich weiß leider nicht wie ich es sonst beschreiben könnte.

Entschuldigt meine Rechtschreibung/Grammatik/Ausdruck/... . Bin gerade bisschen gestresst.

Danke im Vorraus für hilfreiche Antworten und für's Durchlesen des langen Texts.

LG

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Besitz von kinderpornography, was erwartet mich?

Hallo Leute, Zu erst mal bevor ich anfange zu erklären, Nein ich bin kein vergewaltiger, Täter odersowas.

Also es wird vermutet das ich eine Straftat gefilmt habe, deswegen wurd mein Handy von der polizei beschlaghnahmt.

Das Problem ist sie wollen meine galerie wiederherstellen, wo 3-4 kinderporno Videos drauf (waren)

Bin 17 Jahre alt geworden und wohn noch bei mein Eltern. Mein problem ist das handy ist seid 2 Wochen weg, und ich leide unter dehydration, Depression Schlafstörung und und... In der Angst was auf mich zukommt wenn sie es finden. Ich kann nicht mehr Leute. Ich schreibe hir Grad echt mit zitternden Händen, weil ich Angst habe. Die Vorstellung das sie zu mir nachhause kommen es meinen Eltern sagen oder das mein ruf so kaputt geht das ich nicht leben will. Zum ersten hab ich Selbstmord (Gedanken) gut wäre von euch zu hören was auf mich zukommt, wie ich mit dem Gedanken klarkommen soll.

Und wenn ihr mich fürn kranken Menschen haltet, bitte macht das. Aber versucht mir bitte zu helfen ich hab viel zu viel Angst.

Vielen dank im voraus

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Psychisch kranker Vater und unbetreuter Kontakt. Wie kann ich mich und mein Kind noch schützen und stärken? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Hallo.

Nach viel hin und her, Gerichtsterminen, Jugendamtterminen, Gutachten und arztberichten wird wahrscheinlich bald unbetreuter Kontakt zum psychisch kranken Vater eingeleitet.

Es gibt beim Vater eine einschlägige Vergangenheit von Gewalt, psychotischen Episoden, schwerer Depression, Dorgen- und Tablettenmissbrauch. Sein Verhalten hat bereits früher einmal zur Verhaltensauffälligkeit beim Kind geführt, worauf gemeinsam mit dem Jugendamt beschlossen wurde, den unbetreuten Kontakt ein zu stellen. Darauf hin verschwand der Vater ein paar Jahre.

Nun ist er wieder aufgetaucht und möchte wie ein gesunder Elternteil behandelt werden. Er ist völlig überzeugt, dass es für das Kind das höchste Gut sein würde, auch über Nacht in seiner 20qm Wohnung zu bleiben.

Nun sehe ich mich vor das Problem gestellt, mein Kind darauf vor zu bereiten, was kommen könnte. Wir haben uns bereits entschlossen, dem Kind ein Telefon mit zu geben. Nach entsprechender kindgerechter Lektüre suchen wir bereits. Die Kinderpsychologin hilft uns auch. Nun weiß ich aus Erfahrung, dass es unglaublich schwierig ist Absprachen mit dem kranken Vater zu treffen, er nimmt die Realität anders war. Das Jugendamt war seit begin des Prozess eine gressliche enttäuschung. Uns wurde vor ein paar Monaten mitgeteilt, man bräuchte nun keine Gespräche mehr, ich solle dem Vater einfach vertrauen und man solle keine Anschuldigungen mehr aussprechen...

Ich könnte nun also Rat gebrauchen, worauf ich bei den künftigen Übergaben achten sollte. Die Anwältin und andere Beteiligten sagen, ich solle das Kind nicht mitgeben, wenn etwas nicht stimmt... Aber woran soll ich Leie das erkennen? Und wie soll ich mich verhalten, wenn der Vater wieder in schlechten Phasen steckt? Ich habe nicht das Gefühl mich ans Jugendamt wenden zu können... ich werde ignoriert und ausgelacht... sowas habe ich noch nicht erlebt... Einen Kinderschutzbund gibt es hier erst seit gaaanz kurzem und die haben niemanden der sich mit sowas auskennt... Die Caritas sagte mir, es sei ein Kommunikationsproblem an dem ich auch Schuld sei. Ich bezweifle das ich an des Vaters Dysthimia und schweren Depression schuld bin.

Also, wie kann ich mich und mein Kind und unsere Familie noch schützen und stärken? Hat jemand änliche Erfahrungen gemacht?

Danke

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Psychisch fertig wegen vielen dingen(Mikropenis, Depression)?

Hey,

ich weiß nicht weiter eig. sollte ich ein mein Leben schätzen aber es geht alles nur noch runter... 

Ich habe einen Mikropenis wer es genauer wissen möchte 5cm... Und war damit früher schon beim Arzt und dadurch kamen mehrere Erkrankungen ans Licht, die behandelt werden müssen ansonsten sterbe ich wahrscheinlich sehr Jung. Meine Krankenkasse übernimmt diese Behandlung nicht, obwohl sie aber eig. Übernommen werden muss. Mein Arzt schlägt vor das ich vor Gericht gehe, damit dies durch kommt, ich habe aber kein Geld dafür.

Ich habe allgemein kein Geld meine Familie auch nicht wir haben sogar Probleme monatlich genug Geld für Essen zu haben. Meine Ganze Familie ist in den letzten Jahren gestorben ich bin also komplett alleine mit meiner Mutter und die bezieht Hartz4 und hat extreme Depressionen weil in so kurzem Zeitraum ihre Mutter und ihr Vater gestorben ist ._. Mit meinem Vater habe ich keinen Kontakt und er möchte auch keinen Kontakt und ich habe niemanden, mit dem ich reden kann.

Ich habe eine Freundin aber mit der möchte ich nicht reden weil sie so etwas nicht richtig interessiert bzw. sie nicht gut mit so etwas umgehen kann. Vor allem was mich psychisch unfassbar fertig macht der Mikropenis ich habe die ganzen Jahre mit allem Leben können, aber dieser Mikropenis macht mich mittlerweile so fertig und ich weiß durch meinen Arzt das ich ihn auf bis zu 17cm dadurch bekommen könnte :/ wahrscheinlich eher 12 - 13cm aber das wäre so viel besser aber ich habe kein Geld für diese Behandlung.

Und ich habe niemanden, mit dem ich über meine ganzen Sorgen reden kann :/ Ich war schon Telefonseelsorge am überlegen mit der E-Mail Funktion. Aber ich weiß nicht haben die nicht auch genug zu tun? Hat einer Erfahrung mit dem Email Kontakt dort :/?

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