Beihilfe beim Studium auch bei Ablehung?

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6 Antworten

Einschlägige Seiten sagen dazu Folgendes:

Wenn Sie als Beamtenkind eine staatliche Beihilfe genießen, können Sie
dort generell nur bis zu einem gewissen Alter mitversichert sein.
Die Beihilfe für Beamtenkinder ist nämlich an das Kindergeld geknüpft,
welches immer nur bis zum 27. Geburtstag gezahlt wird. Fällt das
Kindergeld einmal weg, so entfällt gleichzeitig auch Ihr Anspruch die
staatliche Beihilfe. Seit Januar 2008 fiel die Beihilfe sogar früher
weg, denn von da an wurde diese abhängig vom Geburtsjahr gezahlt:
- Geburtsjahr bis 1981:  Beihilfe wie bisher bis zum 27. Geburtstag
- Geburtsjahr in  1982:  Beihilfe nur noch bis zum 26. Geburtstag
- Geburtsjahr ab 1983:  Beihilfe nur noch bis zum 25. Geburtstag.
Nunmehr wird die Beihilfe also nur noch bis zum 25. Geburtstag gezahlt. Zusätzlich zu beachten ist:
Ihr Anspruch auf die Mitversicherung in der Beihilfe kann jederzeit
entfallen, wenn Sie über ein eigenes Einkommen von mehr als 640,- € pro
Monat verfügen.

(Quelle: http://www.studenten-private-krankenversicherung.de/pages/fragen/fallgruppen/student-beihilfe.php )

Soll heißen: Wenn Du keinen Studentenstatus hast (oder absehbar in allernächster Zeit bekämst), müsstest Du Dich erwerbssuchend melden und gesetzlich versichern. In dem Falle solltest Du unbedingt eine Anwartschaft in deiner bisherigen PKV "ziehen", um bei etwaiger späterer "Versicherungsfreiheit" ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder einsteigen kannst.

Bei einer Ablehnung Deiner avisierten Uni könntest Du überlegen, Dich vorübergehend in ein (ggf. NC-freies) Studienfach einzuschreiben, um Dich im nächsten Semester erneut zu bewerben.

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Kommentar von Apolon
16.07.2017, 18:14

@UnionJane,

könnte es sein, dass dir einige Beihilfeänderungen und auch Informationen über das Kindergeld nicht bekannt sind?

Kindergeld, wie auch Beihilfe gibt es nur bis zum 25. Lebensjahr.

ihr Anspruch auf die Mitversicherung in der Beihilfe kann jederzeit
entfallen, wenn Sie über ein eigenes Einkommen von mehr als 640,- pro
Monat verfügen.

Auch dieser Hinweis ist falsch, denn als Werksstudent, kann das Einkommen sogar noch viel höher sein, wenn in der Woche die Arbeitszeit von 20 Stunden nicht überschritten wird.

Wenn Du keinen Studentenstatus hast (oder absehbar in allernächster Zeit bekämst), müsstest Du Dich erwerbssuchend melden und gesetzlich versichern.

Auch dies ist falsch, ein Wechsel in die GKV ist nur dann möglich, wenn eine GKV-pflichtige Tätigkeit begonnen wird.

Bitte nur schreiben, wenn du die entsprechenden Fachkenntnisse in Punkte Beihilferecht, PKV, GKV und Kindergeld hast.

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Hallo leon1fcn,

deine Hinweise sind irreführend.

Geht es dir um ein anstehendes Studium an einer Uni oder Fachhochschule, oder um eine Ausbildung als Beamter auf Widerruf, oder auf eine Zeit ohne Arbeit.

A) Als Student kannst du dich von der gesetzlichen Pflichtversicherung (Krankenversicherung der Studenten) befreien lassen und bist weiterhin in der PKV selbst krankenversichert mit einer Beihilfe-Restversicherung von 20 % und zwar zu Ausbildungstarifen.

B) als Beamter auf Widerruf, musst du dich selbst versichern und zwar in den meisten Bundesländern mit 50 % Beihilfeanspruch zu Ausbildungstarifen.

C) wenn du ohne Arbeit und ohne Ausbildung bist, wirst du weiterhin privat krankenversichert sein  - aber unter Umständen dann ohne Ausbildungsbeiträgen und vielleicht auch ohne Beihilfe.

Die Beihilfe endet spätestens mit deinem 25. Lebensjahr.

Aber grundsätzlich zahlt jede Person in der privaten Krankenversicherung einen eigenen Beitrag für seine Tarife.

Gruß Apolon

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In der privaten Krankenversicherung gibt es keine kostenlose Familienversicherung. Der Beitrag für die Restkostenversicherung ist in jedem Fall zu eisten.

So lange für ein Kind noch Kindergeldanspruch besteht, ist es auch beihilfeberechtigt.

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Bis 25 bist Du bei Studiumaufnahme noch mitversichert über 25 musst Du Dich selbst versichern bei einer Krankenkasse gem. Studenversicherungsmeldeortnung. 

Sollte in wenigen ausnehmen keine mitversierung in der Familie greifen geht auch schon ein Versicherung unter 25 Jahren. 

Die studentischen Krankenversicherungsbeiträge sind moderat. 

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Kommentar von leon1fcn
15.07.2017, 16:23

Gilt das dann auch wenn man erst abgelehnt wird und dann im nächsten Semester anfängt dieses oder ein anderes Fach zu studieren?

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Kommentar von Apolon
16.07.2017, 18:18

Es ist sehr eigenartig, dass hier User antworten, die keine Ahnung vom Beamten- und Beihilferecht haben und auch nicht vom SGB V.

Eine Familienversicherung in der PKV gibt es nicht.

Mit 25 muss ein PKV-Versicherter nicht in eine GKV wechseln.

Die nimmt ihn erst gar nicht.  Er muss weiterhin in der PKV bleiben.

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Deine Mutter muss dich weiterhin privat mitversichern, bis du einen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmst

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Kommentar von leon1fcn
15.07.2017, 16:16

Also sind dann Kindergeld und die Versicherung "gekoppelt" und der Anspruch auf beides erlischt nicht, wenn ich abgelehnt werde?

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Hallo.

Sie die Antwort. von UnionJane.
Dem ist nicht hinzuzufügen.

Gruß Bley 1914

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Kommentar von Apolon
16.07.2017, 18:20

Eigenartig, denn gerade die Antwort von UnionJane ist größtenteils völlig falsch.

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